Der Versuch, eine Taube im Bereich des Oberföhringer Isarwehrs zu fangen, ist für einen jungen Vierbeiner im kühlen Nass geendet. Die Feuerwehr München hat den Hund aus seiner misslichen Lage gerettet.
München (ots). Am Donnerstag, 12. März, 10.35 Uhr, war die Besitzerin mit ihrem Vierbeiner im Bereich des Oberföhringer Isarwehrs unterwegs. Als der Hund die Möglichkeit, eine Taube zu fangen, erkannte, riss er sich los und nahm die Verfolgung auf. An der Brüstung der Wehranlage angekommen, folgte der schwarze Weimaraner seinen Instinkten und sprang der Taube mutig hinterher. Der Flug endete circa sechs Meter tiefer im kühlen Nass – ohne Taube. Entsetzt über sein Scheitern und die Konfrontation mit der etwa acht Grad kalten Isar rettete sich der Hund auf einen Vorsprung des Isarwehrs. Die besorgte Besitzerin konnte durch Passanten davon abgehalten werden, ihren treuen Begleiter selbst durch einen Sprung ins Wasser zu retten.
Die hinzugerufene Feuerwehr setzte speziell ausgebildete Strömungsretter ein. An einer Leine gesichert schwamm ein Feuerwehrtaucher zu dem verängstigten Vierbeiner. Nach einer kurzen Kennenlernphase auf dem Vorsprung des Wehrs traten Retter und Tier die Schwimmstrecke zurück ans Festland an. Dort konnte der Hund in die freudigen Arme seiner Besitzerin übergeben werden.
Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Über den Verbleib der gejagten Taube liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.
Achtung Lebensgefahr!
Das Baden und Schwimmen in der Nähe von Wehranlagen sind extrem gefährlich. An der Wasseroberfläche nicht zu erkennende Strömungen bedeuten auch für geübte Schwimmer Lebensgefahr. Halten Sie ausreichend Abstand zu vor und nach Einbauten in fließenden Gewässern.
War dieser Betrag interessant bzw. hilfreich? Deine Bewertung zeigt uns, was Dir und Deiner Fellnase gefällt – das ist wie ein Leckerli für uns.
Bonn. Prinzipiell können Hund und Katze auf fast alles allergisch reagieren. Häufige Auslöser sind Flohspeichel, Milben, Pollen, Schimmelpilze, Hautschuppen und Futtermittel.
Dortmund. Anfang der Woche kursierte ein Video in den sozialen Medien, das die Misshandlung eines Hundes zeigt. Die Polizei stellte den Hund nun sicher.