Gesundheit + Pflege

Die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes steht an erster Stelle. Unter “Gesundheit + Pflege” gibt es viele Tipps und Informationen zum Thema Hundegesundheit sowie Seiten wie Fell + Haut, Allergien oder Krankheiten + Symptome, die detailliert auf Gesundheitsthemen eingehen.

Hunde aus dem Ausland vor Mücken schützen

Hunde aus Süd- und Osteuropa können Herzwurmlarven in sich tragen

Einschleppen von Parasitosen verhindern Hunde aus Süd- und Osteuropa können Herzwurmlarven in sich tragen. Ein repellierender Mückenschutz kann beitragen, dass sich diese Erreger nicht in Deutschland verbreiten. Leverkusen. Die Zahl herrenloser Hunde aus Spanien, Italien oder Griechenland, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben, hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Kritiker mahnen, dass sich dadurch Parasiten in Deutschland verbreiten könnten, die bisher nur im südlichen Europa heimisch sind. Denn Hunde aus Süd- und Osteuropa können beispielsweise Larven von Herz- oder Hautwürmern in sich tragen. Diese zum Teil gefährlichen, von Mücken übertragenen Parasiten sind im Mittelmeerraum weit verbreitet, kommen in Deutschland bislang jedoch noch nicht oder – wie im Fall von Hautwürmern – nur sehr lokal vor. Um das Risiko für eine Verbreitung hierzulande zu verringern, sollten Halter sogenannter „Importhunde“ ihren neuen Vierbeiner in den ersten Monaten unbedingt mit einem abwehrenden Mückenschutz behandeln. So kommt der Herzwurm in den …

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Kastration beim Rüden – Reversibel und ohne OP

Kastration mit Chip: „auf Probe“ sowie langfristig möglich (Foto: Virbac)

Es gibt eine Alternative zur chirurgischen Kastration des Rüden. Kastration ganz ohne Operation und für einen begrenzten Zeitraum – ein Implantat macht es möglich. Bad Oldesloe. Für Frauchen und – insbesondere – Herrchen ist die Kastration eines Rüden ein schwieriges, hochemotionales Thema, über das sie nicht gerne reden. Allerdings gibt es eine Reihe unterschiedlicher Situationen (medizinisch oder verhaltensbedingt), in denen eine Kastration in Erwägung gezogen wird. Und dann heißt es: Gut informiert sein und gemeinsam mit dem Tierarzt die für den Hund individuell beste Entscheidung treffen. Was viele nicht wissen: Alternativ zur chirurgischen Kastration besteht die Möglichkeit, mit einem Implantat die Produktion der Geschlechtshormone zu unterbinden. Diese sogenannte medikamentöse Kastration erfolgt ohne Operation und ist reversibel – sie ist also nur für einen begrenzten Zeitraum wirksam. Die medikamentöse Kastration kann somit auch eine Art Testlauf sein: Hundebesitzer können dadurch beurteilen, ob sich das Verhalten des Rüden ändert und eine dauerhafte …

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Keine Angst vor Gewittern

Gewitter sorgen für einen hohen Stresspegel bei ängstlichen Hunden und besorgten Haltern.

PETA gibt Haltern sensibler Hunde nützliche Tipps Stuttgart. Gewitter ohne Angst: Viele Hundehalter kennen die Situation – der Himmel verdunkelt sich und spätestens beim leisesten Grollen ist der tierische Gefährte unter dem Sofa oder der Kellertreppe verschwunden. Im Sommer sorgen Wärmegewitter für einen hohen Stresspegel bei ängstlichen Hunden und besorgten Haltern. Dabei können bereits einfache Tricks für Entspannung sorgen. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, hat neun hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen Tierhalter ihren Hunden Gewitterphasen erleichtern können. „Wenn Hunde bei Gewitter in Panik geraten, kann das fatale Folgen haben. Denn fühlen sich die Tiere gestresst, ist die Unfallgefahr groß. Ängstliche Hunde müssen daher im Freien unbedingt ausreichend gesichert sein, am besten durch ein Sicherheitsgeschirr und an nicht allzu langer Leine“, empfiehlt Jana Hoger. „Droht ein Gewitter aufzuziehen, sollten Spaziergänge rechtzeitig vor dem ersten Grollen stattfinden oder auf später verschoben werden. Zuhause müssen die Türen fest verschlossen sein, …

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Angst vor Fuchsbandwurm unbegründet

Der Fuchsbandwurm eine der seltensten parasitären Infektionskrankheiten

PETA-Expertin klärt über mögliche Risikogruppen und Präventivmaßnahmen auf Stuttgart. Keine Angst vor dem Fuchsbandwurm: Noch immer wird der Parasit als Argument aufgegriffen, um die Jagd auf die intelligenten Tiere zu rechtfertigen. Dabei ist der Fuchsbandwurm eine der seltensten parasitären Infektionskrankheiten. Aufgrund des direkten Kontakts mit Füchsen zählen insbesondere Jäger und bei der Jagd eingesetzte Hunde zur Risikogruppe. PETA-Expertin Nadja Michler klärt über Mythen zur Ansteckungsgefahr auf und gibt nützliche Tipps, wie Menschen mit der Thematik umgehen und Präventivmaßnahmen ergreifen können. „Furcht und Panik sind in keiner Weise angebracht. Der Fuchsbandwurm zählt laut der Universität Würzburg zu den seltensten Parasitosen Europas“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA. „Im Jahr 2015 lag die Neuerkrankungsrate bei 0,00005 Prozent, was unter 82 Millionen Deutschen 45 Erkrankungen entspricht. Sogar das Risiko, vom Blitz getroffen zu werden, ist höher.“ Fünf Tipps und nützliche Fakten zum Fuchsbandwurm Ruhe einkehren lassen: In erster Linie gilt es, …

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Haustiere mit engem Kontakt zu Kindern regelmäßig entwurmen

Hunde mit engem Kontakt zu Kindern sollten regelmäßig entwurmt werden (Foto: Parasitenportal)

Ingelheim. Kinder pflegen häufig engen Körperkontakt zu ihren Haustieren. Das bringt viele Vorteile für die Kindesentwicklung. Leider können sie sich dabei auch mit bestimmten Hunde- und Katzen-Parasiten infizieren. Darauf macht das europäische Expertengremium ESCCAP aufmerksam. Wichtig ist neben den allgemeinen Hygiene-Regeln vor allem der Schutz vor Würmern und äußeren Parasiten wie Zecken und Flöhen. Gerade unter jungen Hunden und Katzen sind Spulwürmer weit verbreitet. Die Eier dieser Würmer werden mit dem Kot ausgeschieden und können in der Umwelt über Monate und Jahre überleben. Kinder infizieren sich, wenn sie Wurmeier über den Mund aufnehmen. Die Experten vermuten, dass befallene Erde oder Sand häufige Ansteckungsquellen sind. Weitere mögliche Ursachen sind ungewaschenes Gemüse sowie der Kontakt mit verunreinigten Gegenständen wie Spielzeug im Garten. Zudem können sich auch im Fell infizierter Hunde und Katzen Wurmeier befinden, wenn sich diese auch offenbar seltener zu infektiösen Wurmlarven entwickeln. Vor dem Essen Hände waschen Händewaschen vor dem …

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Hund und Katze: Mit der Allergie leben

Futtermittelallergien können einen starken Juckreiz verursachen. Besonders betroffen sind empfindliche Hautpartien wie beispielsweise an den Pfoten (Foto: © BfT/Willee Cole/adobe stock)

Wenn Hund und Katze unter einer Futtermittelallergie leiden, hilft nur eine strikte Diät. Bonn. Bei Hunden und Katzen sind Allergien keine Seltenheit. Genauso vielfältig wie die Symptome sind die Ursachen für allergische Reaktionen. Das macht die Diagnose schwierig. Im schlimmsten Fall steckt eine entzündliche Hauterkrankung, die atopische Dermatitis, dahinter. Auch Flohspeichel kann Allergien hervorrufen, andere Hunde reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse aller Art. An dritter Stelle steht bei Hunden die Futtermittelallergie, bei Katzen ist sie sogar die zweithäufigste Allergie. Futtermittelallergien beeinträchtigen den Magen-Darm-Trakt der Tiere. Sie leiden unter Appetitlosigkeit, Durchfällen oder Erbrechen, nehmen ab, werden möglicherweise reizbar oder auch hyperaktiv. Starker Juckreiz mit Hautentzündungen sind weitere typische Symptome. Heilbar ist eine Futtermittelallergie nicht, das Krankheitsbild lässt sich jedoch kontrollieren. Hilfreich ist ein Ernährungstagebuch, in dem der Tierhalter akribisch festhält, was alles im Futternapf landet. In der Regel wird der Tierarzt dann eine Eliminationsdiät vorschlagen. Sie ist nach wie vor das Mittel …

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Was ist eine Allergie?

Das Leitsymptom der Flohspeichelallergie beim Hund ist intensiver Juckreiz.

Flohspeichel-Allergie Atopische Dermatitis Futtermittelallergie Allergie erkennen und therapieren Bonn. Unter einer Allergie versteht man eine chronisch verlaufende Erkrankung mit vermuteter oder nachgewiesener genetischer Prädisposition, die durch normalerweise unschädliche Substanzen in der Umgebung des Patienten ausgelöst bzw. unterhalten wird. Prädisposition ist der medizinische Fachausdruck für die ererbte, genetisch bedingte Anlage oder Empfänglichkeit für bestimmte Krankheiten oder Symptome. Bei den Stoffen, die eine Allergie auslösen, kann es sich um pflanzliche, tierische und chemische Substanzen handeln. Typisch für eine Allergie ist, dass sie erst bei wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser – dem Allergen – auftritt. Grund dafür ist, dass das Immunsystem in dem Allergen einen vermeintlichen „Feind“ erkennt, sich an ihn erinnert, um dann bei erneutem Kontakt entsprechend stark auf ihn zu reagieren. Die Folge ist eine Überempfindlichkeit – die Allergie. Prinzipiell können Hund und Katze also auf fast alles allergisch reagieren. Häufige Allergieauslöser sind Milben, Pollen, Flohspeichel, Schimmelpilze, Hautschuppen und Futtermittel. Auch …

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Die Futtermittelallergie

Wenn es beim Hund juckt und kratzt, steckt häufig eine Futtermittelallergie dahinter.

Wenn es juckt und kratzt, steckt häufig eine Futtermittelallergie dahinter Bonn. Die Auslöser für allergische Reaktionen sind vielfältig. Das macht die Diagnose schwierig. Im schlimmsten Fall steckt eine entzündliche Hauterkrankung, die atopische Dermatitis (AD), dahinter. Auch Flohspeichel kann Allergien hervorrufen, andere Hunde reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse aller Art. Die unterschiedlichen Allergien sind ausführlich im BfT-Artikel „Was ist eine Allergie?“ beschrieben. Unter den Allergien ist die Futtermittelallergie eine häufig auftretende Erkrankung. Bei Hunden steht sie an dritter Stelle, bei Katzen ist sie sogar die zweithäufigste Allergie. Auslöser der Futtermittelallergie sind pflanzlichen und tierischen Ursprungs. In der Regel treten allergische Reaktionen auf Proteine und ihre Abbauprodukte auf. Zu den hauptauslösenden Allergenen gehören Rindfleisch und Milchprodukte, es zählen aber auch Huhn, Lamm, Getreide, Fisch oder Reis dazu. Viele Tiere reagieren auch auf mehrere Allergene gleichzeitig. Etwa 20 bis 30 Prozent der Hunde und Katzen haben neben der Futtermittelallergie weitere allergische Erkrankungen. Dabei ist …

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Hund und Katze: Wie oft im Jahr ist eine Entwurmung sinnvoll?

Der Entwicklungszyklus des Lungenwurms ist komplex. Die Übertragung erfolgt über infizierte Nackt- oder Gehäuseschnecken, Mäuse oder Vögel (Grafik: Parasitenportal).

Würmer – ein großes Mysterium in den Organen unserer Haustiere. Zunächst sieht man sie nicht, da sie im Inneren unserer Tiere ihr Unwesen treiben. Wenn man sie sieht, ist der Befall meist schon stark fortgeschritten, es können bereits gesundheitliche Schäden entstanden sein und der Ekelfaktor groß. Die gute Nachricht: Ein Schutz vor Würmern und deren Folgen ist für Hund und Katze sehr gut möglich. Ingelheim. Regelmäßiges Entwurmen (oder Kotuntersuchungen) sollte ein fester Bestandteil der verantwortungsbewussten Gesundheitsvorsorge bei Haustieren sein – eine wichtige Aufgabe für deren Besitzer. Entwurmungs-Präparate vom Tierarzt haben einen enorm wichtigen gesundheitlichen Nutzen für Hund und Katze. Selbst die Deutsche Homöopathie-Union rät auf ihrer Internetseite zur Entwurmung mit Mitteln vom Tierarzt. Aber wie sieht es nun mit der Häufigkeit der Anwendungen aus? Die Entwurmungsintervalle richten sich nach dem individuellen Risiko des Tiers für eine Ansteckung mit Parasiten, seinen allgemeinen Lebensumständen und nach dem Sicherheitsbedürfnis der Tierhalter. Die monatliche …

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