Wollknäul ‚Milo’ zieht bei Königs ein
Hannover. Familie König wünscht sich einen Kleinhund, der Kinder liebt und nicht zu viel bellt. Was zur Erstausstattung für Welpen gehört, hat die 14-jährige Tochter Chiara auf der Website der Agila Haustierversicherung entdeckt und gemeinsam mit ihren Eltern teilweise schon angeschafft. Ein paar Sachen, etwa die Fellbürste und die Transportbox, können allerdings erst gekauft werden, wenn feststeht, welcher Rasse das neue Familienmitglied angehören wird. Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, deshalb sollten sich zukünftige Hundehalter am besten Rat bei einer Expertin wie Inge Büttner-Vogt aus Wiesbaden holen. Sie bezeichnet sich als Trainerin für Menschen mit Hund und betont: „Es ist wichtig zu wissen, welche Rasse wofür gezüchtet worden ist. Der Dackel zum Beispiel ist ein Jagdhund, der für die Arbeit am Fuchs- und Dachsbau so kurzbeinig gezüchtet wurde. Der Labrador-Retriever (‚Zurückbringer‘ bei der Jagd) ist ebenfalls ein Hund mit Jagdtrieb, ein Australien-Shepherd ist ein intelligenter Arbeitshund, der nicht nur ‚Gassi‘ gehen möchte. Alle Rassehunde haben ihre speziellen Bedürfnisse an uns.“

Intensiver noch als die Wohnung werden die beiden Kinder, Chiara und Robin (7 Jahre), auf ‚Milo’ vorbereitet. Dazu Hundeexpertin Inge Büttner-Vogt: „Ein Welpe muss 20 Stunden am Tag schlafen und dösen, um alles zu verarbeiten, was er erlebt. Die Kinder sollten konsequent dazu angehalten werden, ihn nicht zu streicheln und sich dem Körbchen nicht zu nähern, wenn der Welpe schläft. In den kurzen Wachphasen können die Kinder ihn zusammen mit den Eltern zu sich locken und dafür belohnen, wenn er kommt.“
Für die Eingewöhnung ins neue Zuhause gibt es verschiedene Ansätze. Bei der Wahl der richtigen Trainingsmethoden können Hundeschulen eine große Hilfe sein. Olaf und seine Frau Marlies nehmen beide zwei Wochen Urlaub direkt nach ‚Milo’s Einzug. Das erleichtert die Erziehung zur Stubenreinheit und fördert auch die seelische Entwicklung des Welpen. Als ‚Milo’ die Wohnung der Königs zum ersten Mal betritt, lassen Marlies und Olaf ihn erst mal alles in Ruhe beschnüffeln. Dann zeigen sie dem Kleinen seinen zukünftigen Schlafplatz und setzen ihn immer wieder hinein. In einer Ecke im Garten richten sie ihm eine Lösestelle ein, indem sie seine Hinterlassenschaften dort platzieren und ihn dort hintragen und schnüffeln lassen. Jeden Morgen, direkt nach dem Aufwachen, trägt Olaf ihn zur Lösestelle im Garten. Auch nach dem Fressen, Spielen und den Schlafpausen tagsüber wird ‚Milo’ immer wieder dorthin gebracht. Schon nach ein paar Tagen zeigt er von sich aus an, wenn er raus muss; so wird ‚Milo’ stubenrein.
Familie König hat sich im Vorfeld natürlich auch viel mit der Erziehung ihres kleinen Lieblings beschäftigt. Dazu Inge Büttner-Vogt: „Einen Welpen erzieht man am besten vom ersten Tag an, denn was wir später nicht wollen, sollten wir auch am Anfang nicht durchgehen lassen. Eines der wichtigsten Signale im Hundeleben ist ‚Lass-es‘. Es schützt ihn vor Vergiftungen und Magenproblemen.“ Um diesen Befehl zu trainieren, setzt sich Chiara vor ‚Milo’ auf den Boden. Sie legt ein Leckerchen vor ihn hin, hält die Hand darüber und sagt: „Lass es.“ ‚Milo’ versucht, die Hand wegzuschubsen, aber Chiara schiebt ihn sanft mit der anderen Hand weg und wiederholt immer wieder den Befehl „Lass es“. Sobald er den Kopf etwas abwendet, gibt sie ihm sofort das Leckerchen. So verknüpft der Kleine das Signal mit seinem Verzicht auf das begehrte Objekt.
‚Milo’ lernt noch viele weitere Signale wie „Sitz“ und „Komm“. Bald kann er auch schon eine Weile alleinbleiben. Die Königs spielen viel mit ihm und haben Spaß mit ihrem neuen Mitbewohner. Das festigt ihre Bindung zu dem Welpen. „Bei meinem Hundetraining ist der Schutz des Hundes von grundlegender Bedeutung. Ich beschütze ihn lebenslang vor sich selbst, damit er sich nicht verletzt. Ich führe ihn immer vorausschauend und nehme Rücksicht auf andere. Mein Hund lernt, er muss keine eigenen Entscheidungen treffen. Das führt zu einer starken, vertrauensvollen Beziehung“, so Büttner-Vogt.
Wer jetzt überlegt, ebenfalls unter die Hundehalter zu gehen, kann sich aktuell bei Agila eine tolle Willkommensbox für Jungtiere sichern. Die gibt es momentan gratis für alle Welpen und Junghunde bis zu einem Alter von sechs Monaten, die über die Aktionsseite frisch versichert werden. Dieses Angebot (bis 31. Oktober) gilt übrigens auch für junge Katzen. Die Box unterstützt einen gelungenen Start für die Tiere ins Leben mit ihrer neuen Familie. Weitere Informationen unter www.agila.de.




































Susanne Reinke - Online-Hundeschule Jagdfieber




