Jahresarchiv: 2013

August, 2013

  • 26 August

    Durchfall beim Hund

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Diarrhö kann viele Ursachen haben – darum sollte stets der Tierarzt konsultiert werden Berlin. Bella kann ja nichts dafür, aber Frauchen ist genervt, denn es muss dreimal in der Nacht im Eiltempo auf die Straße hasten, weil der kleine Pudel so starken Durchfall hat. Durchfall oder Diarrhö, die vermehrte Abgabe von flüssigem oder ungeformtem Kot, ist wohl das häufigste Symptom bei Erkrankungen des Verdauungstraktes beim Hund. Ein Problem, das lästig für den Besitzer ist und quälend für das Tier. Anhaltende Diarrhö sollte darum in jedem Fall ernst genommen werden. Das weiß auch Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer: „Durchfall, zumindest wenn er länger als zwei Tage anhält oder häufig wiederkehrt, sollte man immer tierärztlich abklären lassen! Zum einen führt er zu starkem Flüssigkeitsverlust, was schnell einen gefährlichen Zustand für das Tier darstellen kann. Zum anderen kann er auf eine ernstere …

  • 22 August

    VIER PFOTEN: Richtig handeln bei Giftköderverdacht

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Hamburg. Von Hundehassern ausgelegte Giftköder sind leider keine Seltenheit. Im schlimmsten Fall kann das Verschlingen des „Leckerbissens“ für das Tier tödlich enden. VIER PFOTEN gibt Tipps zum richtigen Verhalten bei bestehendem Verdacht auf Giftköder. Bei bereits bestehender Giftköderwarnung – www.giftwarnung.info – sollten Hundehalter das betreffende Gebiet meiden oder ihrem Vierbeiner einen Maulkorb anlegen. Da das Tragen eines Maulkorbs für fast alle Hunde unangenehm ist, ist es am Besten, sie auf spielerische Weise daran zu gewöhnen. „Stülpen Sie Ihrem Hund den Maulkorb nicht unvermittelt über die Schnauze“, rät Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN. „Das kann zur Folge haben, dass der Hund regelrecht traumatisiert wird und von nun an mit Panik darauf reagiert.“ Generell sollte man seinen Hund auf Spaziergängen gut beobachten. Ein Hundehalter erkennt in der Regel schnell, wenn sein Vierbeiner etwas Besonderes wittert. Dann ist erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Neben Giftködern können nämlich auch andere …

  • 16 August

    “Sandburgbau mit Hund” – Tipps für unbeschwertes Vergnügen am Hundestrand

    ivh - Mit dem Hund am Strand

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Düsseldorf. Die Sonne scheint, die Ferien sind noch im vollen Gang: Es ist Urlaubszeit. Als fester Bestandteil der Familie darf der Hund in der schönsten Saison des Jahres nicht fehlen. Damit niemand auf tolle Tage am Strand verzichten muss, gibt es in Deutschland viele Hundestrände, an denen das fröhliche Toben im kühlen Nass auch mit Hund erlaubt ist. Doch wie findet man einen Hundestrand und was muss man beim Tag am Strand beachten? Die Hundestrand-App Auf der Suche nach einem Hundestrand können Hundebesitzer sich im Internet oder direkt bei der Verwaltung ihres Urlaubsortes informieren. Auch die Mitarbeiter der Touristen-Informationen vor Ort stehen gerne für Fragen zur Verfügung. Außerdem gibt es mit www.hundestraende.com eine spezielle App, die Hundefreunden verschiedene Informationen über die Lage des Strandes und über die Ausstattung der Umgebung, mit zum Beispiel Kotbeutelspendern für Hunde-Hinterlassenschaften, zur Verfügung stellt. Eine riesige …

  • 12 August

    BayVGH – 2.000 Euro Hundesteuer für einen Kampfhund sind zu viel

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter München. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit Urteil vom 25. Juli 2013 entschieden, dass ein Steuersatz für sogenannte Kampfhunde in Höhe von 2.000 Euro jährlich angesichts der für die Haltung eines solchen Hundes in der Regel erforderlichen Aufwendungen nicht mehr auf die Einnahmeerzielung zielt, sondern auf ein faktisches Verbot der Kampfhundehaltung; er entfalte damit eine erdrosselnde Wirkung und sei nicht rechtmäßig. Damit hat der BayVGH der Berufung eines Ehepaars stattgegeben, das sich gegen einen entspre­chenden Steuerbescheid der Wohnsitzgemeinde gewandt hatte. Beim Verwaltungsgericht Mün­chen hatte noch die Gemeinde Erfolg, der BayVGH gab nun aber den Hundehaltern Recht. Zwar könne eine Gemeinde für einen sogenannten Kampfhund einen erhöhten Steuersatz festset­zen. Das gelte auch, wenn der Halter gemäß der Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggres­sivität und Gefährlichkeit einen sog. positiven Wesenstest vorweisen könne, wonach der Hund kei­ne gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder …

  • 7 August

    Fahnder auf Vier Pfoten – Hunde mit Beruf

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Kommissar Rex und Lassie ermitteln auch im echten Leben: Bei Polizei, Zoll, Bundeswehr und Rettungsdiensten sind Hunde in vielen Bereichen unersetzlich. Die Mars Heimtier-Studie 2013 hat erstmals erfasst, wie viele Hunde ihr Futter mit einem Beruf im wahrsten Sinne des Wortes verdienen. Verden. Es sind viele Tausend Hunde, die sich jeden Tag in Deutschland als Fahnder auf vier Pfoten verdient machen. Mit ihrem untrüglichen Geruchssinn bringen sie die Polizei auf die Fährte vermisster oder verschütteter Personen. Sie decken kriminelle Machenschaften auf, wenn sie Drogen oder geschmuggeltes Bargeld erschnüffeln. Sie retten Menschenleben, wenn sie vor Sprengstoff und Minen warnen. Kurz: Sie sind vierbeinige Spezialisten, die nicht durch Maschinen ersetzt werden können. „Trotz hoch entwickelter Polizeitechnik ist der ‚Kollege Diensthund’ eines der effektivsten Einsatzmittel der Polizei“, heißt es beim Innenministerium von Rheinland-Pfalz. Insgesamt sind laut der Mars Heimtier-Studie 2013 knapp 4.200 Diensthunde bei …

  • 5 August

    Augen auf bei der Wahl der Urlaubspflegestelle für das Haustier

    Gute Freunde teilen alles - I. Glöckel

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Wenn es die Menschen in den Ferien in die Ferne zieht, müssen die tierischen Hausgenossen zumeist daheim bleiben. Doch wohin mit dem geliebten Familienanhang? Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. warnt: Die falsche Urlaubspflege kostet jedes Jahr zahlreichen Tieren das Leben. Köln. In deutschen Haushalten leben rund 12,3 Millionen Katzen, 7,6 Millionen Kleinsäuger, 7,4 Millionen Hunde, 3,7 Millionen Ziervögel und mehrere Millionen Fische, Amphibien und Reptilien. Nur die wenigsten dieser Tiere können und sollten mit in den Urlaub genommen werden. Und so stehen jedes Jahr Millionen Deutsche in der Ferienzeit vor der Frage, wohin mit dem tierischen Hausgenossen? Stefan Klippstein, gelernter Tierpfleger und Sprecher des Deutschen Tierschutzbüros e.V., rät zu viel Bedacht bei der Planung der Urlaubspflege: „Jedes Jahr in der Ferienzeit sterben unzählige Haustiere qualvoll, weil sie nicht richtig gepflegt und versorgt werden.“ Ein ganz großes Problem ist aus Sicht des Deutschen …

  • 3 August

    Gefahren durch Parasiten für Hunde und Katzen in Europa

    Parasiten-Verbreitungskarte

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Verbreitungskarte gibt Auskunft – bequemer Zugriff auf die interaktive Karte über jetzt auch von unterwegs. Leverkusen. Wenn es um das Wohlbefinden ihrer vierbeinigen Lieblinge geht, ist für viele Tierbesitzer bei Gesundheitsfragen das Internet oft die erste  Anlaufstelle. Auf www.parasitenfrei.de erhalten Hunde- und Katzenbesitzer fundierte  Informationen rund um das Thema Parasiten – welche Parasiten gibt es, welche Krankheiten übertragen sie und wie kann man sein Tier davor schützen. Neben wichtigen Tipps zum Verreisen mit Haustier und den Reisebestimmungen gibt es auf der Webseite eine interaktive Verbreitungskarte zum Vorkommen von Parasiten und der damit verbundenen Gefahr von Infektionskrankheiten in Europa. Mit der aktualisierten Webseite kann der Tierhalter die Verbreitungskarte nun auch über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets von unterwegs aufrufen. Die Adresse lautet: www.parasitenfrei.de/Verbreitungskarte. Das Verreisen mit Haustier wird immer beliebter. Damit es dabei nicht zu unliebsamen Überraschungen kommt, bedarf es einer sorgfältigen Vorbereitung. …

  • 2 August

    Kinder sollten den richtigen Umgang mit Hunden lernen

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Streicheln – oder besser nicht? Marburg. Hunde sind für die meisten Kinder überaus interessant und attraktiv. „Darf ich den streicheln?“, fragen die Knirpse, wenn ihnen ein Hund auf dem Gehweg entgegen kommt. Was sollten Eltern ihren Sprösslingen sagen? Zunächst einmal: Hunde sind für Kinder tolle Spielge­fährten, aber immer wieder werden sie auch zur Gefahr. Nach Angaben deutscher Haftpflichtversicherer werden in der Bundesrepublik jährlich 30.000 Schadensfälle durch Bissverletzungen registriert. Wobei die Dunkelziffer, besonders bei leichten Verletzungen, erheblich höher liegen dürfte. Kinder werden nicht nur häufiger als Er­wachsene von Hunden gebissen – Bissverletzungen bei Kindern sind auch oft schwerwie­gender als bei Erwachsenen, weil Hunde kleine Kinder häufiger in Hals oder Gesicht beißen. „Den Hund kenne ich“ reicht nicht Wichtig zu wissen: Die meisten Bissverletzungen bei Kindern werden nicht etwa durch frem­de, sondern durch bekannte Hunde oder durch Hunde im eigenen Haushalt verursacht. Kleinkinder …

Juli, 2013

  • 31 Juli

    Leine los – so wird der Waldspaziergang mit Hund zum Vergnügen

    ivh - Waldspaziergang mit Hund

    Zuletzt aktualisiert am 22. April 2019 von Stefan Richter Düsseldorf. Bäume, Sträucher, Wiesen und kleine Gewässer – der Wald ist für Mensch und Hund ein beliebtes Ziel für einen ausgedehnten Spaziergang. Doch gelten dort auch Leinengebot und Co? Dirk Strauch, Förster und Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten weiß, welche Regeln Hund und Halter beim gemeinsamen Ausflug beachten müssen. „Viele Landesforstgesetze erlauben das Freilaufen des Hundes auf Waldwegen“, erklärt der Experte. „Allerdings gibt es auch zahlreiche Ausnahmen.“ So muss zum Beispiel in der Brut- und Setzzeit oder auf Wildäckern das Tier generell angeleint werden. Ganzjährig gilt das Leinengebot in Wildruhezonen. Die Bestimmungen für die zahlreichen Waldgebiete in Deutschland unterscheiden sich von Region zu Region. Noch dazu sind Leinengebote oder Zutrittseinschränkungen für bestimmte Bereiche in den seltensten Fällen durch Schilder ausgewiesen. „Hundehalter sind verpflichtet, sich über die Regelungen in den Waldgebieten selbst zu informieren“, sagt Strauch. Dies ist allerdings nicht allzu schwierig. Die …