Gesundheit + Pflege

Die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes steht an erster Stelle. Unter “Gesundheit + Pflege” gibt es viele Tipps und Informationen zum Thema Hundegesundheit sowie Seiten wie Fell + Haut, Allergien oder Krankheiten + Symptome, die detailliert auf Gesundheitsthemen eingehen.

Haustierversicherungen schützen vor hohen Kosten

Im Gegensatz zu Herrchen und Frauchen haben viele Hunde und Katzen keine Krankenversicherung

Teure Krankheits- und Schadenfälle Koblenz. Familienmitglied, treuer Begleiter, bester Freund des Menschen – Hunde und Katzen sind die beliebtesten Haustiere Deutschlands. Das Wohlbefinden der Vierbeiner ist ihren Haltern sehr wichtig. Im Gegensatz zu Herrchen und Frauchen haben viele Hunde und Katzen keine Krankenversicherung. Eine Routineuntersuchung kostet im Durchschnitt 200 Euro. In Krankheitsfällen vervielfacht sich diese Summe schnell. Neun von zehn Haustierbesitzern gehen einmal im Jahr mit ihrem Liebling zum Tierarzt. Teuer wird es, wenn das Tier schwer verletzt oder erkrankt ist. Mit einer Operationskosten-Versicherung lassen sich hohe, unerwartete Kosten vermeiden. „Die Versicherung übernimmt ambulante wie auch stationäre OP-Kosten“, sagt Bernd Woschei, Bezirksdirektor der Barmenia Versicherungen Koblenz. „Ebenso wie die Kosten der operationsvorbereitenden Untersuchungen – einschließlich Labortests, Röntgenaufnahmen und Magnet-Resonanz-Tomographien.“ Zudem gibt es kein Jahreslimit. Das heißt, die Versicherung erstattet die Operationskosten in unbegrenzter Höhe. Der Halter kann dabei selbst entscheiden, welchen Tierarzt er aufsucht. Dieser umfassende Schutz gilt auch für …

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Hintergrundinformationen Zecken

BfT-Lebenszyklus Zecke

Bonn. Zecken sind keine Insekten, sondern gehören zu den Spinnentieren. Das erkennt man an den typischen vier Beinpaaren der erwachsenen Parasiten. Zecken ernähren sich von Blut. Sie nutzen zum Blutsaugen stechende Mundwerkzeuge und einen mit Widerhaken besetzten Saugrüssel, der in die Haut des Wirtstieres eingebohrt wird. Zecken saugen nicht nur Blut, sondern übertragen dabei gefährliche Krankheitserreger. Die häufigste in Deutschland vorkommende Zeckenart ist der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus). Daneben spielen regional unterschiedlich weitere Arten eine Rolle, beispielsweise die Braune Hundezecke. Diese kommt in warmen Gegenden vor und kann bei Reisen in wärmere Regionen eingeschleppt werden. In beheizten Räumen bleiben sie dann lebensfähig. Auch die Auwaldzecke kommt in unseren Breiten immer häufiger vor. Zecken benötigen für ihre Entwicklung mindestens drei Blutmahlzeiten. Die Larven saugen an kleineren Tieren (1. Wirt), fallen dann ab und entwickeln sich zu Nymphen. Diese saugen an größeren Tieren, seltener auch an Menschen (2. Wirt), verlassen diese und …

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Neurodermitis beim Hund

Neurodermitis: Mit dem Symptom Juckreiz beginnt der Teufelskreis

Neue biologische Therapie hilft natürlich gegen atopische Dermatitis Berlin. Juckreiz ist bekanntermaßen einer der häufigsten Gründe, warum ein Hund zum Tierarzt muss. Neben einer Futter- und Umweltallergie oder Parasiten, steht die atopische Dermatitis (auch bekannt als Neurodermitis) ganz oben auf der Liste der möglichen Ursachen. Auslöser der Erkrankung sind eigentlich völlig harmlose Substanzen, die dem Hund täglich unausweichlich begegnen, wie zum Beispiel Pollen, Staub oder Milben. Das Immunsystem reagiert hierauf aber mit einer übersteigerten Abwehrreaktion. Hauptursache kann eine genetische Veranlagung sein. Mit dem Symptom Juckreiz beginnt der Teufelskreis Die Haut reagiert auf die Substanzen mit geröteten, ekzemartigen und vor allem stark juckenden Spots auf der Haut und der Hund fängt an, sich unaufhörlich zu kratzen. Dabei kann sich die Haut entzünden und das Fell an den betroffenen Stellen ausbleiben, wenn es ausgekratzt wird. Der Juckreiz quält den Hund nicht nur, er verändert auch auf gewisse Art sein Wesen, was sich …

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Haustier mit Demenz

Demenz bei Tieren ist ebenso wie beim Menschen nicht heilbar

Was Halter nun beachten sollten Sulzbach/Ts. Gute medizinische Versorgung, Pflege und hochwertiges Futter lassen unsere Haustiere immer älter werden. Mit diesem erhöhten Alter gehen jedoch auch dafür typische Erkrankungen einher. Die Demenz ist eine dieser Krankheiten und tritt mittlerweile regelmäßig bei Haustieren auf. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, informiert über Symptome und gibt Tipps für den Umgang mit dieser Krankheit. „Demenz wird in der Tiermedizin auch als kognitive Dysfunktion bezeichnet“, erläutert die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Die kognitiven Fähigkeiten der Tiere lassen also nach und entsprechend ändert sich das Verhalten. „Bei dem Krankheitsverlauf spielen mit Plaque-Ablagerungen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie bei Alzheimerpatienten eine Rolle“, beschreibt Dr. Anette Fach die Ausprägung der Krankheit. Die Demenz bei Tieren ist ebenso wie beim Menschen nicht heilbar, lässt sich jedoch mit Medikamenten in einem gewissen Rahmen behandeln. Diese Behandlung sollte genauestens mit dem Tierarzt abgesprochen werden. …

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Ach, Du dicker Hund

Dr. Petra Kölle untersucht zur Eröffnung der Spezial-Sprechstunde den ersten Patienten (Foto: © Medizinischen Kleintierklinik)

Klinische Spezial-Sprechstunde für übergewichtige Hunde und Katzen an der Ludwig-Maximilians-Universität München München. Die Zahl der Übergewichtigen wächst nicht nur bei uns Menschen: Auch immer mehr Hunde und Katzen haben deutlich zu viel auf den Rippen – mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit und Lebensqualität der Tiere. Die Medizinische Kleintierklinik in München bietet daher in Kooperation mit dem Tiernahrungshersteller Royal Canin eine Spezialsprechstunde für Gewichtsmanagement an. Tierhalter wollen nur das Beste für ihren Vierbeiner und verwöhnen Hund und Katze gern mit Leckereien. Dass dies nicht immer zum Wohle des Tieres ist, bestätigt Tierärztin Dr. Petra Kölle, Ernährungsspezialistin an der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München: „Viele Leckerlis sind wahre Kalorienbomben. Wenn die Energiezufuhr ständig den Bedarf übersteigt, wird Fett eingelagert. Viele Tierbesitzer wissen gar nicht, wie schädlich schon ein paar Pfunde zu viel sein können. Das Übergewicht gefährdet Herz- und Kreislauf, schwächt das Immunsystem, erhöht das Auftreten bestimmter Tumore und schadet …

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Antibiotika? Nein danke!

Antibiotika? Nein danke!

Berlin. „Antibiotika, nein, danke“ würde natürlich kein Tierhalter sagen, dessen Tier an einer schweren durch Bakterien verursachten Infektionskrankheit leidet. Schließlich muss das Tier behandelt werden. Doch leider wirken einige Antibiotika gegen manche Krankheitserreger nicht mehr so gut. Eine Ursache dafür ist der oftmals übermäßige und unsachgemäße Einsatz bei Mensch und Tier weltweit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) macht jährlich während der World Antibiotic Awareness Week (WAAW) auf das Problem der Antibiotikaresistenzen aufmerksam und bittet um Mithilfe beim Bemühen, die Wirksamkeit der lebensrettenden Arzneimittel zu erhalten. Die Bundestierärztekammer wirkt schon seit mehr als 20 Jahren darauf hin, dass Tierärzte sorgsam mit Antibiotika umgehen und sie nur einsetzen, wenn es unvermeidbar ist. Aber auch Tierhalter können mithelfen: „Ein gesundes Tier braucht kein Antibiotikum. Gute Pflege, regelmäßige Impfungen, Wurmkuren und ein jährlicher Gesundheitscheck beim Tierarzt sollten darum selbstverständlich sein“, erklärt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer. „Sind Hund, Katze, Pferd oder Kaninchen trotz aller Vorsorge …

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Mangelnde Zahnpflege beim Hund

Mangelnde Zahnpflege beim Hund, ein Risiko für die Gesundheit

Risiko für die Gesundheit Düsseldorf. Saubere und gesunde Hundezähne sehen gut aus und sind vor allem wichtig für die Gesundheit des Hundes. Vielen Haltern ist nicht bewusst, dass eine vernachlässigte Zahnpflege zu schweren Erkrankungen bei ihrem Vierbeiner führen kann. Bakterien aus der Plaque, also dem Zahnbelag, können in den Körper des Hundes verschleppt werden und dabei lebenswichtige Organe wie Herz, Leber und Nieren schädigen. „Parodontitis, also die bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats, zählt zu den häufigsten Erkrankungen des Hundes überhaupt“, weiß Tierzahnarzt Dr. Marcus Eickhoff aus Erfahrung. „Vier von fünf Hunden sind betroffen.“ Daher ist die tägliche Zahnhygiene das A und O für die Gesundheit des Hundes. Anzeichen von Zahnproblemen Doch wie erkennen Hundefans, ob im Maul ihres Tieres etwas faul ist? „Maulgeruch ist ein sicheres Zeichen für Entzündungen“, weiß der Fachmann. Gelblich-bräunliche Ablagerungen, leuchtend rotes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten, übermäßige Speichelproduktion, zögerliches Fressverhalten, einseitiges Kauen sowie Reiben an der Schnauze sind ebenfalls …

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Kognitive Dysfunktion („Hunde-Alzheimer“)

Die Symptome bei Demenz sind für den Hundehalter oftmals schwer einzuordnen

Hintergrundinformationen zur Demenz beim Hund Bonn. Aufgrund einer guten tiermedizinischen Betreuung werden Hunde heute immer älter. Parallel zu dieser erfreulichen Entwicklung steigt die Wahrscheinlichkeit altersbedingter Krankheiten. Dazu gehört die kognitive Dysfunktion (CDS), auch unter den Begriffen Hunde-Demenz oder „Hunde-Alzheimer“ bekannt. Laut Untersuchungen sind davon mehr als 20 Prozent der Hunde, die älter als 9 Jahre sind, und 68 Prozent der Hunde im Alter von mehr als 15 Jahren betroffen. Bei der CDS handelt es sich um pathologische Veränderungen im Gehirn, die mit zunehmenden Alter auftreten und sich verschlimmern. Sie weisen augenfällige Parallelen zur Alzheimer-Erkrankung beim Menschen auf. In Untersuchungen fand man typische Proteinablagerungen im Gehirn, sogenannte Plaques. Seltener sind vergleichbare Krankheitsverläufe (Canine Ceroid Lipofuszinose) erblich bedingt und treten schon bei sehr jungen Hunden auf. Symptome nicht eindeutig Die Symptome bei Demenz sind für den Hundehalter oftmals schwer einzuordnen. So verlieren erkrankte Tiere beispielsweise ihr Interesse an den Menschen und finden kaum …

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Demenz beim Hund: Wo bitte geht’s nach Hause?

Demenzkranke Hunde sind häufig orientierungslos. Das kann so weit gehen, dass sie nicht mehr die eigene Haustür finden (Foto: BfT/Klostermann)

Hunde werden heute wesentlich älter als früher. Deshalb nehmen altersbedingte Krankheiten wie die kognitive Dysfunktion zu. Bonn. Bei der Therapie demenzkranker Menschen leisten Hunde oft unschätzbare Dienste. Doch wer weiß schon, dass unsere vierbeinigen Freunde selber an geistigem Verfall erkranken können? Umgangssprachlich spricht man dann von Hunde-Alzheimer, die medizinische Diagnose lautet kognitive Dysfunktion, kurz CDS. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Gehirns. Mehr als 20 Prozent der Hunde, die älter als neun Jahre sind, und 68 Prozent der Hunde im Alter von mehr als 15 Jahren sind davon betroffen. Hunde-Demenz zu erkennen, ist nicht einfach. Sie kommt schleichend und äußert sich in vielen unterschiedlichen Symptomen, die zunächst nicht eindeutig zuzuordnen sind. Erkrankte Hunde wirken beispielsweise orientierungslos und lassen die gewohnte Lebhaftigkeit vermissen. Sie leiden an Schlafstörungen, lernen schlechter, sind ängstlich, manchmal sogar aggressiv. Vielfach ist ein demenzkranker Hund nicht mehr zuverlässig stubenrein. Für viele Hundehalter kann es schmerzlich …

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