Startseite > Mensch + Hund > Ausbildung und Erziehung (Seite 4)

Ausbildung und Erziehung

Der eigene Hund als Lebensretter – Engagement in der Rettungshundestaffel

Düsseldorf. Ein Hund ist nicht nur ein guter Freund und Freizeitpartner, sondern kann auch zum Retter in der Not werden. Das wissen Tausende deutscher Hundehalter, die sich ehrenamtlich in Rettungshundestaffeln engagieren und Polizei und Feuerwehr bei Notfällen unterstützen. Wer sein Tier zum Rettungshund ausbildet, hat nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung gefunden, sondern leistet der Gesellschaft wertvolle Dienste. „Rettungshunde helfen bei der Suche nach vermissten, verschütteten oder verunglückten Menschen, für die ohne die gut ausgebildete Spürnase eines Hundes womöglich jede Hilfe zu spät käme“, sagt Petra Albert vom Referat Bevölkerungsschutz beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem mehr als 200 ehrenamtlich arbeitende Rettungshundeteams bundesweit angehören. Weitere 500 Teams werden derzeit beim ASB ausgebildet. Wer sich mit seinem Hund über anderthalb bis zwei Jahre zum Rettungshundeteam ausbilden lässt und nach einer Prüfung zum Einsatz zugelassen wird, der verbringt mit seinem Hund lehrreiche und befriedigende Stunden. „Das gemeinsame Training und auch die Arbeit im Einsatz stärken …

weiterlesen »

„Bei Huf“: Ausritt mit Reitbegleithund

Ausritt mit Reitbegleithund

Düsseldorf. Wer ein Pferd besitzt, hat oftmals auch einen Hund – und wer es liebt auszureiten, möchte bei seinen Ausflügen in die Natur gern beide Vierbeiner dabei haben. Damit das Dreier-Team den Ritt stressfrei genießen kann, müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. „Man sollte nie vergessen, dass Hunde und Pferde eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Es ist daher Aufgabe des Menschen, beide aneinander zu gewöhnen und Vertrauen zu schaffen“, betont Manuela van Schewick, die in ihrer Hundeschule am Tomberg auch eine Ausbildung für Reitbegleithunde anbietet. „Der Mensch ist das Bindeglied und muss als Chef der Gruppe von beiden Tieren akzeptiert werden“, so die erfahrene Trainerin. Voraussetzung für einen gemeinsamen Ausritt ist, dass beide Tiere eine gute Grundausbildung mitbringen, unbedingter Gehorsam ist Pflicht. „Einfach losreiten geht trotzdem nicht“, erklärt van Schewick. „Zuvor sollten Pferd und Hund getrennt voneinander und dann gemeinsam am Boden, das heißt, das Pferd ohne Reiter, auf …

weiterlesen »

Leine los – so wird der Waldspaziergang mit Hund zum Vergnügen

ivh - Waldspaziergang mit Hund

Düsseldorf. Bäume, Sträucher, Wiesen und kleine Gewässer – der Wald ist für Mensch und Hund ein beliebtes Ziel für einen ausgedehnten Spaziergang. Doch gelten dort auch Leinengebot und Co? Dirk Strauch, Förster und Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten weiß, welche Regeln Hund und Halter beim gemeinsamen Ausflug beachten müssen. „Viele Landesforstgesetze erlauben das Freilaufen des Hundes auf Waldwegen“, erklärt der Experte. „Allerdings gibt es auch zahlreiche Ausnahmen.“ So muss zum Beispiel in der Brut- und Setzzeit oder auf Wildäckern das Tier generell angeleint werden. Ganzjährig gilt das Leinengebot in Wildruhezonen. Die Bestimmungen für die zahlreichen Waldgebiete in Deutschland unterscheiden sich von Region zu Region. Noch dazu sind Leinengebote oder Zutrittseinschränkungen für bestimmte Bereiche in den seltensten Fällen durch Schilder ausgewiesen. „Hundehalter sind verpflichtet, sich über die Regelungen in den Waldgebieten selbst zu informieren“, sagt Strauch. Dies ist allerdings nicht allzu schwierig. Die Kommunen oder das örtliche Forstamt geben gern Auskunft über …

weiterlesen »

Cesars Prinzipien für einen ausgeglichenen Hund

Cesar Millan - Rudel liegend

Fünf Geheimwaffen, mit der jeder Rudelführer ein Gleichgewicht erschaffen kann 1. Arbeiten Sie mit der Natur, nicht gegen sie Tiere sind ein Teil der Natur. Um erfolgreich zu überleben, müssen sie die Gesetze der Natur befolgen. Wir Menschen haben diese Gesetze vergessen, weil wir sie ohne negative Folgen brechen können und in einem modernen Industriezeitalter leben, in dem man leicht den Draht zur Natur verliert. Aber auch wir müssen uns an gewisse Regeln der Natur halten. Als Art gehen Hunde mit der Natur auf bestimmte Weise um, weil sie die Rudelmentalität der Wölfe geerbt haben. Ihre Bedürfnisse kreisen um die Bedürfnisse des Rudels und das Rudel folgt nur einem ruhigen, ausgeglichenen Anführer. Wenn Rudelmitglieder instabil werden, bringen die anderen sie schnell wieder auf Spur, sonst werden sie getötet oder ausgestoßen. Deshalb ist neben der Erfüllung seiner körperlichen Bedürfnisse eine stabile Führung so wichtig für einen Hund. Das Bedürfnis nach einem …

weiterlesen »

Dem Hunde, wenn er wohlerzogen…

DVG - Der blaue Hund

Bundestierärztekammer rät bei Erziehungsproblemen zur Beratung durch den Tierarzt Berlin. „Hundeflüsterer“, „Hundepsychologen“ und andere selbst ernannte Experten boomen momentan im deutschen Fernsehen und verunsichern mit ihren zum Teil umstrittenen Methoden viele Hundebesitzer. Die Bundestierärztekammer weist darauf hin, dass „Hundepsychologe“, „Hundtherapeut“, „Hundetrainer“ oder ähnliche Wortschöpfungen keine geschützten Berufsbezeichnungen sind und es auch keine einheitliche Ausbildung in diesen Tätigkeitsfeldern gibt. „Hundehalter, die Rat und Hilfe suchen, geraten darum in vielen Fällen an unzureichend qualifizierte selbsternannte Experten, und das kann dem Hund und der Hund-Mensch-Beziehung erheblich schaden“, weiß Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Wichtig sei es daher auch, die im Fernsehen gezeigten Erziehungsmaßnahmen nicht ungeprüft am eigenen Hund auszuprobieren. Das könne im Zweifel gefährlich werden. Hundehaltern, die bei Problemen oder Verhaltensauffälligkeiten ihres Hundes nicht mehr weiterwissen, rät Dr. Hildegard Jung, Tierärztin mit Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie und Mitglied im Ausschuss für Hundehaltung der Bundestierärztekammer: „Halten Sie unbedingt Rücksprache mit einem entsprechend qualifizierten Tierarzt …

weiterlesen »

Kooperation im Sinne des gewaltfreien und modernen Hundetrainings

Freiburg/Oradell (New Jersey, USA). Eine Kooperation im Sinne von tierschutzgerechtem, gewaltfreiem und professionellem Hundetraining gehen der Internationale Berufsverband der Hundetrainer (IBH) e.V. (www.ibh-hundeschulen.de) und der Software- und Webinaranbieter „dog-ibox“ (www.dog-ibox.com) ein. Seit dem 18. Mai 2013 ist der IBH e.V. als einziger Berufsverband für Hundetrainer und Hundeschulen Partner des Software- und Webinaranbieters dog-ibox. Mitglieder des IBH e.V. erhalten vergünstigte Konditionen für die Weblösung. dog-ibox wiederum stellt dem IBH e.V. die Ressourcen für webbasierte Weiterbildungen, sogenannte Webinare, zur Verfügung. In Zukunft können Mitglieder des Berufsverbandes direkt von Zuhause aus an Internet-basierten Fortbildungen teilnehmen. Weiter wird der IBH e.V. dog-ibox in der Weiterentwicklung und dem Ausbau der Software unterstützen. Webbasierte Lösung für Hundetrainer dog-ibox bietet die erste und bisher einzige auf „Cloud Computing“ basierende Software für Hundetrainer auf dem Markt an. Von Trainersuche und eigener Trainerseite, über Kursplanung und Kundenverwaltung, Organisation von Trainingsübungen bis zur Fakturierung: Das Internet-basierte System dog-ibox bietet für …

weiterlesen »

Rettungshunde – Der harte Weg der Lebensretter

IRO - Tschechien 2012

Um sich für internationale Einsätze zu qualifizieren, opfern Rettungshundeführer wie Andrea Ebner viel. Den IRO-Einsatztest in Tschechien haben zwölf Teams bestanden – noch mehr sind gescheitert. Wien. Wenn die Erde bebt und Menschen unter Trümmern begraben werden, ist bei der Suche nach ihnen jede Minute kostbar – dann sind die Rettungshunde gefragt. Doch das richtige Vorgehen, das richtige Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier, muss mühsam geübt werden. Nur die Besten schaffen den Einsatztest der Internationalen Rettungshunde Organisation (IRO) und qualifizieren sich damit für internationale Einsätze. Nur sie werden im Ernstfall ins Ausland mitgenommen. Anfang November fand der alljährliche Test im tschechischen Zatec statt. Von 33 Teilnehmern – die Startplätze waren begrenzt – bestanden nur zwölf die zweitätige Prüfung. Andrea Ebner-Kloiber vom österreichischen Verein für Diensthunde ist eine von ihnen. Kälte, Schlafmangel, Verletzte „Sehr anstrengend“ ist das Erste, was ihr zu Zatec einfällt. An einem Mittwoch treffen sie und ihr Mann …

weiterlesen »

Elias größter Wunsch geht in Erfüllung

Assistenzhund Hope

Assistenzhund Hope soll an Diabetes erkrankten Jungen rund um die Uhr bewachen. Diabetikerwarnhunde retten Leben – Hopes Ausbildung wird komplett finanziert. Hunde sind unsere Begleiter, Freunde und Spielgefährten – aber sie können noch viel mehr. So werden sie zum Beispiel als Blinden- oder Rettungs­hunde eingesetzt, mit ihren feinen Spürnasen können sie auch geringste Mengen Sprengstoff oder Drogen riechen. Mit diesen Fähigkeiten werden die Vier­beiner auch zu Diabetikerwarnhunden ausgebildet: Anhand minimaler Änderungen des Körpergeruchs ihres Herrchens erkennen sie, ob eine Unterzuckerung besteht und schlagen an. Der fünfjährige Elias leidet an Diabetes Typ-1, wodurch sein Alltag sehr stark ein­geschränkt wird. Deshalb bekommt er nun Diabetiker­warnhund Hope. Die kleine Pudeldame wird dank der Unterstützung von Wunschfutter – ein Online-Futtershop für Hunde – extra für ihn ausgebildet. Elias größter Wunsch geht damit schon vor Weihnachten in Erfüllung. Seitdem Elias die Diagnose Diabetes Typ-1 erhalten hat, muss er seine Blutzuckerwerte regelmäßig kontrollieren. Vor den Mahl­zeiten, …

weiterlesen »

Fragen zur Aggression

Fragen zur Aggression von Prof. Manfred Wolff Mein Hund greift mich an, beißt mich sogar. Mein Hund greift erwachsene Familienmitglieder an. Mein Hund greift (meine) Kinder an. Mein Hund greift fremde Menschen an. Mein Hund greift unseren anderen Hund / unsere Katze an. Mein Hund greift auf Spaziergängen andere Hunde an. Mein Hund jagt Katzen und Hühner.  Sofortmaßnahmen  Kurzfristige Maßnahmen  Mittelfristige Spezialmaßnahmen  Theoretischer Hintergrund  Literatur  Sofortmaßnamen Sofortmaßnahme bei “Mein Hund beißt mich” Bei allen Angriffen gegen Sie erstarren Sie sofort in der Haltung, in der Sie sind (tot stellen). Wenn die Spannung des Hundes nachgelassen hat, lassen Sie ihn irgend etwas, was er sicher kann, machen (freundlich “Sitz”), gehen Sie danach normal mit ihm um. Auf keinen Fall dürfen Sie mit dem Hund kämpfen. Dies ist einmal zu gefährlich, zum anderen wird Ihr Verhalten als Rangkampf aufgefaßt, den Sie vielleicht diesmal gewinnen, der aber das nächste Mal bei passender Gelegenheit …

weiterlesen »