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Monatsarchiv: Juni 2015

Juni, 2015

  • 27 Juni

    Hund und Co. – Heimtierhaltung in der Wohnung

    Mietwohnung - Assistenztiere grundsätzlich erlaubt

    Therapie- und Assistenztiere grundsätzlich erlaubt Düsseldorf. Häufig wollen Vermieter die Tierhaltung verbieten. Wer einen Assistenzhund oder ein Tier zu therapeutischen Zwecken braucht, hat in der Regel gute Chancen, dass ihm die Tierhaltung dennoch gewährt wird. Unabhängig davon, was ursprünglich einmal im Mietvertrag vereinbart wurde, meint der Tierrechtsspezialist Rechtsanwalt Andreas Ackenheil aus Mainz. Bestätigt sieht der Anwalt dies in zahlreichen Rechtsurteilen der Vergangenheit. „Oftmals sind es Einzelfallentscheidungen, die nach eingehender Prüfung und Abwägung der Interessen des Tierhalters, anderer Mieter und des Vermieters gefällt werden“, betont Ackenheil. Beispielsweise spielen auch besondere Bedürfnisse des Mieters (Blindenführhund, Therapiezwecke, soziale Vereinsamung) sowie das Naturell eines Tieres eine Rolle. Hunde Benötigt beispielsweise ein behinderter Mensch einen Assistenzhund, der ihn bei der Hausarbeit unterstützt und ist der Hund gut erzogen, sozialverträglich und ruhig, sind sehr wichtige Kriterien bereits erfüllt. „Diese Eigenschaften sind bei ausgebildeten und qualitätsgeprüften Assistenzhunden die Voraussetzung für einen Einsatz bei einem behinderten Menschen“, sagt …

  • 26 Juni

    Erste Hilfe für Hunde: Alles im Griff

    Erste Hilfe beim Hund(Foto: Andrea Klostermann/BfT)

    Schnelle Hilfe vor Ort ist gut, ein Besuch beim Tierarzt schafft Sicherheit Bonn. Der Hund hechelt auffällig stark, er jault, humpelt oder liegt apathisch in der Ecke? Wenn sich ein Hund ungewöhnlich benimmt, hat das meist „gute“ Gründe. Im Falle eines Falles heißt es Ruhe bewahren und abschätzen, ob und wie man dem vierbeinigen Freund schnell und richtig helfen kann. Es erweist sich als hilfreich, in einer Krisensituation Notfall-Telefonnummern zur Hand zu haben. Zudem gehört eine tiergerechte Notfallapotheke in jeden Hundehaushalt. Wer sehr gut vorbereitet sein will, kann einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen. Tierärzte, Hundevereine oder Volkshochschulen bieten solche speziellen Veranstaltungen an. Im Notfall direkt den Tierarzt anzurufen, ist im Zweifelsfall die beste Lösung. Der kann übers Telefon eventuell schon erste Hinweise geben oder anhand der beschriebenen Symptome abschätzen, ob ein sofortiger Besuch in der Praxis ratsam ist. Unfälle aller Art stehen in der Notfall-Statistik ganz weit oben. Kleinere Blessuren, Bisswunden nach …

  • 26 Juni

    Erste Hilfe beim Hund

    Die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hunden Düsseldorf. Wenn der vierbeinige Liebling verletzt ist, muss es manchmal schnell gehen und Erste Hilfe wird nötig. Doch wie geht das? Wie erkennt man, was der Vierbeiner hat? Wo misst man den Puls? Wie reanimiert man einen Hund? Kann man die allgemein bekannten Erste-Hilfe-Maßnahmen aus der Humanmedizin einfach beim Tier anwenden? ARAG-Experten geben Antworten. Die eigene Sicherheit geht vor Auch der liebste Hund kann unberechenbar und aggressiv reagieren, wenn er unter Schmerzen leidet oder einfach Angst hat. Ersthelfer sollten daher abrupte Bewegungen vermeiden und sich dem verletzten Hund langsam und bedächtig nähern. Dabei sollten sie den Vierbeiner beruhigen, indem sie ihn mit einer Decke oder einem Kleidungsstück zudecken und ihm ruhig zureden. Wenn man befürchtet, dass der Hund beißen könnte, kann man das Maul mit einem Tuch oder einem Stück Mullbinde zubinden. Lebensbedrohlicher Notfall oder nicht? Um eine Notfall-Situation richtig einschätzen zu können, gibt es …

  • 25 Juni

    Hundehütte im Gemeinschaftsgarten erlaubt

    Haussitter – Mit gutem Gefühl verreisen

    Düsseldorf. Die Mieterin hatte die Erlaubnis, einen Hund in ihrer Mietwohnung zu halten. Ebenso hatte sie die Erlaubnis, den Garten des Mietshauses mit zu nutzen. Das Frauchen stellte daher im Gemeinschaftsgarten eine Hundehütte für ihren vierbeinigen Liebling auf. Das ging der Vermieterin und Eigentümerin des Grundstücks allerdings zu weit. Sie forderte das Frauchen auf, die Hütte wieder zu entfernen. Diese weigerte sich jedoch und der Fall landete vor Gericht. Zur Freude der Hundebesitzerin durfte die Hütte bleiben, denn diese gehörte nach Ansicht der Richter zur vertragsmäßigen Nutzung des Gartens. Die ARAG-Experten weisen zudem darauf hin, dass eine Hundehütte, die lose auf den Gehweglatten des Gartens aufgestellt und nicht fest mit dem Erdreich verbunden ist, keine bauliche Maßnahme darstellt. Vielmehr ist solch eine Hundehütte mit einem im Sommer aufgestellten Planschbecken oder Gartenmöbeln vergleichbar, deren Nutzung ja auch nicht zustimmungsbedürftig ist (Amtsgericht Hamburg-Wandsbek, Az.: 713b C 736/95). ARAG SE

  • 24 Juni

    Reisen mit dem Hund

    Reisen mit Hund

    Was tun, wenn der Hund unter Reisekrankheit leidet Bonn. „Tommy“ freut sich schon auf die Ferien. Frauchen hat dann viel Zeit und lange Spaziergänge stehen auf dem Programm. „Tommy“ hat aber auch ein wenig Angst. Auto fahren ist nicht gerade seine große Leidenschaft, weil ihm häufig übel wird. Damit steht er nicht alleine. Marktforschungen zufolge leiden 16 Prozent aller Hunde unter der Reisekrankheit (Kinetose). Die Ursachen sind die gleichen wie beim Menschen. Egal ob im Auto, im Zug, auf dem Schiff oder im Flugzeug – während der Fahrt passen die Informationen, die der Körper dem Gehirn meldet, nicht zusammen, mit dem, was das Auge wahrnimmt. Besonders unangenehm ist es, wenn das Fahrzeug die Richtung wechselt, beschleunigt oder abbremst. Viele Hunde werden dann regelrecht seekrank. Sie reagieren mit starkem Hecheln, Panik, Bellen oder sogar mit Erbrechen. Auch die Angst vor dem Fahren kann der Auslöser für die Reisekrankheit sein. Vor allem …

  • 24 Juni

    Urlaub: Haussitter – Mit gutem Gefühl verreisen

    Haussitter – Mit gutem Gefühl verreisen

    Düsseldorf. Der Urlaub steht vor der Tür? Was allerdings den schönsten Urlaub zum Albtraum werden lässt: Wenn ungebetene Gäste sich in Ihrer Abwesenheit Zutritt zu Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung verschaffen, wenn eine Wasserleitung undicht wird, der Blitz einschlägt oder etwas anderes unvorhergesehen passiert. Prima, wenn Sie jemanden haben, der Ihre Wohnung oder Ihr Haus versorgt. Doch was geschieht, wenn dem freundlichen Helfer oder Nachbarn einmal ein Missgeschick passiert? Und was muss man bei professionellen Haussittern beachten? ARAG-Experten geben Auskunft. Klare Absprachen treffen Meist ist nicht viel zu tun, während der Haus- oder Wohnungseigentümer im Urlaub weilt: Briefkasten leeren, Blumen gießen, gegebenenfalls noch Rollläden hoch- und runterfahren oder bei Tierbesitzern den Hamster oder die Katze versorgen. Da es sich hierbei um wenig aufwendige Tätigkeiten handelt, sprechen Urlauber und Helfer selten ab, wer im möglicherweise eintretenden Schadensfall haftet. Auch wenn es unangenehm ist, raten die ARAG-Experten jedoch dazu, dies im Sinne …

  • 24 Juni

    TASSO warnt: Achtung Giftköder

    Giftköder: Der Hund sollte nichts vom Boden aufzunehmen

    Hattersheim. Erschreckend, aber leider wahr: die Giftköderwarnungen und Berichte über vergiftete Hunde. Giftköder sind mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen versehene Wurststückchen oder Hundeleckerlis. Hundehasser legen sie an durch Hunde gut frequentierten Orten aus: in Parks und Hundefreilaufflächen, hinter Büschen und Hecken sowie im hohen Gras. Seien Sie aufmerksam Besteht der Verdacht, dass Ihr Hund einen Giftköder aufgenommen hat, müssen Sie schnell handeln. Obwohl die unterschiedlichen Giftstoffe auf verschiedene Arten wirken, verursachen die meisten Köder schon binnen kürzester Zeit erste Vergiftungsanzeichen. „Häufiges und oft erstes Symptom von Vergiftungen ist Erbrechen. Weitere Symptome einer Vergiftung können unter anderem ein übermäßiges Hecheln sowie eine vermehrte Produktion von weißem Speichel, blasse Schleimhäute, veränderte Pupillen sowie eine allgemeine Teilnahmslosigkeit sein“, erklärt TASSO-Tierärztin Frau Dr. Anette Fach. Bei Rattengift können die ersten Symptome, wie beispielsweise Müdigkeit, Erbrechen, blutiger Durchfall oder auch eine herabgesetzte Körpertemperatur, auch erst nach einigen Tagen erscheinen. Zudem treten zwei bis drei Tage …

  • 24 Juni

    Tipps gegen Zecken im eigenen Garten

    Hund im Garten

    Osnabrück. Was tun, wenn der Vierbeiner immer wieder mit Zecken aus dem eigenen Garten kommt? Folgende Tipps helfen, Zecken auf dem Grundstück zu bekämpfen: Zeckenschutz beim eigenen Tier Die regelmäßige Anwendung eines Zeckenschutz-Präparates verhindert, dass Hunde nach Streifzügen im Grünen Zecken mit nach Hause bringen. Gleichzeitig werden bereits im Garten ansässige Zecken gehindert, den VierAbeiner zu befallen, Blut zu saugen und neue Eier zu legen. Darüber hinaus, ist ein sachgerechter Zeckenschutz wichtig, um den Vierbeiner vor Krankheiten zu schützen, die von Zecken übertragen werden. Gezielte Gartenpflege Zecken lieben es feucht, dunkel und windgeschützt. Wird ein Garten sonnig, trocken und luftig gehalten, sorgt dies dafür, dass ihnen der Lebensraum entzogen wird. Feuchte Bereiche im Garten sollten daher trockengelegt und der Rasen möglichst kurz gehalten werden. Für ausreichend Luftbewegung in bodennahen Bereichen sorgt das starke Lichten von Büschen und Sträuchern direkt über dem Boden. Ebenso lohnt es sich, Laub und Bodendecker wie …

  • 24 Juni

    Herrenlose Katzen und Hunde sind keine Wildtiere

    Wild? Ich?-Kampagne (Foto: © VIER PFOTEN)

    Erfolg für VIER PFOTEN: „Wild? Ich?”-Kampagne: Entwurf des Tierschutzgesetzes enthält wichtige Schritte für Streuner und Heimtiere in Europa Brüssel/Hamburg. Großer Erfolg für die VIER PFOTEN Kampagne „Wild? Ich?“: Streuner sind für die EU nun doch keine Wildtiere. Die umstrittene Definition hätte eine Grundlage liefern können, diese Tiere zu töten. Seit dem letzten Entwurf des EU-Tiergesundheitsgesetzes protestierte die internationale Tierschutzstiftung gegen die missbräuchliche Verwendung des Begriffs “Wildtier” in Bezug auf Streunertiere. Diese Woche präsentierte die EU-Abgeordnete Marit Paulsen und EU-Kommissar Andriukaitis das Ergebnis der Übereinkunft von EU Parlament, Rat und Kommission. Fazit: Auch wenn die Differenzierung zwischen „Wildtieren“ und „Tieren mit Besitzern“ in dem Entwurf enthalten bleibt, wurde eine Klausel eingefügt, die klarstellt, dass Streuner nicht als Wildtiere zu kategorisieren sind. Birgitt Thiesmann (52), Leiterin des „Kompetenzzentrum Heimtiere“ von VIER PFOTEN: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Kampagne hier etwas bewirken konnten und die EU eine akzeptable Lösung gefunden …