Gesundheit + Pflege

Die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes steht an erster Stelle. Unter “Gesundheit + Pflege” gibt es viele Tipps und Informationen zum Thema Hundegesundheit sowie Seiten wie Fell + Haut, Allergien oder Krankheiten + Symptome, die detailliert auf Gesundheitsthemen eingehen.

Impfungen schützen von der ersten Lebenswoche bis ins hohe Alter

Impfungen bei Hund und Katze schützen von der ersten Lebenswoche bis ins hohe Alter

Bonn. Nur ein kleiner Pieks für das Tier, aber ein großer Schritt für die Tiergesundheit – das ist die Impfung. Kaum eine andere Maßnahme sichert die Gesundheit der Tiere besser und verhindert nachhaltiger unnötiges Tierleid. Für Hund und Katze steht nicht nur eine Vielzahl von Impfungen gegen schwere Krankheiten zur Verfügung, sie schützen die Tiere auch von den ersten Lebenswochen bis ins hohe Alter. Den Impfungen im frühen Welpenalter ist es beispielsweise zu verdanken, dass die durch Viren verursachte Staupe beim geimpften Hund der Vergangenheit angehört. Auch die Tollwut hat ihren Schrecken verloren. Reisen mit dem Hund? Ohne Impfung, die auch vor exotischen Krankheiten schützt, undenkbar. Gezielt impfen kann man gegen die Erreger der sogenannten Katzenseuche oder des Katzenschnupfens, beides schwere Erkrankungen, die tödlich enden können ebenso wie die Katzen-Leukämie. Von dieser Infektion, die zu tödlichen Tumorerkrankungen führen kann, weiß man, dass nur noch ein bis zwei Prozent der Hauskatzen …

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Impfen schützt Hund und Katze

Die Impfung ist eine wirksame Prophylaxe gegen Infektionskrankheiten bei Hund und Katze

Bonn. Die Impfung ist eine wirksame Prophylaxe gegen Infektionskrankheiten bei Hund und Katze. Gegen nahezu jede gefährliche Infektionskrankheit können Hunde und Katzen heute sehr verträglich geimpft werden. Die Impfung ist deshalb aus Gründen des Tierschutzes unverzichtbar. Welche Impfstoffe gibt es? Impfstoffe stehen gegen Viren, Bakterien, Pilze und einige einzellige Parasiten zur Verfügung. Es gibt zwei Impfstoffklassen – die sogenannten „Lebendvakzinen” und „Totvakzinen”. Lebendvakzinen: Lebendvakzinen basieren auf vermehrungsfähigen Erregern. In den meisten Fällen handelt es sich um Viren, die derart verändert worden sind, dass sie sich zwar im Wirt vermehren, aber keine Krankheit mehr verursachen können. Das Impfvirus vermehrt sich im Wirt, verteilt sich im Organismus und wird auch ausgeschieden. Eine Impfung ähnelt in diesem Fall daher einer Feldvirusinfektion. Deshalb ist auch generell die Immunität nach einer Impfung mit Lebendvakzinen sehr gut. Totvakzinen (inaktivierte Vakzinen): Die Erreger in inaktivierten Vakzinen sind abgetötet und können sich nicht mehr im Impfling vermehren. Aber …

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Krankheiten beim Hund

Gegen diese Krankheiten können Hunde mit der Impfung geschützt werden. Parvovirose Die Parvovirose des Hundes ist in Deutschland seit 1980 verbreitet. Es handelt sich um eine Infektionskrankheit, die beim Hund – wie auch bei anderen Tierarten – durch ein arteigenes Parvovirus ausgelöst wird. Betroffen sind hauptsächlich Welpen, aber auch Junghunde. Der Krankheitserreger ist in der Umwelt viele Monate lebensfähig. Er kann durch Desinfektion nur schwer abgetötet werden. Dadurch kommt außer der direkten Krankheitsübertragung von Hund zu Hund der indirekten Ansteckung, zum Beispiel über Schuhe, eine große Bedeutung zu. Das Virus wird über den Fang aufgenommen und verbreitet sich im ganzen Körper (Allgemeininfektion). Im Vordergrund stehen Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und Durchfall, wobei der Stuhl meist übel riecht, häufig von grauer Farbe ist und auch blutig sein kann. Mit dem Durchfall wird der Erreger massenhaft ausgeschieden. Durch neu aufgetretene Varianten des Parvovirus kann es zu besonders schweren Krankheitsverläufen kommen. Die Hunde verenden …

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Nur mal eben kurz … Hitzetod!

Das Warten im Auto kann für Hunde tödlich enden

Bundestierärztekammer warnt: Das Warten im Auto kann für Hunde tödlich enden Berlin. Eigentlich weiß es jeder und eigentlich macht es auch niemand – den Hund an heißen Tagen im Auto zurücklassen, weil man nur mal eben kurz noch etwas besorgen muss. Aber warum berichten die Medien dann immer wieder von neuen dramatischen Rettungsaktionen, bei denen Hunde von der Polizei aus Autos befreit werden mussten und von traurigen Fällen, in denen jede Hilfe zu spät kam und der wartende Vierbeiner einen qualvollen Hitzetod erleiden musste? Trotz permanenter Warnungen, dass das Wageninnere bei sommerlichen Temperaturen schnell zum Backofen werden kann, wurden schon wieder Tiere im Auto zurückgelassen. Jedes Jahr zu Beginn der warmen Jahreszeit warnen Tierärzte, Tierschützer und mittlerweile auch eine Reihe von Geschäften davor, Hunde an heißen Tagen im Auto zu „parken“. In der prallen Sonne steigen die Temperaturen im Auto rasch auf über 70 Grad an. Ein leicht geöffnetes Fenster …

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Chronische Nierenerkrankung – ernstzunehmende Gefahr für Hund und Katze

Bei Tieren mit CNE ist die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit besonders wichtig. Daher sollte man ihnen an mehreren Stellen im Haushalt Trinknäpfe mit frischem Wasser anbieten.

Bonn. In erster Linie produzieren Nieren Urin, mit dem Abbauprodukte des Körpers ausgeschieden werden. Gleichzeitig haben sie aber noch viele weitere Aufgaben im Stoffwechsel. Damit nehmen sie eine zentrale Stellung im Gesamtkreislaufgeschehen des Körpers ein. Nieren sind sehr stark durchblutet: Ein Viertel der Gesamtmenge des Blutes, das bei jedem Herzschlag das Herz verlässt, wird direkt zur Niere geleitet. Nieren regulieren den Wasserhaushalt, das Gleichgewicht von Säuren und Basen sowie den Elektrolyt- und Mineralhaushalt im gesamten Körper. Darüber hinaus steuern sie die Abgabe von Hormonen, die Einfluss haben auf den Blutdruck, die Bildung roter Blutkörperchen und den Knochenstoffwechsel. Krankheiten der Nieren Nieren werden bei älteren Hunden und Katzen schwächer und damit anfälliger für Krankheiten, die ihrerseits weitreichende und lebensbedrohliche Folgen haben können. Grob unterteilt man Nierenerkrankungen in akute (=unmittelbare) und chronische (=stetig verlaufende) Formen. Anstatt von „Erkrankung“ spricht man bei der Niere auch von „Insuffizienz“, weil sie ihre Aufgaben nicht mehr …

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Wenn die Nieren nicht mehr „mitspielen“

Bei CNE immer frisches Trinkwasser an möglichst vielen Stellen bereitzustellen

An der chronischen Nierenerkrankung (CNE) leiden vor allem ältere Hunde und Katzen. Bonn. Schwere Erkrankungen kommen nicht immer mit eindeutigen Symptomen daher. Manche verlaufen zunächst unauffällig und schreiten langsam, aber kontinuierlich fort. Sie werden dann häufig nicht erkannt oder falsch zugeordnet. Besonders problematisch ist dies bei älteren Tieren. Wer hat es nicht schon einmal selber gesagt: „Unser Liebling wird eben alt.“ Die chronische Nierenerkrankung bei Hund und Katze (CNE) – auch unter der Bezeichnung chronische Niereninsuffizienz (CNI) bekannt, ist solch eine schleichend auftretende und vom Tierhalter oftmals unterschätzte Krankheit. Woran kann man sie erkennen? Betroffene Tiere trinken mehr als üblich, setzen mehr Harn ab oder verlieren ihren Appetit. Sie leiden unter Übelkeit, nehmen ab und sind häufig müde. Das Fell wird stumpf. Diese Veränderungen treten jedoch nicht zwingend bei allen erkrankten Tieren und auch nicht immer gleichzeitig auf. Das erklärt, warum beim Halter nicht sofort alle Alarmglocken läuten – mit …

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Hund im Backofen – Mehrere Hunde sterben in der Hitze des Autos

Autos können bei Hitze für Hunde schnell zur lebensbedrohlichen Falle werden

Sulzbach/Ts. Kaum ist es warm, häufen sich die Meldungen von Hunden, die entweder gerade noch gerettet werden konnten oder in aufgeheizten Autos gestorben sind. Noch immer wird unterschätzt, wie schnell Fahrzeuge für Hunde zur lebensbedrohlichen Falle werden können. Die Tierschutzorganisation TASSO, die Europas größtes Haustierregister betreibt, hat es sich mit ihrer Aktion „Hund im Backofen“ zur Aufgabe gemacht, für breite Aufklärung zu sorgen. Traurige Bilanz Drei Hunde sind am Freitag, 20. April, in Hamm gestorben, weil ihr Halter sie bei sommerlichen Temperaturen in einem Kleintransporter zurückgelassen hatte. Auch die hinzugerufene Tierrettung Rhein-Neckar konnte das Leben der Tiere nicht mehr retten. Glück hatte hingegen ein Hund, der in Andernach auf einem Krankenhausparkplatz zurückgelassen wurde, ihn befreite die Polizei noch rechtzeitig. Rettung aus dem backofenheißen Auto gab es auch für einen weiteren Hund aus Andernach, der auf einem Supermarktparkplatz warten musste, einen Vierbeiner in Mühlheim-Kärlich, einen Mischling, dessen Halter ihn an der …

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Hundewelpen: Würmer durch die Muttermilch?

Tierkinder können sich über die Muttermilch mit Würmern infizieren

So können Hundewelpen geschützt werden Tierkinder können sich über die Muttermilch mit Würmern infizieren. Ein effektiver Wurmschutz ist daher für Mutter und Welpen wichtig. Leverkusen. Zwar ist Muttermilch ist für Hundewelpen in den ersten Lebenswochen die beste Ernährung, leider infizieren sich die kleinen Tierkinder so aber häufig mit Würmern, deren Larven sie über die Milch aufnehmen. Für einen unbeschwerten Start in ein gesundes Hundeleben ist daher ein effektiver Wurmschutz für das Muttertier und seine Jungen wichtig. „Viele Hunde sind von Würmern – meist Spulwürmern – befallen, ohne dass es ihre Halter bemerken“, sagt Dr. Sonja Wolken, Tierärztin mit dem Spezialgebiet Parasitologie. „Das Problem ist, dass sich die Larven mancher Spulwurmarten auf eine Wanderung durch den Körper ihres Wirtstiers begeben. Bei trächtigen Hündinnen können sie so auch in die Gesäugeleiste wandern und nach der Geburt über die Milch direkt an die Tierkinder weitergegeben werden. Ein Wurmbefall bei Jungtieren kann besonders schwerwiegende …

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Tierisch gesund: Schlank und fit, statt dick und träge

Die Hälfte aller Haustiere ist zu dick: Das ist nicht niedlich, sondern gefährlich.

Die Hälfte aller Haustiere ist zu dick: Das ist nicht niedlich, sondern gefährlich. Denn mit Übergewicht gehen Gefahren wie Diabetes, Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen einher. Sulzbach/Ts. Die Hälfte aller Haustiere ist zu dick: Das ist nicht niedlich, sondern gefährlich, warnt die in Sulzbach ansässige Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt. Denn mit Übergewicht gehen Gefahren wie Diabetes, Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen einher. „Gerade im Alter macht Tieren zu viel Gewicht wortwörtlich schwer zu schaffen“, sagt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach und fügt hinzu: „Auch eingeschränkte körperliche Belastbarkeit, weniger Bewegungsfreude und viele weitere Beschwerden können durch zu viel Gewicht bedingt sein.“ Übergewicht ist also ein ernstes Problem. Hauptursache dafür ist häufig zu viel Futter im Verhältnis zum Kalorienverbrauch. Entweder sind die Fütterungsmengen zu groß, die Tiere erhalten das falsche Futter, zu viele Leckerchen oder zu wenig Bewegung. Die Regale im Fachhandel sind rappelvoll mit den verschiedensten Leckerbissen, die …

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