Startseite > Mensch + Hund (Seite 3)

Mensch + Hund

Hunde jagen invasive Käfer

Zoe ist darauf trainiert verschiedene Arten von Schädlingen aufzuspüren und zu melden (Foto: Neozoen Detection Dogs)

Bremen. Insekten aus Asien richten in europäischen Wäldern erhebliche Schäden an. Die Behörden setzen jetzt auf Spürhunde, um die asiatischen Käfer zu finden und auszurotten. Der Asiatische Laubholzbockkäfer ist ein besonders aggressives Exemplar. Er hat lange, schwarz-weiß gestreifte Fühler und wird vier Zentimeter groß. Jedes Weibchen legt bis zu 70 Eier, deren Larven sich in Bäume bohren und sie mit immer breiter werdenden Gängen aushöhlen. In China hat der Asiatische Laubholzbockkäfer bereits Millionen von Bäumen vernichtet – und er ist nur einer von mehreren invasiven Käfern, die nach Europa eingeschleppt wurden und die heimische Flora gefährden. In Deutschland, Frankreich und Italien haben Hundeführer mit Spürhunden den Kampf gegen die Schädlinge aufgenommen. Carmelo Colletti aus dem schwäbischen Lörrach hat „Zoe“ und „Coffee“, eine Belgische Schäferhündin und einen Chesapeake Bay Retriever, darauf trainiert, zwei Arten invasiver Käfer zu erschnuppern. Die befallenen Bäume müssen im weiten Umkreis gefällt werden, um die Ausbreitung der …

weiterlesen »

Wahl zwischen dem Hund und einem sicheren Schlafplatz

Sozialpartner Hund: Vielen Obdachlosen sind ihre Vierbeiner wichtiger als ein trockener Schlafplatz, wie Aniko Ligeti bei ihrer Untersuchung herausgefunden hat (Foto: pixabay - kirkandmimi)

Interview aus dem Magazin „Mensch&Tier“ des Forschungskreises Heimtiere in der Gesellschaft Bremen. Nicht jedes Obdachlosenasyl gestattet seinen Gästen, Tiere mitzubringen. Dabei pflegen gerade wohnungslose Menschen enge Beziehungen zu ihren Hunden. Wie eng – das hat Aniko Ligeti in ihrer Bachelorarbeit untersucht. Ligetis Arbeit „Die Beziehung von Hund und Mensch in schwieriger Wohnsituation“ ist an der Fakultät für Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg bei Prof. Dr. Georg Jungnitsch entstanden. Mensch & Tier: Frau Ligeti, worin sehen Sie die wichtigste Erkenntnis aus Ihrer Arbeit? Aniko Ligeti: Die Arbeit belegt, dass Mensch und Tier tiefe Bindungen eingehen können, gerade Mensch und Hund. Leider ist diese Erkenntnis aber noch nicht überall in der Gesellschaft angekommen, wie das Beispiel des Regensburger Obdachlosenasyls zeigt. Die Verantwortlichen machen sich nicht bewusst, was sie einem Menschen antun, wenn sie ihn vor die Wahl zwischen seinem Tier und einem sicheren Schlafplatz stellen. Alle Obdachlosen, mit …

weiterlesen »

Tiernamen 2018: Mieze und Bello sind nicht angesagt

Die Top Ten der beliebtesten Hundenamen im Jahr 2018 (Grafik: © TASSO e.V.)

TASSO-Statistik zeigt die beliebtesten Hunde- und Katzennamen für das Jahr 2018 Sulzbach/Ts. Wer von Katzen und Hunden spricht, wählt gerne Mieze und Bello als synonyme Begriffe. Jeder weiß, was damit gemeint ist. Doch heißen Katzen und Hunde eigentlich wirklich so? Ganz klar: Nein! Das zeigt ein Blick in die Namenstatistik der Tierschutzorganisation TASSO e.V. sehr deutlich. In den vergangenen zehn Jahren haben es diese beiden Namen nicht ein einziges Mal in die Top 10 der beliebtesten Tiernamen geschafft. Der Trend, der sich anhand der Neuanmeldungen in Europas größtem Haustierregister zeigt, geht in eine ganz andere Richtung: „Typische“ Katzen- und Hunde-Namen sind nicht angesagt, stattdessen setzen Tierhalter seit Jahren auf dieselben Namen für ihre vierbeinigen Freunde. Die Veränderungen in den Top 10 sind gering. Nur selten kommt ein neuer Name hinzu. So waren „Luna“ und „Balu“ auch im Jahr 2018 wieder besonders angesagt. Dabei ist es egal, ob Hunde- oder Katzenhalter …

weiterlesen »

Die populärsten Hunderassen 2018

Auch im Jahr 2018 ist der Mischling der unangefochtene Lieblingshund der Deutschen (Grafik: © TASSO e.V.)

Sulzbach/Ts. Die Vorlieben der deutschen Hundehalter sind beständig. Das belegt auch in diesem Jahr die Jahresstatistik von Europas größtem Haustierregister TASSO e.V. Ein Vergleich der Neuregistrierungen für das Jahr 2018 mit den Zahlen der Vorjahre zeigt, dass sich seit Jahren dieselben Hunderassen großer Beliebtheit erfreuen. Seine Nase ganz weit vorn hat dabei der Labrador Retriever mit 20.548 Neuanmeldungen im Jahr 2018. Im selben Zeitraum wurden bei TASSO 13.402 Deutsche Schäferhunde und 12.001 Chihuahuas neu registriert. Im Mittelfeld liegt die Französische Bulldogge mit 11.203 Neuanmeldungen. Mit deutlichem Abstand folgen Jack Russell Terrier (6.462) und Australian Shepherd (6.354). Hier ist auch die einzige Abweichung im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen: Der Golden Retriever ist hinter dem Australian Shepherd zurückgefallen und wurde 6.311 Mal registriert. Im unteren Tabellenfeld ist wieder alles beim Alten: Platz 9 belegt der Yorkshire Terrier mit 4.928 Neuanmeldungen und den letzten Platz belegt der mit 4.051 Registrierungen immer noch …

weiterlesen »

Spätes Glück: Einen Senioren adoptieren

Einem Senior-Haustier ein Zuhause und einen glücklichen Ruhestand zu geben, ist eine lohnende Erfahrung und ein wunderbares Gefühl.

VIER PFOTEN erklärt, warum man ein älteres Tier adoptieren sollte Hamburg. Ein Seniortier aufzunehmen kann viele Vorteile mit sich bringen und eine bereichernde Erfahrung sein. Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN erklärt, warum man bei der Adoption ein älteres Tier in Betracht ziehen sollte. Senioren sind in der Regel zuverlässiger, da ihr Charakter bereits voll entwickelt ist. Auf der Suche nach einem geeigneten Heimtier kann dies von großem Vorteil sein. Zudem muss man sich keine Gedanken über die zu erwartende Größe des Tieres machen. Ruhige Vertreter „Ältere Haustiere haben bereits eine etablierte Routine und sind in der Regel ruhiger und weniger anspruchsvoll. Das bedeutet nicht, dass sie überhaupt keine Anforderungen stellen, aber sie werden im Allgemeinen kürzere Spaziergänge und Spielzeiten wünschen und weniger Training benötigen. Im Alter passen sie sich gut an den Lebensstil und die Routine ihrer menschlichen Begleiter an“, erklärt Sarah Ross. Gut erzogen Die meisten älteren Haustiere …

weiterlesen »

Studie: Spürhunde erschnuppern DNA

Erfolgreicher Schnüffler: Ein Bloodhound mit seinen Hundeführern von der sächsischen Polizei (Foto: Polizei Sachsen).

Bremen. Bei der Aufklärung von Verbrechen könnte Hunden künftig eine neue Bedeutung zufallen: Eine Studie der Universität Leipzig zeigt erstmals, dass sie sogar die DNA eines Menschen riechen können. Beim Mantrailing suchen speziell ausgebildete Polizeihunde mittels einer einmaligen Geruchsspur genau nach dem Menschen, der die Spur hinterlassen hat. An der Universität Leipzig sind Wissenschaftler des Instituts für Rechtsmedizin und der Hochschule der Sächsischen Polizei der Frage nachgegangen, ob entsprechend geschulte Hunde sogar die DNA eines Menschen riechen können. Die im Fachforum „Forensic Science International“ veröffentlichten Resultate sind beeindruckend: In insgesamt 675 Testläufen konnten die Polizeihunde die richtige Geruchsspur in nahezu 100 Prozent der Fälle aufnehmen und verfolgen. Die entsprechende DNA hatten die Forscher aus Blut gewonnen. „Insgesamt sieben Probanden wurden jeweils 100 Milliliter durch Venenpunktion entnommen und daraus die DNA isoliert“, erklärt Dr. Carsten Babian vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Leipzig. Danach wurden die DNA-Proben unter sterilen Bedingungen auf …

weiterlesen »

Studie: Mit Hund schläft es sich meist besser

Düsseldorf. Es gibt Hundehalter, die ungern ihr Tier bei sich im Schlafzimmer schlafen lassen. Denn die Vierbeiner könnten den Schlaf stören, so die verbreitete Sorge. Schlafmediziner der US-amerikanischen Mayo-Schlafklinik in Arizona kommen in einer Studie allerdings zu einem grundlegend anderen Ergebnis: Demnach kann sich die Anwesenheit des Hundes im Schlafzimmer sogar positiv auf den Schlaf des Halters auswirken. Die meisten Menschen nehmen an, dass Haustiere im Schlafzimmer eine Störquelle sind“, sagt die Schlafmedizinerin und Leiterin der Studie Dr. Lois Krahn. „Wir haben allerdings festgestellt, dass sich viele Menschen sicher und geborgen fühlen, wenn sie mit ihren Tieren in einem Raum schlafen“, sagt sie in ihrer Studie. „Das wiederum ist schlaffördernd.“ Krahn und ihre Kollegen untersuchten über fünf Monate den Schlaf von 40 gesunden Erwachsenen ohne Schlafstörungen sowie ihrer Hunde. Eine Woche lang trugen die Testpersonen spezielle Sensoren, mit deren Hilfe die Forscher ihre Schlafintensität überwachten. Auf diese Weise fanden die …

weiterlesen »

Diebe auf vier Pfoten

Einer der größten Fehler, die Hundehalter machen können, besteht darin, Hunden vom Tisch aus Speisen zu reichen.

Wie Hundefreunde ihre Vierbeiner vom Esstisch fernhalten Düsseldorf. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit kann reichen. Schon hat der Hund die Wurst vom Tisch oder den Braten aus der Küche gemopst. Zwar lassen sich derartige Zwischenfälle in Haushalten mit Hunden nicht restlos ausschließen. Aber es gibt Mittel und Wege, um der Diebeslust der Vierbeiner entgegenzuwirken und für ungestörte Mahlzeiten zu sorgen. Bloß keine Erfolgserlebnisse gönnen „Die Weichen werden gestellt, so lange der Hund ein Welpe ist“, weiß Sabine Winkler, Inhaberin einer Hundeschule und Autorin diverser Hunde-Ratgeber, aus Erfahrung. Während der ersten drei Monate nach Anschaffung der Tiere sollten Halter ihre Vierbeiner so selten wie möglich allein lassen. Es kommt darauf an, dass es den Hunden möglichst niemals gelingt, eine menschliche Mahlzeit zu stibitzen. Daher sollten Halter bei jedem entsprechenden Versuch ihrer jungen Fellnasen sofort unmissverständlich eingreifen, deutlich „nein“ sagen und die Welpen zur Seite schieben. „Die Tiere werden ihr Diebesglück andernfalls …

weiterlesen »

Hundetraining zum Schutz vor Giftködern

Immer wieder erregen Giftköderfunde die Gemüter - Training mit dem Hund hilft

Düsseldorf. Immer wieder erregen Giftköderfunde die Gemüter. Unter Hundehaltern grassiert die Angst, dass es irgendwann womöglich das eigene Tier treffen könnte. Doch dieses Risiko lässt sich minimieren, sagt die Verhaltensbiologin Arianne Ullrich, Inhaberin einer Hundeschule und Pressesprecherin des Berufsverbands der Hundeerzieher und Verhaltensberater. V. (BHV). Am meisten lernen Hunde im Welpen-Alter. Deswegen gilt es, den Vierbeinern schon zu dieser Zeit elementare Verhaltensweisen beizubringen, auf Abbruchsignale zu hören und auf Kommando zu ihren Herrchen oder Frauchen zu laufen, auch mit Hinblick auf das Anti-Giftköder-Training. „Hundehalter erreichen dann am meisten, wenn die Welpen ihnen vertrauen. Nur dann zeigen die Tiere ihren Menschen stolz, was sie gefunden haben, statt zu fürchten, dass es ihnen entrissen wird“, erklärt Ullrich. Die Expertin empfiehlt zudem, Hunden so früh wie möglich beizubringen, dass es sich lohnt, etwas aus der Schnauze fallen zu lassen, wenn der Besitzer es sagt: indem die Halter das Fundstück gegen ein Leckerli eintauschen. …

weiterlesen »