Gesundheit + Pflege

Die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes steht an erster Stelle. Unter “Gesundheit + Pflege” gibt es viele Tipps und Informationen zum Thema Hundegesundheit sowie Seiten wie Fell + Haut, Allergien oder Krankheiten + Symptome, die detailliert auf Gesundheitsthemen eingehen.

Wenn der Vierbeiner zu dick wird

Auch bei Tieren muss auf das Gewicht geachtet werden (Foto: © PETA)

Übergewicht bei Hunden und Katzen mit Tipps von PETA-Expertin erkennen und reduzieren Stuttgart. Nicht mit den Leckerlis übertreiben: Die meisten Hunde und Katzen essen für ihr Leben gern. Schnell ist der Napf leergefuttert oder die Kekse sind vom Tisch stibitzt. Gerade Hunde haben keine natürliche Sperre: Sie essen, was ihnen vorgesetzt wird – auch, wenn es zu viel ist. Tierfreunde sollten deshalb achtgeben, dass ihre Vierbeiner nicht zu sehr zunehmen. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, erklärt, wodurch Tiere zu dick werden, was die folgenschweren Konsequenzen sein können und wie Tierhalter das Gewicht ihrer Lieblinge nachhaltig reduzieren können. „Wer seinen Vierbeiner zu oft mit Leckerlis verwöhnt, tut ihm auf Dauer keinen Gefallen“, so Jana Hoger. „Viele Halter unterschätzen die schweren gesundheitlichen Folgen, die Übergewicht für ihre Tiere haben kann.“ Adipöse Hunde und Katzen neigen zu Trägheit, schlafen viel und sind häufig kurzatmig. Oft verlieren sie durch die eingeschränkte …

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Arthrose: Den Hund auf Trab halten

Die Hundephysiotherapie ist heute weit fortentwickelt. Ein kontrolliertes Bewegungstraining und Massagen gehören zum Therapiepaket (Foto: BfT/Adobe).

Arthrose ist die häufigste Ursache für Schmerzen beim Hund. Betroffen sind nicht nur ältere Tiere. Bonn. Nebel, Regen, stürmische Winde – der Herbst zeigt sich an so manchem Tag von seiner wenig angenehmen Seite. Wie gut, wenn auch der Hund ein warmes Plätzchen diesem „Schmuddelwetter“ vorzieht. Doch halt! Anstatt sich über einen gemütlichen Sofa-Tag zu freuen, sollten Herrchen und Frauchen jetzt lieber stutzig werden. Wenn Hunde keine Lust mehr auf Bewegung haben, ist das kein gutes Zeichen. Oftmals stecken Schmerzen dahinter. Die häufigste Ursache für Schmerzen beim Hund ist die Arthrose, also ein Gelenkverschleiß, der das übliche altersbedingte „Zipperlein“ überschreitet. Was passiert? Der Gelenkknorpel ist von einer zähen Flüssigkeit, der Synovia, überzogen. Diese Gelenkschmiere sorgt dafür, dass sich Gelenkflächen reibungslos gegeneinander bewegen können. Sie federt auch harte Stöße, wie sie beim Laufen und Springen entstehen, ab. Kommt es in diesem Zusammenspiel zu Störungen, sind dauerhafte Schäden die Folge. Meist tritt …

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Arthrose beim Hund: Was in den Gelenken passiert

Ein festes Hundebett an einer warmen, zugfreien Stelle unterstützt die Gelenke und erleichtert das Aufstehen.

Bonn. Zur harmonischen Bewegung gehört ein ungestörtes Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Bändern. Um dies zu gewährleisten, sind die Gelenke als bewegliche Verbindung der starren Knochen ganz speziell und sehr funktionsfähig aufgebaut: Gelenke bestehen aus einer Gelenkkapsel, die das Gelenk nach außen abschließt. Innen sind sie mit einer Synovialmembran ausgekleidet, die die Gelenkflüssigkeit, also die sogenannte »Gelenkschmiere« (Synovia) bildet. Die Knochenenden sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Dieser Gelenkknorpel hat eine besonders wichtige Aufgabe, denn er besitzt eine enorme Pufferwirkung (»Stoßdämpfer«) und ist somit für die Stoß- und Druckfestigkeit des Gelenks und die Druckdämpfung jeder Bewegung zuständig. Ohne diese Dämpfung wäre ein geschmeidiges Bewegen, geschweige denn ein Belasten der Gelenke, gar nicht möglich. Bereits ein kleiner Fehler in diesem ausgeklügelten System kann schwerwiegende Folgen haben. Eine chronische Gelenkerkrankung bezeichnet man als Arthrose. Diese beginnt mit einer Verletzung im Gelenkknorpelbereich. Ursache solcher Knorpelschäden können zum Beispiel traumatische Verletzungen (Zerrung, Verstauchung), Wachstumsstörungen, die …

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Herzgesundheit beim Hund – ist das Hundeherz inTAKT?

Jeder zehnte Hund erkrankt in seinem Leben an einem Herzproblem.

Berlin. Herzerkrankungen gelten weltweit als Todesursache Nummer eins beim Menschen – allein in Deutschland sind 2015 über 350.000 Menschen an ihnen verstorben. Das Herz ist der Motor unseres Lebens und leistet Enormes. Daher ist es umso wichtiger, bereits bei bestehenden Risikofaktoren einen regelmäßigen Herzcheck als Vorsorge machen zu lassen. Kaum Beachtung finden jedoch Herzerkrankungen beim besten Freund des Menschen – dem Hund. Welcher Halter weiß schon, ob sein Hund Risikofaktoren aufweist oder erste Anzeichen zeigt? Hunde erleiden zwar keinen Herzinfarkt wie Menschen. Aber dafür können bei ihnen Herzklappenfehler oder ein vergrößertes und dadurch geschwächtes Herz auftreten. Jeder zehnte Hund erkrankt in seinem Leben an einem Herzproblem. Und bei älteren Hunden kleiner Rassen ist es sogar jeder Vierte. Zudem gelten manche Hunderassen gefährdeter als andere. Vorsorge muss früh beginnen Fakt ist: die meisten Herzerkrankungen beginnen schleichend. Anfangs wirken betroffene Hunde augenscheinlich gesund. Zwar sind schon Veränderungen am Herzen nachweisbar, aber sie …

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Dann gibts was in die Ohren

Der Blick ins Ohr durch den Tierarzt hilft Probleme abzuklären (Foto: BfT/Adobe/Ivonne Wierink)

Im Spätsommer und Herbst scheinen Ohrenentzündungen bei Hunden besonders häufig aufzutreten. Bonn. „Benji“ kann gerade gar nicht genug bekommen vom Kraulen hinter den Schlappohren, „Blacky“ dagegen will sich am Kopf überhaupt nicht mehr streicheln lassen. Was ist da los? Auffällige Verhaltensänderungen beim Hund haben meist einen tieferen Grund, oft steckt ein gesundheitliches Problem dahinter. In diesem Fall lohnt es sich, einen genauen Blick auf und in die Ohren zu werfen. Leichte Schwellungen und Rötungen, ein unangenehmer Geruch oder Ausfluss könnten Hinweise für eine Ohrentzündung sein. Und was bei „Benji“ nur juckt, tut „Blacky“ wahrscheinlich schon weh. Die sogenannte Otitis externa ist eine häufige Erkrankung bei Hunden (und auch bei Katzen), die auf jeden Fall frühzeitig und fachmännisch behandelt werden muss. Es scheint auch so zu sein, dass Ohrentzündungen besonders häufig in den späten Sommer- und frühen Herbstmonaten auftreten. Hunde haben im Gegensatz zu Menschen einen sehr langen, L-förmigen Gehörgang. Ohrenschmalz …

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Ohrenerkrankung beim Hund früh erkennen

Es ist wichtig, eine Ohrenentzündung beim Hund frühzeitig zu erkennen.

Bonn. Eine Otitis externa, allgemein als Ohrenentzündung oder umgangssprachlich auch als Ohrenzwang bekannt, ist eine Entzündung des äußeren Gehörgangs einschließlich des Ohrkanals. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen in der Kleintierpraxis. Etwa jeder siebte Hund und jede dreißigste Katze wird dem Tierarzt wegen Otitis externa vorgestellt. Die Otitis externa ist eine komplexe Erkrankung, die durch Allergien, Verletzungen, Ektoparasiten oder andere entzündungsauslösende Faktoren entsteht. Diese Faktoren können zu einer Überwucherung des Ohrkanals mit Bakterien und Pilzen führen. Rassespezifische Besonderheiten wie ein enger Gehörgang können eine Entzündung begünstigen. Die Bedeutung der anatomischen Form (Hänge- oder Schlappohr) wird dagegen kontrovers diskutiert, während starkes Haarwachstum eine untergeordnete Rolle in der Entstehung einer Otitis zu spielen scheint. Beide fördern jedoch eine bereits bestehende Otitis. Daher sind manche Rassen wie beispielsweise Cocker Spaniel, Labrador oder Englische Bulldogge häufiger betroffen. Grundsätzlich können aber alle Hunde eine Otitis externa entwickeln. Häufiges Tauchen im Wasser (beispielsweise bei Retrievern) begünstigt …

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Das perfekte Brustgeschirr für den Hund

PETA empfiehlt Hundehaltern für ihren Vierbeiner ausschließlich gut sitzende Brustgeschirre

PETA-Expertin gibt Hundehaltern Tipps für die sichere Ausrüstung ihrer Vierbeiner Stuttgart. Nicht nur ausgedehntes Toben, sommerliche Temperaturen oder möglicher Stress beim Tierarztbesuch bringen Hunde zum Hecheln. Oft sieht man den besten Freund des Menschen auch keuchend in der Leine hängen, beispielsweise wenn es ihm nicht schnell genug geht. Viele Tierfreunde fragen sich, was für ihren Hund besser ist: Halsband oder Brustgeschirr? Die Tierrechtsorganisation PETA empfiehlt allen Hundehaltern für ihren Vierbeiner ausschließlich gut sitzende Geschirre zu benutzen, die heute in allen erdenklichen Farben, Designs und Materialien angeboten werden. Hunde sind oft agil, neugierig und aktiv. Sind sie dabei angeleint, kann ein Halsband schnell zum Gesundheitsrisiko werden. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, erklärt, warum das so ist, und gibt Tipps, wie Hundehalter die richtige und sichere Ausrüstung für ihren Schützling finden. Halsbänder können der Hundegesundheit schaden „Jeder Zug am Hals belastet Halswirbelsäule, Luftröhre und Kehlkopf. Das kann ernsthafte Schäden …

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Hunde aus dem Ausland vor Mücken schützen

Hunde aus Süd- und Osteuropa können Herzwurmlarven in sich tragen

Einschleppen von Parasitosen verhindern Hunde aus Süd- und Osteuropa können Herzwurmlarven in sich tragen. Ein repellierender Mückenschutz kann beitragen, dass sich diese Erreger nicht in Deutschland verbreiten. Leverkusen. Die Zahl herrenloser Hunde aus Spanien, Italien oder Griechenland, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben, hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Kritiker mahnen, dass sich dadurch Parasiten in Deutschland verbreiten könnten, die bisher nur im südlichen Europa heimisch sind. Denn Hunde aus Süd- und Osteuropa können beispielsweise Larven von Herz- oder Hautwürmern in sich tragen. Diese zum Teil gefährlichen, von Mücken übertragenen Parasiten sind im Mittelmeerraum weit verbreitet, kommen in Deutschland bislang jedoch noch nicht oder – wie im Fall von Hautwürmern – nur sehr lokal vor. Um das Risiko für eine Verbreitung hierzulande zu verringern, sollten Halter sogenannter „Importhunde“ ihren neuen Vierbeiner in den ersten Monaten unbedingt mit einem abwehrenden Mückenschutz behandeln. So kommt der Herzwurm in den …

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Kastration beim Rüden – Reversibel und ohne OP

Kastration mit Chip: „auf Probe“ sowie langfristig möglich (Foto: Virbac)

Es gibt eine Alternative zur chirurgischen Kastration des Rüden. Kastration ganz ohne Operation und für einen begrenzten Zeitraum – ein Implantat macht es möglich. Bad Oldesloe. Für Frauchen und – insbesondere – Herrchen ist die Kastration eines Rüden ein schwieriges, hochemotionales Thema, über das sie nicht gerne reden. Allerdings gibt es eine Reihe unterschiedlicher Situationen (medizinisch oder verhaltensbedingt), in denen eine Kastration in Erwägung gezogen wird. Und dann heißt es: Gut informiert sein und gemeinsam mit dem Tierarzt die für den Hund individuell beste Entscheidung treffen. Was viele nicht wissen: Alternativ zur chirurgischen Kastration besteht die Möglichkeit, mit einem Implantat die Produktion der Geschlechtshormone zu unterbinden. Diese sogenannte medikamentöse Kastration erfolgt ohne Operation und ist reversibel – sie ist also nur für einen begrenzten Zeitraum wirksam. Die medikamentöse Kastration kann somit auch eine Art Testlauf sein: Hundebesitzer können dadurch beurteilen, ob sich das Verhalten des Rüden ändert und eine dauerhafte …

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