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Krankheiten + Symptome

Zuckerkrankheit auch Hund und Katze betroffen

Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit bei Hunden

Diabetes mellitus ist bei Katzen die häufigste hormonelle Erkrankung. Auch Hunde sind betroffen. Bonn. Die schlechte Nachricht zuerst: Etwa ein Prozent der Hunde und Katzen in Deutschland sind zuckerkrank – Tendenz steigend. Die gute Nachricht: Frühzeitig erkannt, lässt sich die „Zuckerkrankheit“ recht gut therapieren. Wer die Symptome richtig deutet und rechtzeitig zum Tierarzt geht, verhilft dem betroffenen Tier zu einem nahezu beschwerdefreien Leben. Ihr Hund oder Ihre Katze trinkt ungewöhnlich viel und setzt dabei häufig Urin ab? Vielleicht will das Tier auch ununterbrochen fressen, nimmt aber gleichzeitig dabei ab? Das Fell wird stumpf, das Tier apathisch? Das alles sind ernstzunehmende Symptome, die auf eine der häufigsten hormonell bedingten Krankheiten bei Hund und Katze hinweisen können: der Diabetes mellitus. Am häufigsten sind Tiere an der Schwelle des Seniorenalters betroffen. Tiere, die zu viel Speck auf den Rippen haben, sind ebenfalls Risikopatienten. Bei Hunden erkranken am häufigsten die Rassen Dackel, Beagle, Zwergschnauzer …

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Trotz Diabetes Mellitus gesund und gut leben

Diabetes mellitus - Zuckerkrankheit bei Hunden

Bonn. Die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus (DM) gehört zu den häufigsten hormonell bedingten Erkrankungen bei Hund und Katze. Sie tritt beim Hund meist im Alter zwischen sieben und neun Jahren auf. Weibliche Tiere sind doppelt so oft betroffen wie Rüden. Am häufigsten erkranken kleinere Rassen wie Dackel, Zwergschnauzer oder Pudel, aber auch größere Rassen wie Labrador Retriever, Golden Retriever und Beagle sind betroffen. Bei Katzen sind Rassen wie Burmesen besonders gefährdet. Typische Symptome beim Hund und bei der Katze sind vermehrter Hunger und Durst, vermehrter Urinabsatz und Gewichtsverlust. Manchmal kommt es zu Fellveränderungen oder Haarausfall. Beim Hund ist auch die Linsentrübung ein typisches Symptom für die Zuckerkrankheit. Bei der Katze kann Diabetes zu einer Schwäche der Hintergliedmaßen führen. Schon in der Antike kannten die Ärzte das Krankheitsbild vom „honigsüßen Durchfluss“, wie Diabetes mellitus übersetzt heißt. Doch was genau geschieht im Körper? Zucker beziehungsweise Glukose ist der Hauptenergielieferant des Körpers. Das in …

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Heiße Hundstage – die Körpersprache des Hundes im Sommer

Starkes Hecheln muss aber nicht unbedingt bedeuten, dass einem Hund zu warm ist - Hecheln ist auch ein Stresssignal

Starkes Hecheln ist immer ein Warnsignal beim Hund, wenn er nicht gerade gerannt ist. Es weist nicht nur darauf hin, dass dem Tier zu warm ist, sondern kann auch andere Ursachen haben. Sinnvoll handeln kann nur, wer für die Körpersprache des Hundes sensibilisiert ist. Düsseldorf. Die sogenannten Hundstage, wie die Zeit zwischen Ende Juli und Ende August umgangssprachlich genannt wird, haben es in Bezug auf die Temperaturen oft in sich. Gut möglich, dass die Hitzewelle vom vergangenen Jahr kein Einzelfall bleiben wird. Deshalb sollten Hundehalter in der Lage sein, die Körpersprache ihres Vierbeiners korrekt zu interpretieren und darauf zu reagieren. „Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen an den Pfotenballen besitzen, können sie sich nur abkühlen, wenn sie hecheln und die Zunge heraushängen lassen“, sagt Dr. med. vet. Hildegard Jung von der Fachgruppe Verhaltensmedizin der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft. „Starkes Hecheln ist immer ein Warnsignal – egal, aus welchem Grund es auftritt.“ Hecheln …

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Erkältung bei Hund und Katze

Wie beim Menschen auch, hilft den Tieren bei einer Erkältung viel trinken, Ruhe und Wärme

Symptome erkennen und behandeln Düsseldorf. Nicht nur Menschen fangen sich bei schlechtem Wetter eine Erkältung ein, auch Hunde und Katzen können von Husten, Schnupfen und Niesen geplagt werden. Doch woran können Halter erkennen, ob ihr Tier krank ist, und was können sie tun, damit ihre Vierbeiner wieder auf die Pfoten kommen? Typische Erkältungssymptome bei Hund und Katze „Die Erkältungssymptome sind im Prinzip wie beim Menschen“, sagt Dr. Heidi Bernauer-Münz, praktizierende Tierärztin, Tierverhaltenstherapeutin und Vorsitzende des Arbeitskreises für Kleintiere der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. in Wetzlar. „Die Kombination aus Husten, Niesen, Schlappheit und Antriebslosigkeit ist ein unverkennbares Anzeichen für eine Erkältung beim Tier.“ Hat das Tier zudem Schnupfen, erkennen Halter das an einer Flüssigkeit, die aus der Nase tropft. Sie kann auch gelblich sein, wenn Bakterien beteiligt sind. „Bei einer feuchten Hundenase mit einem klaren Sekret muss man sich jedoch zunächst keine Sorgen machen“, gibt die Tierärztin Entwarnung. Bei Katzen …

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Erbrechen: Erleichterung oder Warnsignal?

Geht es dem Hund schlecht, sollte der Tierarzt konsultiert werden. Er hat eine Vielzahl von Diagnosemöglichkeiten (Foto: BfT/pressmaster/shutterstock.com).

Bonn. Wenn Hunde sich übergeben, wollen sie oftmals einfach nur etwas loswerden. Es kann aber auch eine ernsthafte Krankheit dahinterstecken. Ein unruhiger, laut schmatzender Hund, der dann zu würgen beginnt und sich schließlich übergibt – keine schöne Situation, aber jede „Hundefamilie“ erlebt das hin und wieder. Kein Grund zur Panik also. Würgt ein Hund beispielsweise verdorbenes Futter oder einen Fremdkörper wieder aus, ist dies kein Problem, sondern der Problemlöser, ein Reflex, der sich selbst bei bester Erziehung nicht unterdrücken lässt. Bleibt es beim sporadischen Erbrechen und hat sich die Lage innerhalb eines Tages beruhigt, ist der Gang zum Tierarzt nicht unbedingt erforderlich. Treten aber zusätzliche Beschwerden wie Durchfall, Fieber oder Atemnot auf oder verschlechtert sich der Allgemeinzustand des Tieres zunehmend, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Akutes Erbrechen ist manchmal sogar ein Symptom für lebensbedrohliche Notfälle. Dazu zählen Vergiftungen aller Art oder ein durch Fremdkörper verursachter Darmverschluss. Einen dramatischen Sonderfall …

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Herzgesundheit beim Hund – ist das Hundeherz inTAKT?

Jeder zehnte Hund erkrankt in seinem Leben an einem Herzproblem.

Berlin. Herzerkrankungen gelten weltweit als Todesursache Nummer eins beim Menschen – allein in Deutschland sind 2015 über 350.000 Menschen an ihnen verstorben. Das Herz ist der Motor unseres Lebens und leistet Enormes. Daher ist es umso wichtiger, bereits bei bestehenden Risikofaktoren einen regelmäßigen Herzcheck als Vorsorge machen zu lassen. Kaum Beachtung finden jedoch Herzerkrankungen beim besten Freund des Menschen – dem Hund. Welcher Halter weiß schon, ob sein Hund Risikofaktoren aufweist oder erste Anzeichen zeigt? Hunde erleiden zwar keinen Herzinfarkt wie Menschen. Aber dafür können bei ihnen Herzklappenfehler oder ein vergrößertes und dadurch geschwächtes Herz auftreten. Jeder zehnte Hund erkrankt in seinem Leben an einem Herzproblem. Und bei älteren Hunden kleiner Rassen ist es sogar jeder Vierte. Zudem gelten manche Hunderassen gefährdeter als andere. Vorsorge muss früh beginnen Fakt ist: die meisten Herzerkrankungen beginnen schleichend. Anfangs wirken betroffene Hunde augenscheinlich gesund. Zwar sind schon Veränderungen am Herzen nachweisbar, aber sie …

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Dann gibts was in die Ohren

Der Blick ins Ohr durch den Tierarzt hilft Probleme abzuklären (Foto: BfT/Adobe/Ivonne Wierink)

Im Spätsommer und Herbst scheinen Ohrenentzündungen bei Hunden besonders häufig aufzutreten. Bonn. „Benji“ kann gerade gar nicht genug bekommen vom Kraulen hinter den Schlappohren, „Blacky“ dagegen will sich am Kopf überhaupt nicht mehr streicheln lassen. Was ist da los? Auffällige Verhaltensänderungen beim Hund haben meist einen tieferen Grund, oft steckt ein gesundheitliches Problem dahinter. In diesem Fall lohnt es sich, einen genauen Blick auf und in die Ohren zu werfen. Leichte Schwellungen und Rötungen, ein unangenehmer Geruch oder Ausfluss könnten Hinweise für eine Ohrentzündung sein. Und was bei „Benji“ nur juckt, tut „Blacky“ wahrscheinlich schon weh. Die sogenannte Otitis externa ist eine häufige Erkrankung bei Hunden (und auch bei Katzen), die auf jeden Fall frühzeitig und fachmännisch behandelt werden muss. Es scheint auch so zu sein, dass Ohrentzündungen besonders häufig in den späten Sommer- und frühen Herbstmonaten auftreten. Hunde haben im Gegensatz zu Menschen einen sehr langen, L-förmigen Gehörgang. Ohrenschmalz …

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Ohrenerkrankung beim Hund früh erkennen

Es ist wichtig, eine Ohrenentzündung beim Hund frühzeitig zu erkennen.

Bonn. Eine Otitis externa, allgemein als Ohrenentzündung oder umgangssprachlich auch als Ohrenzwang bekannt, ist eine Entzündung des äußeren Gehörgangs einschließlich des Ohrkanals. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen in der Kleintierpraxis. Etwa jeder siebte Hund und jede dreißigste Katze wird dem Tierarzt wegen Otitis externa vorgestellt. Die Otitis externa ist eine komplexe Erkrankung, die durch Allergien, Verletzungen, Ektoparasiten oder andere entzündungsauslösende Faktoren entsteht. Diese Faktoren können zu einer Überwucherung des Ohrkanals mit Bakterien und Pilzen führen. Rassespezifische Besonderheiten wie ein enger Gehörgang können eine Entzündung begünstigen. Die Bedeutung der anatomischen Form (Hänge- oder Schlappohr) wird dagegen kontrovers diskutiert, während starkes Haarwachstum eine untergeordnete Rolle in der Entstehung einer Otitis zu spielen scheint. Beide fördern jedoch eine bereits bestehende Otitis. Daher sind manche Rassen wie beispielsweise Cocker Spaniel, Labrador oder Englische Bulldogge häufiger betroffen. Grundsätzlich können aber alle Hunde eine Otitis externa entwickeln. Häufiges Tauchen im Wasser (beispielsweise bei Retrievern) begünstigt …

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