Green Petfood klärt auf, welche wohlgemeinten Maßnahmen Hunden und Katzen bei Rekordhitze schaden können
Kleinheubach. Dieser Sommer bricht schon jetzt Rekorde: In weiten Teilen Deutschlands haben die Temperaturen bereits die 40-Grad-Marke geknackt. Für Hunde und Katzen ist die Hitze eine echte Belastung – und viele Tierhalter wollen helfen. Das Problem: Einige der naheliegendsten Maßnahmen sind gut gemeint, aber kontraproduktiv. Green Petfood erklärt, worauf es ankommt.
Maßnahme 1: Das Futter spontan auf „Sommerkost“ umstellen
Wenn die Temperaturen steigen, reagieren viele Pet Parents mit einem Futterumstieg: leichter, frischer, anderes Protein. Der Impuls ist verständlich, denn Menschen essen im Sommer auch anders. Bei Tieren kann das jedoch zur Falle werden. Ein plötzlicher Futterwechsel, ausgelöst durch eine Hitzewelle, belastet den Verdauungstrakt unnötig und kann zu Magen-Darm-Problemen führen, die die Tiere zusätzlich schwächen.
Dass Katzen und Hunde an heißen Tagen weniger oder zu anderen Zeiten fressen – morgens oder abends statt mittags – ist normal und kein Anlass zur Sorge. Wer die Futtersorte dennoch wechseln möchte, sollte das unabhängig von der Hitzewelle und schrittweise über mehrere Tage tun.
Wichtig: Nassfutter sollte bei hohen Temperaturen nicht länger als 30 Minuten stehenbleiben. Verderbliches Futter ist bei Hitze ein zusätzliches Risiko.

Maßnahme 2: Das Tier aktiv „zwangskühlen“
Viele Tierhalter legen ihren Hunden oder Katzen bei Hitze ein nasses Handtuch auf den Rücken – gut gemeint, aber physikalisch problematisch: Das feuchte Tuch auf dem Fell verhindert, dass Körperwärme nach außen abgegeben werden kann. Statt Kühlung entsteht ein Wärmestau.
Besser: Das feuchte Handtuch auf den Boden oder auf Fliesen legen. Katzen und Hunde können sich dann selbst darauflegen und genauso gut wieder weggehen, wenn es ihnen zu kalt wird. Der Vierbeiner entscheidet. Dasselbe gilt für Kühlmatten: Sie sind sinnvoll, solange das Tier sie freiwillig nutzt. Viele Katzen akzeptieren Matten besser, wenn ein dünnes Tuch daraufliegt. Kühlwesten können Hunden zusätzlich helfen – aber auch hier gilt: Das Tier beobachten, denn die Kühlung sollte nicht dauerhaft erfolgen.
Grundsätzlich gilt: Tiere regulieren ihre Körpertemperatur anders als Menschen. Katzen schwitzen kaum über die Haut, Hunde hauptsächlich über das Hecheln. Beiden hilft hauptsächlich eines: schattige, gut belüftete Rückzugsorte und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann sie Kühlung suchen.
Maßnahme 3: Bewegung unterschätzen
Manche Pet Parents schützen ihre Tiere bei Hitze, indem sie Bewegung möglichst vermeiden – auch morgens und abends. Andere wiederum unterschätzen, wie heiß der Untergrund in der Mittagssonne wirklich wird, und führen ihre Hunde zur falschen Zeit aus. Beides kann zu Problemen führen.

Katzen hingegen regulieren ihr Aktivitätsniveau meist selbst: Heiße Stunden verbringen sie bevorzugt an schattigen, ruhigen Orten. Wer dem Stubentiger dabei einen selbstgebastelten Rückzugsort gönnt – etwa einen Karton mit mehreren Öffnungen –, unterstützt die natürliche Luftzirkulation. Intensive Spieleinheiten sollten generell in die kühleren Tageszeiten verlegt werden.
„Wir erleben jeden Tag, wie sehr Pet Parents das Wohl ihrer Tiere am Herzen liegt. Gerade deshalb entstehen bei extremer Hitze manchmal gut gemeinte Gewohnheiten, die jedoch nicht den gewünschten Effekt haben. Mit etwas Hintergrundwissen lassen sich viele dieser Missverständnisse leicht vermeiden – und Hunde und Katzen kommen sicherer durch heiße Tage“, so Rafael Rybandt.
Über Green Petfood
Green Petfood ist eine Marke der ERBACHER the food family und hat sich seit 2013 auf die Entwicklung und Herstellung von vollwertiger Tiernahrung für Hunde und Katzen spezialisiert. Die Produkte von Green Petfood stehen für hohe und zukunftsfähige Qualität und werden derzeit in über 40 Länder exportiert. Ziel ist eine ausgewogene Ernährung, die aktuelle ernährungsphysiologische Erkenntnisse und die Bedürfnisse der Tiere berücksichtigt. Dabei verwendet Green Petfood alternative Proteine und achtet darauf, dass die Nahrung auch für empfindliche Tiere und Allergiker besonders gut geeignet ist.
Green Petfood wurde mehrfach für sein Engagement in den Bereichen Umwelt und Ressourcenschonung ausgezeichnet – unter anderem mit dem GREEN BRANDS Award sowie dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie Futtermittel und Tiernahrung. Mehr Informationen unter: www.green-petfood.de.



































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