Green Petfood klärt auf, wel­che wohl­ge­mein­ten Maßnahmen Hunden und Katzen bei Rekordhitze scha­den können

Kleinheubach. Dieser Sommer bricht schon jetzt Rekorde: In wei­ten Teilen Deutschlands haben die Temperaturen bereits die 40-Grad-Marke geknackt. Für Hunde und Katzen ist die Hitze eine ech­te Belastung – und vie­le Tierhalter wol­len hel­fen. Das Problem: Einige der nahe­lie­gends­ten Maßnahmen sind gut gemeint, aber kon­tra­pro­duk­tiv. Green Petfood erklärt, wor­auf es ankommt.

Maßnahme 1: Das Futter spon­tan auf „Sommerkost“ umstellen
Wenn die Temperaturen stei­gen, reagie­ren vie­le Pet Parents mit einem Futterumstieg: leich­ter, fri­scher, ande­res Protein. Der Impuls ist ver­ständ­lich, denn Menschen essen im Sommer auch anders. Bei Tieren kann das jedoch zur Falle wer­den. Ein plötz­li­cher Futterwechsel, aus­ge­löst durch eine Hitzewelle, belas­tet den Verdauungstrakt unnö­tig und kann zu Magen-Darm-Problemen füh­ren, die die Tiere zusätz­lich schwächen.

Dass Katzen und Hunde an hei­ßen Tagen weni­ger oder zu ande­ren Zeiten fres­sen – mor­gens oder abends statt mit­tags – ist nor­mal und kein Anlass zur Sorge. Wer die Futtersorte den­noch wech­seln möch­te, soll­te das unab­hän­gig von der Hitzewelle und schritt­wei­se über meh­re­re Tage tun.

Wichtig: Nassfutter soll­te bei hohen Temperaturen nicht län­ger als 30 Minuten ste­hen­blei­ben. Verderbliches Futter ist bei Hitze ein zusätz­li­ches Risiko.

Relaxter Hund bei sommerlicher Hitze„Gerade im Sommer zeigt sich, wie wich­tig ein fun­dier­ter Blick auf Tierernährung ist. Wenn Katzen und Hunde an hei­ßen Tagen weni­ger fres­sen, rückt die Nährstoffqualität der auf­ge­nom­me­nen Nahrung noch stär­ker in den Mittelpunkt. Hier gilt: Qualität schlägt Quantität. Entscheidend ist des­halb nicht die Herkunft ein­zel­ner Zutaten, son­dern eine voll­wer­ti­ge Rezeptur mit einem aus­ge­wo­ge­nen Nährstoffprofil“, erklärt Rafael Rybandt, Head of Brand Marketing bei Green Petfood.

Maßnahme 2: Das Tier aktiv „zwangs­küh­len“
Viele Tierhalter legen ihren Hunden oder Katzen bei Hitze ein nas­ses Handtuch auf den Rücken – gut gemeint, aber phy­si­ka­lisch pro­ble­ma­tisch: Das feuch­te Tuch auf dem Fell ver­hin­dert, dass Körperwärme nach außen abge­ge­ben wer­den kann. Statt Kühlung ent­steht ein Wärmestau.

Besser: Das feuch­te Handtuch auf den Boden oder auf Fliesen legen. Katzen und Hunde kön­nen sich dann selbst dar­auf­le­gen und genau­so gut wie­der weg­ge­hen, wenn es ihnen zu kalt wird. Der Vierbeiner ent­schei­det. Dasselbe gilt für Kühlmatten: Sie sind sinn­voll, solan­ge das Tier sie frei­wil­lig nutzt. Viele Katzen akzep­tie­ren Matten bes­ser, wenn ein dün­nes Tuch dar­auf­liegt. Kühlwesten kön­nen Hunden zusätz­lich hel­fen – aber auch hier gilt: Das Tier beob­ach­ten, denn die Kühlung soll­te nicht dau­er­haft erfolgen.

Grundsätzlich gilt: Tiere regu­lie­ren ihre Körpertemperatur anders als Menschen. Katzen schwit­zen kaum über die Haut, Hunde haupt­säch­lich über das Hecheln. Beiden hilft haupt­säch­lich eines: schat­ti­ge, gut belüf­te­te Rückzugsorte und die Möglichkeit, selbst zu ent­schei­den, wann sie Kühlung suchen.

Maßnahme 3: Bewegung unterschätzen
Manche Pet Parents schüt­zen ihre Tiere bei Hitze, indem sie Bewegung mög­lichst ver­mei­den – auch mor­gens und abends. Andere wie­der­um unter­schät­zen, wie heiß der Untergrund in der Mittagssonne wirk­lich wird, und füh­ren ihre Hunde zur fal­schen Zeit aus. Beides kann zu Problemen führen.

Hund bei sommerlicher HitzeHunde soll­ten an hei­ßen Tagen daher früh­mor­gens oder spät­abends aus­ge­führt wer­den. Asphalt, Pflastersteine und Sand kön­nen sich in der Mittagssonne auf über 60 Grad auf­hei­zen und die Pfoten inner­halb von Sekunden ver­let­zen. Ein ein­fa­cher Test: Wer die Handfläche nicht mehr als fünf Sekunden auf dem Boden hal­ten kann, ist der Untergrund zu heiß für den Hund.

Katzen hin­ge­gen regu­lie­ren ihr Aktivitätsniveau meist selbst: Heiße Stunden ver­brin­gen sie bevor­zugt an schat­ti­gen, ruhi­gen Orten. Wer dem Stubentiger dabei einen selbst­ge­bas­tel­ten Rückzugsort gönnt – etwa einen Karton mit meh­re­ren Öffnungen –, unter­stützt die natür­li­che Luftzirkulation. Intensive Spieleinheiten soll­ten gene­rell in die küh­le­ren Tageszeiten ver­legt werden.

„Wir erle­ben jeden Tag, wie sehr Pet Parents das Wohl ihrer Tiere am Herzen liegt. Gerade des­halb ent­ste­hen bei extre­mer Hitze manch­mal gut gemein­te Gewohnheiten, die jedoch nicht den gewünsch­ten Effekt haben. Mit etwas Hintergrundwissen las­sen sich vie­le die­ser Missverständnisse leicht ver­mei­den – und Hunde und Katzen kom­men siche­rer durch hei­ße Tage“, so Rafael Rybandt.

Über Green Petfood
Green Petfood ist eine Marke der ERBACHER the food fami­ly und hat sich seit 2013 auf die Entwicklung und Herstellung von voll­wer­ti­ger Tiernahrung für Hunde und Katzen spe­zia­li­siert. Die Produkte von Green Petfood ste­hen für hohe und zukunfts­fä­hi­ge Qualität und wer­den der­zeit in über 40 Länder expor­tiert. Ziel ist eine aus­ge­wo­ge­ne Ernährung, die aktu­el­le ernäh­rungs­phy­sio­lo­gi­sche Erkenntnisse und die Bedürfnisse der Tiere berück­sich­tigt. Dabei ver­wen­det Green Petfood alter­na­ti­ve Proteine und ach­tet dar­auf, dass die Nahrung auch für emp­find­li­che Tiere und Allergiker beson­ders gut geeig­net ist.

Green Petfood wur­de mehr­fach für sein Engagement in den Bereichen Umwelt und Ressourcenschonung aus­ge­zeich­net – unter ande­rem mit dem GREEN BRANDS Award sowie dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie Futtermittel und Tiernahrung. Mehr Informationen unter: www​.green​-pet​food​.de.

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