TASSO-Tipp: So erkennen Sie artgerechtes Tierfutter
Wie ernähre ich meinen Hund oder meine Katze möglichst gesund? Welches Futter ist artgerecht? Sollte man eher Trocken- oder Nassfutter bevorzugen? Das Thema ist so vielfältig und facettenreich, dass sich jeder seine eigene Meinung bilden und ausprobieren muss, was dem Vierbeiner bekommt und was nicht. DIE richtige Ernährung gibt es nicht. Aber mit möglichst naturbelassenem, sprich artgerechtem Futter wird man dem Ziel in der Regel recht nah kommen. Barfen oder Rohfütterung, was der Natur am nächsten käme, ist meist nicht ganz einfach und bedarf einiger Erfahrung in der Zusammenstellung der richtigen Bestandteile im optimalen Verhältnis. Wer sein Tier gut ernähren will und dabei ungern mit rohem Fleisch umgeht, sollte bei der Dose auf die vom Hersteller empfohlene Fütterungsempfehlung achten.
CALM: Ernährung für Hunde in stressbelasteten Situationen
Mit der neuen Trockennahrung CALM bietet ROYAL CANIN jetzt erstmals eine spezielle Ernährung für Hunde in stressbelasteten Situationen an. CALM ist weltweit die erste Nahrung, die mit den natürlichen „Stressregulatoren“ Alpha-Casozepin und L-Tryptophan angereichert wurde. In der wissenschaftlich entwickelten Zusammensetzung von CALM helfen diese nachweislich, Stress bei Hunden effektiv zu kompensieren. Möglichen Problemen, die bei belasteten Tieren zusätzlich auftreten können, wie Appetitmangel, Verdauungsstörungen oder Haut- und Fellerkrankungen wirkt CALM darüber hinaus durch ausgewählte Nährstoffe zusätzlich entgegen.
Heimtiere im Bett?
Hamburg. Für die einen ist es der Gipfel der Tierliebe, die anderen schütteln sich vor Abscheu. VIER PFOTEN gibt Hinweise für eine tiergerechte Bewertung dieser Frage. "Die Entscheidung, ob der Vierbeiner im Bett schlafen darf, sollte im Vorwege gut durchdacht sein. Denn haben die Tiere erst einmal ihr Quartier im Bett des Halters bezogen, ist es häufig schwierig, sie an einen anderen Schlafplatz zu gewöhnen", erklärt Martina Schnell, Heimtier-Referentin bei VIER PFOTEN.
Schuldspruch trotz Leine und Warnung
Beißt ein Hund einen Menschen, haftet in aller Regel der Besitzer. Ist der Hund durch vorausgegangene Beißvorfälle schon auffällig geworden, bleibt die Haftung auch dann bestehen, wenn der Hund angeleint und seine Gefährlichkeit bekannt war. Das Landgericht Coburg hat eine Hundehalterin zur Zahlung von 1.500,- EUR Schmerzensgeld verurteilt, weil ihr Hund einen achtjährigen Jungen gebissen hatte (AZ 11 O 660/07). Das Kind hatte sich dem Hund heimlich trotz Warnung durch die Besitzerin genähert. Das Gericht sah allerdings durchaus eine Mitschuld des Geschädigten und sah daher die Schmerzensgeldforderung der Klägerin von 12.500,- EUR als nicht angemessen an.
TASSO e.V.
www.tasso.net
Immer mehr Tiere werden ausgesetzt
TASSO und Tierheimleiter gehen davon aus, dass viele Hunde und Katzen als "Spielzeug" angeschafft wurden und jetzt in der Ferienzeit lästig sind
Für Bernhard Scholz, Vorsitzender des Tierheims im baden-württembergischen Kehl, hat die plötzliche Schwemme an ausgesetzten Hunden, Katzen und Kleintieren einen ganz bestimmten Grund: Es sind Tiere, die für Kinder sozusagen als lebendiges Spielzeug angeschafft wurden und die jetzt in der Ferienzeit lästig geworden sind. "Seit Beginn der Schulferien haben wir zehn Hunde und 35 Katzen und Kleintiere aufgenommen, alle sind hier in der Nähe einfach angebunden oder im Karton abgestellt worden", sagt Scholz und plädiert für mehr Aufklärung an Schulen: "Oft sind es die Kinder, die ihre Eltern drängen ‚Mama, ich möchte einen Hund' und denen es nicht bewusst ist, was das für eine Verantwortung mit sich bringt."
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