21. Januar 2019

Abwehrkräfte stärken – auch beim Hund

Eine intakte Immunabwehr ist der beste Schutz für den Hund, um auch im Winter gesund zu bleibenBaden-Baden. In der nasskalten Jahreszeit ist man darum bemüht, die Abwehrkräfte zu stärken und sich vor Infekten zu schützen. Dabei sollten aber auch die Vierbeiner nicht vergessen werden, denn das Immunsystem der Hunde ist im Winter ebenfalls besonderen Anforderungen ausgesetzt. Der Wechsel von warmer Heizungsluft zu nasskaltem Winterwetter und eventuell weniger Bewegung kann die körpereigene Abwehr beeinträchtigen – in der Folge steigt das Risiko für Infektionen, da Erreger wie Viren, Bakterien oder Pilze leichter in den Organismus gelangen können. Eine intakte Immunabwehr ist daher der beste Schutz gegen die Eindringlinge und wichtig, um auch im Winter gesund zu bleiben. Die gute Nachricht: Hundehalter können die Immunabwehr mit folgenden vier Tipps ganz einfach stärken.

In den kühlen Monaten leiden auch Hunde vermehrt unter Infektionserkrankungen. Im Bereich der Atemwege ist hier vor allem der sogenannte Zwingerhusten zu nennen, der durch Viren und Bakterienverursacht wird und durch lautes, würgendes Husten gekennzeichnet ist. Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz gegen die Krankheitserreger. Für Sie als Hundehalter ist es daher wichtig, die möglichen Ursachen für eine Schwächung des Immunsystems bei Ihrem Hund zu kennen, um diesen effektiv entgegenwirken zu können.

Stress vermeiden
Stress beeinträchtigt das Immunsystem. Hundehalter sollten deshalb darauf achten, dass ungewohnte Situationen wie Umzüge, Urlaube oder das Eingewöhnen neuer Tiere im Haushalt möglichst ruhig und strukturiert ablaufen und mit ausreichend Gewöhnungsphasen für den Hund verbunden sind.

Auf die Ernährung achten
Gesunde Ernährung bildet einen elementaren Baustein eines gut funktionierenden Immunsystems. Damit der Vierbeiner ausreichend Energie und Nährstoffe aus seiner Nahrung gewinnen kann, ist eine hohe Qualität des Futters und eine ausgewogene Zusammensetzung wichtig.

Haltungsbedingungen optimieren
Um die Gesundheit Ihres Hundes zu erhalten und zu fördern, ist genügend Auslauf an der frischen Luft essentiell. Genauso wichtig ist es aber, dem Vierbeiner ausreichend Schlaf und Ruhephasen zu ermöglichen. Außerdem sind Spiel, Abwechslung und die Förderung kognitiver Fähigkeiten wichtige Faktoren in der Hundehaltung.

Abwehrkräfte stärken – natürlich und wirksam
Mit biologischen Tierarzneimitteln, die zum Bespiel die Weiße Schwalbenwurz oder Schwefel (Sulfur) enthalten, lässt sich die Immunabwehr des Hundes gut verträglich unterstützen. Sollte bereits eine Erkrankung vorliegen, können sie entweder einzeln oder in Kombination mit schulmedizinischen Mitteln gegeben werden.

Der Vorteil biologischer Tierarzneimittel liegt darin, dass sie aus mehreren effektiven Einzelsubstanzen bestehen und dadurch an verschieden Stellen im Körper ihre Wirkung entfalten. Der Wirkstoff Weiße Schwalbenwurz etwa ist bekannt für seine immunstimulierenden und entzündungshemmenden Eigenschaften und hat zudem antivirale Effekte. Schwefel dagegen wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern fördert zudem auch die Schleimlösung (enthalten zum Bespiel in Engystol ad us. vet.). Der Tierarzt berät gerne zu den Möglichkeiten der biologischen Therapie.

Weitere Informationen rund um das Immunsystem von Hunden unter www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/hund/immunsystem.

Veröffentlicht in: Gesundheit