5. Juli 2013

Gründung der Initiative Zukunft Heimtier

Mars will die Zukunft mit Tieren gestalten

Die Mars Heimtier-Studie 2013 war der Auftakt. Jetzt verstärkt Mars Petcare sein Engagement für die Wertschätzung der Leistungen von Tieren und gründet die Initiative Zukunft Heimtier. Ihr Ziel ist, mit tierischem Einsatz Lösungsansätze für drängende gesellschaftliche Probleme zu entwickeln.

Hausaufgaben mit HundVerden. Hunde und Katzen, aber auch Kleintiere, Fische und Vögel können bei artgerechter Haltung eine wohltuende Wirkung auf Menschen haben: Sie fördern Selbstbewusstsein und Stressabbau, erhöhen Kontaktbereitschaft und Konzentration, verbessern Lernfähigkeit und Laune. Diese wissenschaftlich belegten Effekte sind dafür ausschlaggebend, dass Tiere sich in weiten Kreisen als Co-Therapeuten, Co-Pädagogen und Gesellschafter etablieren konnten, wie die Mars Heimtier-Studie 2013 erstmals umfassend darstellt.

Die Erkenntnisse der Studie sind die Grundlage für alle Aktivitäten der neu gegründeten Initiative Zukunft Heimtier. „Mit der Initiative bieten wir eine Plattform für alle, die ebenso wie wir von der positiven Wirkung von Heimtieren überzeugt sind und sich gemeinsam mit uns engagieren wollen“, sagt Rolf Zepp, Unternehmenssprecher von Mars Petcare Deutschland. „Unser Ziel ist, durch den Einsatz von Tieren Lösungsansätze für drängende gesellschaftliche Probleme wie den demografischen Wandel, den Bildungsmangel oder die Verstädterung zu finden.“

Zu diesem Zweck engagiert sich die Initiative Zukunft Heimtier für verschiedene Projekte, die die Mensch-Tier-Beziehung verbessern:

  • Der Einsatz von Schul- und Lesehunden in Bildungseinrichtungen soll gefördert werden, da sich Schüler im Beisein eines Hundes rücksichtsvoller verhalten, besser konzentrieren können und somit leichter lernen.
  • Gemeinsam mit einem renommierten Kooperationspartner, dem Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V. (BHV), setzt sich die Initiative für eine höhere Qualität und stärkere Professionalisierung der Hundeerziehung ein.
  • Gemeinsam mit dem Verein Hunde für Handicaps will die Initiative Zukunft Heimtier verbesserte Zugangsrechte für Assistenzhunde von Menschen mit Handicap erkämpfen – damit diese wichtigen vierbeinigen Helfer ihre Besitzer bundesweit auch in Geschäfte, Theater und öffentliche Gebäude begleiten dürfen.
  • Es sollen Voraussetzungen geschaffen werden, damit öffentliche Kostenträger sowohl die präventive Wirkung der Heimtierhaltung als auch die positive Wirkung von Tieren in Therapien anerkennen.
  • Wissenschaftspreise sowie die Einrichtung eines Lehrstuhls sollen einen Beitrag dazu leisten, dass die Forschung zur Mensch-Tier-Beziehung ein größeres Gewicht an deutschen Universitäten bekommt.
  • Die Initiative Zukunft Heimtier hat sich vorgenommen, die Zahl herrenloser Tiere in Tierheimen in den kommenden Jahren deutlich zu verringern und auf die Anforderungen verantwortungsbewusster Tierhaltung aufmerksam zu machen.

Foto: Mars Deutschland

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