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Jahresarchiv: 2017

September, 2017

  • 6 September

    Hunde, die fliegen, beissen nicht

    Julia Christe, Fotobuch "Fliegende Hunde"

    Nicht nur Superman kann fliegen Geliebte Vierbeiner aus einer anderen Perspektive von Julia Christe München. Die Fotografin Julia Christe zeigt mit ihrem verblüffenden und bezaubernden Fotobuch über 70 entzückende Hunde, fotografiert aus einer einzigartigen Perspektive – denn wer hat schon einmal einen Hund in der Luft posieren gesehen? »Fliegende Hunde« ist als deutsche Erstausgabe im Heyne Verlag erschienen und basiert auf einem Fotoessay, der im November 2014 erstmals im Internet verbreitet wurde und für großes Aufsehen sorgte. Zu sehen sind Hunde unterschiedlichster Rassen und Größen: Chihuahuas, Dackel, Pudel, Spanische Wasserhunde, Französische Bulldoggen, Sibirische Huskies und viele andere. Dabei erlaubt die passionierte Fotografin und Hundeliebhaberin zu Beginn des Buches einen Blick hinter die Kulissen und erzählt, wie die Fotos entstanden sind. Was auf den Fotos eher waghalsig aussieht, ist völlig ungefährlich für die Hunde. Mit ihren ausdruckstarken Blicken und teils grazilen Posen sorgen die Vierbeiner einfach nur für witzige Momentaufnahmen: Die …

August, 2017

  • 30 August

    Wurmbekämpfung für Junghunde?

    Züchter und Hundebesitzer können mittels Entwurmung ihre Hunde vor den gesundheitlichen Folgen durch Wurmbefall schützen

    Erfahrungsbericht einer Züchterin Ingelheim. Die Entwurmung von jungen Hunden ist wichtig. Das wissen viele Züchter aus eigener Erfahrung. Parasitenportal sprach mit Simone Liebig, erfahrene Hunde- und Katzenhalterin, Züchterin von PON-Hunden seit 2014 und Vorsitzende des deutschen PONClub e.V.  Im Interview berichtet sie über Erfahrungen mit Würmern, behutsame Parasitenabwehr und die vertrauensvolle Beziehung zwischen Züchter und Hundebesitzer. Frau Liebig, welche Erfahrungen haben Sie mit Würmern gemacht? Wie gehen Sie mit den Gefahren durch die Parasiten bei Ihren Hunden um? Ich entwurme schon seit 1996, seitdem ich Katzen und Hunde habe, immer prophylaktisch mehrmals im Jahr. Stelle ich zudem etwas Auffälliges im Kot meiner Tiere fest, lasse ich diesen beim Tierarzt untersuchen, um mir gezielt sagen zu lassen, um was es sich handelt. Vor einiger Zeit ist das bei einer meiner Katzen schon mal vorgekommen. Die hatte einen Bandwurm. Bei einer meiner PON-Hündinnen habe ich im ersten Lebensjahr einen massiven Spulwurmbefall festgestellt. …

  • 28 August

    Erste Hilfe an Hund, Katze & Co.

    Über Erste-Hilfe-Maßnahmen sollte man sich informieren, bevor der Notfall eintritt (Foto: IVH)

    Leben retten kann man lernen   Düsseldorf. Kater Mogli läuft über die heiße Herdplatte. Boxer Xaver tritt in eine Glasscherbe. Zwergkaninchen Hoppel benagt eine giftige Zimmerpflanze: Jeder Tierhalter weiß, wie schnell Haustieren etwas passieren kann. Könnten Halter ihrem Heimtier dann helfen – zum Beispiel eine Brandwunde versorgen, eine Blutung stillen oder Vergiftungssymptome erkennen? Ein Überblick über Erste-Hilfe-Maßnahmen für Heimtiere. Erste-Hilfe-Kurse Über Erste-Hilfe-Maßnahmen sollte man sich informieren, bevor der Notfall eintritt, damit man dem Tier schnell helfen kann. Geeignet sind Erste-Hilfe-Kurse. „Dort lernen Tierhalter die Notfallsymptome wie Apathie, starkes Zittern, starkes Hecheln, Bewusstlosigkeit, heftiges Erbrechen und starker Durchfall, Krämpfe, Lähmungen, starke Blutungen, Atemnot oder Atemstillstand zu erkennen und Erste Hilfe zu leisten“, sagt Astrid Behr, Tierärztin und Pressesprecherin des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt). Die Kurse sind problemlos im Internet zu recherchieren. Anbieter sind beispielsweise die Volkshochschulen, der Arbeiter-Samariter-Bund oder die Johanniter. Aber auch beim Haustierarzt kann man sich diesbezüglich ganz individuell …

  • 22 August

    Die vergessenen Hunde von Tschernobyl

    Die Streuner werden vom Tierarzt untersucht, geimpft und kastriert (Foto: © VIER PFOTEN, Tomas Halasz)

    VIER PFOTEN impft und kastriert 120 Streunerhunde in der Sperrzone Hamburg. Die Explosion von Reaktor 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl am 26. April 1986 gilt als eine der schwersten Nuklearkatastrophen der Geschichte. Über 120.000 Menschen aus 189 Städten und Gemeinden wurden aus der 30 Kilometer weiten Sperrzone rund um das beschädigte Kraftwerk evakuiert. Zurückgelassen wurden dabei viele Haustiere, allen voran Hunde. Über 30 Jahre später leben heute hunderte Streunerhunde in der Sperrzone. Gemeinsam mit der amerikanischen NGO Clean Futures Fund (CFF) hat es sich VIER PFOTEN zur Aufgabe gemacht, die Streuner medizinisch zu versorgen. Ziel der internationalen Tierschutzstiftung ist es, bis zu 120 Tiere zu impfen und kastrieren. Damit sollen die Hunde, aber auch die Arbeiter des Kernkraftwerks vor Tollwut geschützt und die Population der Streunerhunde langfristig reduziert werden. Rund um das Kernkraftwerk nahe der ukrainischen Geisterstadt Prypjat tummeln sich heute hunderte Nachfahren der zurückgelassenen Hunde von Tschernobyl. Aufgrund zahlreicher Wildtiere …

  • 18 August

    Flöhe immer und überall

    In die Flohprophylaxe muss auch die Umgebung des Tieres einbezogen werden. Dazu gehört regelmäßiges Saugen der Flächen. Die Staubsaugerbeutel sollten häufig gewechselt und sicher entsorgt werden, um dort die Entwicklung neuer Flohgenerationen zu verhindern.

    Bonn. Flöhe haben im Sommer zwar ihre Hochsaison, sie sind jedoch das ganze Jahr über aktiv und fühlen sich auch in der Wohnung ausgesprochen wohl. Würde man einen Floh fragen, welche Jahreszeit ihm am liebsten ist, würde er antworten, dass er sie eigentlich alle mag. Und würde man ihn weiterfragen, wo er sich am liebsten aufhält, würde er sagen, dass ihm auch das ziemlich egal ist. Er fühlt sich überall wohl. Zwar braucht der erwachsene Floh einen blutspendenden Wirt und das dichte Fell von Hund und Katze kommt seinen Bedürfnissen dabei sehr entgegen. Seine Nachkommenschaft aber ist darauf und auf den Elternfloh nicht angewiesen. Flöhe legen ihre Eier bevorzugt im schützenden Fell der Tiere. Fallen die Eier ab, etwa im Liegekörbchen von Hund und Katze oder auf Sofa und Teppich, entwickeln sich dort die Larven und Puppen, aus denen wieder neue erwachsene Flöhe heranwachsen. Dieser Zyklus, der zwischen 20 Tagen …

  • 18 August

    Flöhe bei Hund und Katze

    Bonn. Mein Tier hat keine Flöhe! Die meisten Tierbesitzer sind unangenehm überrascht, wenn der Tierarzt mit dem Flohkamm erwachsene Flöhe oder den typischen rotbraunen Flohkot aus dem Fell des Tieres kämmt. Flöhe sind nicht nur unerwünscht und lästig, sondern können auch die Gesundheit von Mensch und Tier beeinträchtigen. Statistisch betrachtet ist ein Parasitenbefall jedoch nicht weiter erstaunlich, denn Flöhe gehören zu den häufigsten Parasiten unserer vierbeinigen Freunde und nur wer sie gut kennt, kann sich langfristig vor ihnen schützen. Flöhe sind 2 bis 3 Millimeter große, Blut saugende Insekten. Es gibt verschiedene Arten von Flöhen, in Deutschland ist jedoch der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) die häufigste bei Hund, Katze und Mensch vorkommende Art. Hunde- und Menschenfloh sind sehr viel seltener. Zudem befallen alle Arten nicht nur ihren „eigentlichen“ Wirt, sondern auch andere Säugetiere (zum Beispiel Mäuse, Igel) oder auch Vögel. Eine Einschleppung in die nähere Umgebung und von dort aus in …

  • 11 August

    Achtung: Lungenwürmer durch Grasfressen

    Grasfressen kann bei Hunden zu Infektionen mit Lungenwürmern führen

    Grasfressen kann bei Hunden und Katzen zu Infektionen mit Lungenwürmern führen. Für eine effektive Therapie sind besondere Wurmmittel vom Tierarzt nötig Leverkusen. Ob zur Unterstützung der Verdauung oder um zusätzliche Nährstoffe aufzunehmen – Katzen tun es regelmäßig, die meisten Hunde ab und zu: Grasfressen. Leider können sich die Vierbeiner dabei unbemerkt mit Lungenwürmern infizieren. Ein Befall mit diesen Parasiten kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Neben Würmern, die den Magen-Darm-Trakt von Hunden und Katzen befallen, gibt es auch Lungenwürmer, die die Atemwege der Vierbeiner besiedeln. Hunde und Katzen nehmen Lungenwurmlarven aus ihrer Umwelt meist über Schnecken auf. Dabei müssen sie nicht unbedingt eine Vorliebe für die Weichtiere haben. Denn winzig kleine Schnecken können an Grashalmen anhaften und so unbemerkt vom Vierbeiner beim Grasfressen mitverschluckt werden, so dass die Lungenwurmlarven in das Tier gelangen. Bei Katzen kann eine Infektion auch durch das Jagen von Mäusen oder Vögeln erfolgen, die ebenfalls Lungenwürmer in …

  • 11 August

    Der aufgeregte Hund

    Der aufgeregte Hund - Gemeinsam zu mehr Ruhe und Gelassenheit

    Gemeinsam zu mehr Ruhe und Gelassenheit Stuttgart. Alltag und Training mit einem überaktiven Hund können eine echte Herausforderung sein. Was tun, wenn sich der Hund beispielsweise von jeder Kleinigkeit ablenken lässt oder die eigene Ungeduld auf die Probe stellt? Monika Schaal begleitet Mensch-Hund-Teams auf ihrem Weg zu mehr Ausgeglichenheit. Sie vermittelt Hintergrundwissen, stellt Übungen vor, die dem Tier zu mehr Ruhe verhelfen und erklärt Trainings- und Management-Strategien bis hin zum Notfallplan für besonders kritische Momente. Das Ziel ist mehr Gelassenheit sowohl für den Hund als auch den Halter. Monika Schaal ist Hundetrainerin und arbeitet seit vielen Jahren mit Problemhunden verschiedenster Rassen. Sie betreut Therapiehunde, engagiert sich für die Rettungshundearbeit und ist Ausbilderin für Retriever im Deutschen Retriever Club. Sie hält Vorträge und Seminare und hat mehrere Bücher zum Thema Hund und Hundeausbildung veröffentlicht. Ihr Hauptanliegen ist es, Hundeausbildung praxisnah, alltagstauglich und vor allem individuell zu gestalten und den Hundehaltern Freude …

  • 10 August

    Das Sturkopf-Erziehungsbuch

    Das Sturkopf-Erziehungsbuch

    Stuttgart. Sie können einen regelrecht zur Weißglut treiben, die Vierbeiner mit den eigenen, dicken, sturen Köpfen! Dieser Ratgeber aus der Reihe Die Hundeschule richtet sich an verzweifelte Besitzer von vierbeinigen Dickschädeln, um bei ihnen Verständnis für ihre »Hunde der besonderen Art« zu wecken. Er liefert jede Menge Tipps aus dem Trainingsalltag, um Mensch und Hund zusammenwachsen zu lassen. Petra Krivy, die gefragte Hundeexpertin mit der eigenen Hundeschule »Tatzen-Treff«, ist VDH-Züchterin, Zuchtrichterin und schreibt Bücher und Fachartikel rund um den Hund. Angelika Lanzerath ist Leiterin des Bereichs Erziehung und Verhaltensberatung der von Günther Bloch gegründeten Hunde-Farm »Eifel«. Sie hält Vorträge und Seminare rund um das Thema Hund und schult vor allem Menschen mit verhaltensauffälligen Hunden. Petra Krivy, Angelika Lanzerath Das Sturkopf-Erziehungsbuch Die Hundeschule ISBN: 978-3-613-50848-4 Paul Pietsch Verlage 96 Seiten, ca. 80 Abbildungen Format: 170 x 210 mm Preis: 9,95 €