Gesundheit + Pflege

Die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes steht an erster Stelle. Unter “Gesundheit + Pflege” gibt es viele Tipps und Informationen zum Thema Hundegesundheit sowie Seiten wie Fell + Haut, Allergien oder Krankheiten + Symptome, die detailliert auf Gesundheitsthemen eingehen.

Keine Angst vor Gewittern

Gewitter sorgen für einen hohen Stresspegel bei ängstlichen Hunden und besorgten Haltern.

PETA gibt Haltern sensibler Hunde nützliche Tipps Stuttgart. Gewitter ohne Angst: Viele Hundehalter kennen die Situation – der Himmel verdunkelt sich und spätestens beim leisesten Grollen ist der tierische Gefährte unter dem Sofa oder der Kellertreppe verschwunden. Im Sommer sorgen Wärmegewitter für einen hohen Stresspegel bei ängstlichen Hunden und besorgten Haltern. Dabei können bereits einfache Tricks für Entspannung sorgen. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, hat neun hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen Tierhalter ihren Hunden Gewitterphasen erleichtern können. „Wenn Hunde bei Gewitter in Panik geraten, kann das fatale Folgen haben. Denn fühlen sich die Tiere gestresst, ist die Unfallgefahr groß. Ängstliche Hunde müssen daher im Freien unbedingt ausreichend gesichert sein, am besten durch ein Sicherheitsgeschirr und an nicht allzu langer Leine“, empfiehlt Jana Hoger. „Droht ein Gewitter aufzuziehen, sollten Spaziergänge rechtzeitig vor dem ersten Grollen stattfinden oder auf später verschoben werden. Zuhause müssen die Türen fest verschlossen sein, …

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Angst vor Fuchsbandwurm unbegründet

Der Fuchsbandwurm eine der seltensten parasitären Infektionskrankheiten

PETA-Expertin klärt über mögliche Risikogruppen und Präventivmaßnahmen auf Stuttgart. Keine Angst vor dem Fuchsbandwurm: Noch immer wird der Parasit als Argument aufgegriffen, um die Jagd auf die intelligenten Tiere zu rechtfertigen. Dabei ist der Fuchsbandwurm eine der seltensten parasitären Infektionskrankheiten. Aufgrund des direkten Kontakts mit Füchsen zählen insbesondere Jäger und bei der Jagd eingesetzte Hunde zur Risikogruppe. PETA-Expertin Nadja Michler klärt über Mythen zur Ansteckungsgefahr auf und gibt nützliche Tipps, wie Menschen mit der Thematik umgehen und Präventivmaßnahmen ergreifen können. „Furcht und Panik sind in keiner Weise angebracht. Der Fuchsbandwurm zählt laut der Universität Würzburg zu den seltensten Parasitosen Europas“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA. „Im Jahr 2015 lag die Neuerkrankungsrate bei 0,00005 Prozent, was unter 82 Millionen Deutschen 45 Erkrankungen entspricht. Sogar das Risiko, vom Blitz getroffen zu werden, ist höher.“ Fünf Tipps und nützliche Fakten zum Fuchsbandwurm Ruhe einkehren lassen: In erster Linie gilt es, …

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Haustiere mit engem Kontakt zu Kindern regelmäßig entwurmen

Hunde mit engem Kontakt zu Kindern sollten regelmäßig entwurmt werden (Foto: Parasitenportal)

Ingelheim. Kinder pflegen häufig engen Körperkontakt zu ihren Haustieren. Das bringt viele Vorteile für die Kindesentwicklung. Leider können sie sich dabei auch mit bestimmten Hunde- und Katzen-Parasiten infizieren. Darauf macht das europäische Expertengremium ESCCAP aufmerksam. Wichtig ist neben den allgemeinen Hygiene-Regeln vor allem der Schutz vor Würmern und äußeren Parasiten wie Zecken und Flöhen. Gerade unter jungen Hunden und Katzen sind Spulwürmer weit verbreitet. Die Eier dieser Würmer werden mit dem Kot ausgeschieden und können in der Umwelt über Monate und Jahre überleben. Kinder infizieren sich, wenn sie Wurmeier über den Mund aufnehmen. Die Experten vermuten, dass befallene Erde oder Sand häufige Ansteckungsquellen sind. Weitere mögliche Ursachen sind ungewaschenes Gemüse sowie der Kontakt mit verunreinigten Gegenständen wie Spielzeug im Garten. Zudem können sich auch im Fell infizierter Hunde und Katzen Wurmeier befinden, wenn sich diese auch offenbar seltener zu infektiösen Wurmlarven entwickeln. Vor dem Essen Hände waschen Händewaschen vor dem …

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Hund und Katze: Mit der Allergie leben

Futtermittelallergien können einen starken Juckreiz verursachen. Besonders betroffen sind empfindliche Hautpartien wie beispielsweise an den Pfoten (Foto: © BfT/Willee Cole/adobe stock)

Wenn Hund und Katze unter einer Futtermittelallergie leiden, hilft nur eine strikte Diät. Bonn. Bei Hunden und Katzen sind Allergien keine Seltenheit. Genauso vielfältig wie die Symptome sind die Ursachen für allergische Reaktionen. Das macht die Diagnose schwierig. Im schlimmsten Fall steckt eine entzündliche Hauterkrankung, die atopische Dermatitis, dahinter. Auch Flohspeichel kann Allergien hervorrufen, andere Hunde reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse aller Art. An dritter Stelle steht bei Hunden die Futtermittelallergie, bei Katzen ist sie sogar die zweithäufigste Allergie. Futtermittelallergien beeinträchtigen den Magen-Darm-Trakt der Tiere. Sie leiden unter Appetitlosigkeit, Durchfällen oder Erbrechen, nehmen ab, werden möglicherweise reizbar oder auch hyperaktiv. Starker Juckreiz mit Hautentzündungen sind weitere typische Symptome. Heilbar ist eine Futtermittelallergie nicht, das Krankheitsbild lässt sich jedoch kontrollieren. Hilfreich ist ein Ernährungstagebuch, in dem der Tierhalter akribisch festhält, was alles im Futternapf landet. In der Regel wird der Tierarzt dann eine Eliminationsdiät vorschlagen. Sie ist nach wie vor das Mittel …

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Was ist eine Allergie?

Das Leitsymptom der Flohspeichelallergie beim Hund ist intensiver Juckreiz.

Flohspeichel-Allergie Atopische Dermatitis Futtermittelallergie Allergie erkennen und therapieren Bonn. Unter einer Allergie versteht man eine chronisch verlaufende Erkrankung mit vermuteter oder nachgewiesener genetischer Prädisposition, die durch normalerweise unschädliche Substanzen in der Umgebung des Patienten ausgelöst bzw. unterhalten wird. Prädisposition ist der medizinische Fachausdruck für die ererbte, genetisch bedingte Anlage oder Empfänglichkeit für bestimmte Krankheiten oder Symptome. Bei den Stoffen, die eine Allergie auslösen, kann es sich um pflanzliche, tierische und chemische Substanzen handeln. Typisch für eine Allergie ist, dass sie erst bei wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser – dem Allergen – auftritt. Grund dafür ist, dass das Immunsystem in dem Allergen einen vermeintlichen „Feind“ erkennt, sich an ihn erinnert, um dann bei erneutem Kontakt entsprechend stark auf ihn zu reagieren. Die Folge ist eine Überempfindlichkeit – die Allergie. Prinzipiell können Hund und Katze also auf fast alles allergisch reagieren. Häufige Allergieauslöser sind Milben, Pollen, Flohspeichel, Schimmelpilze, Hautschuppen und Futtermittel. Auch …

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Die Futtermittelallergie

Wenn es beim Hund juckt und kratzt, steckt häufig eine Futtermittelallergie dahinter.

Wenn es juckt und kratzt, steckt häufig eine Futtermittelallergie dahinter Bonn. Die Auslöser für allergische Reaktionen sind vielfältig. Das macht die Diagnose schwierig. Im schlimmsten Fall steckt eine entzündliche Hauterkrankung, die atopische Dermatitis (AD), dahinter. Auch Flohspeichel kann Allergien hervorrufen, andere Hunde reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse aller Art. Die unterschiedlichen Allergien sind ausführlich im BfT-Artikel „Was ist eine Allergie?“ beschrieben. Unter den Allergien ist die Futtermittelallergie eine häufig auftretende Erkrankung. Bei Hunden steht sie an dritter Stelle, bei Katzen ist sie sogar die zweithäufigste Allergie. Auslöser der Futtermittelallergie sind pflanzlichen und tierischen Ursprungs. In der Regel treten allergische Reaktionen auf Proteine und ihre Abbauprodukte auf. Zu den hauptauslösenden Allergenen gehören Rindfleisch und Milchprodukte, es zählen aber auch Huhn, Lamm, Getreide, Fisch oder Reis dazu. Viele Tiere reagieren auch auf mehrere Allergene gleichzeitig. Etwa 20 bis 30 Prozent der Hunde und Katzen haben neben der Futtermittelallergie weitere allergische Erkrankungen. Dabei ist …

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Hund und Katze: Wie oft im Jahr ist eine Entwurmung sinnvoll?

Der Entwicklungszyklus des Lungenwurms ist komplex. Die Übertragung erfolgt über infizierte Nackt- oder Gehäuseschnecken, Mäuse oder Vögel (Grafik: Parasitenportal).

Würmer – ein großes Mysterium in den Organen unserer Haustiere. Zunächst sieht man sie nicht, da sie im Inneren unserer Tiere ihr Unwesen treiben. Wenn man sie sieht, ist der Befall meist schon stark fortgeschritten, es können bereits gesundheitliche Schäden entstanden sein und der Ekelfaktor groß. Die gute Nachricht: Ein Schutz vor Würmern und deren Folgen ist für Hund und Katze sehr gut möglich. Ingelheim. Regelmäßiges Entwurmen (oder Kotuntersuchungen) sollte ein fester Bestandteil der verantwortungsbewussten Gesundheitsvorsorge bei Haustieren sein – eine wichtige Aufgabe für deren Besitzer. Entwurmungs-Präparate vom Tierarzt haben einen enorm wichtigen gesundheitlichen Nutzen für Hund und Katze. Selbst die Deutsche Homöopathie-Union rät auf ihrer Internetseite zur Entwurmung mit Mitteln vom Tierarzt. Aber wie sieht es nun mit der Häufigkeit der Anwendungen aus? Die Entwurmungsintervalle richten sich nach dem individuellen Risiko des Tiers für eine Ansteckung mit Parasiten, seinen allgemeinen Lebensumständen und nach dem Sicherheitsbedürfnis der Tierhalter. Die monatliche …

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Milben – Angriff auf die Haut

Die Infektion mit Demodex-Milben erfolgt meist unmittelbar nach der Geburt und zwar fast ausschließlich von der säugenden Hündin auf die Welpen (Foto: BfT/Shutterstock)

Milben können auf oder in der Haut von Hund und Katze großen Schaden anrichten. Bonn. Oft sind es die ganz kleinen Lebewesen, die den großen Tieren massives Unbehagen bereiten. Zu diesen Quälgeistern zählen auch die Milben. Grasmilben oder auch Ohrmilben gehören noch zu den vergleichsweise harmloseren Vertretern dieser Spinnentiere. Äußerst unangenehm kann jedoch die Milbe Demodex canis beim Hund werden. Die durch ihren Befall verursachte Demodikose zählt zu den zehn häufigsten Hauterkrankungen beim Hund. Die zigarrenförmigen Milben sitzen tief in der Haut in den Haarbälgen. Man nennt sie deshalb auch Haarbalgmilben. Die Infektion erfolgt dabei meist unmittelbar nach der Geburt und zwar fast ausschließlich von der säugenden Hündin auf die Welpen. Die ersten Krankheitssymptome sind Haarausfall und Hautveränderungen im Bereich der Oberlippe, der Augenlider, Nasenrücken, Stirn und Ohren, also an Stellen, die beim Säugen im engen Körperkontakt zur Mutter stehen. Besonders typisch ist der Haarausfall im Augenbereich, dort kommt es …

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Hauterkrankungen bei Hund und Katze durch Milbenbefall

Die durch Haarbalgmilben (Demodex-Milben) verursachte Demodikose zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen beim Hund.

Bonn. Milben gehören, wie die Zecken, zur Klasse der Spinnentiere. Unter ihnen befinden sich neben vielen freilebenden Formen auch zahlreiche parasitische Arten, die als Ektoparasiten auf der Körperoberfläche des Hundes oder der Katze leben und zu Hautveränderungen führen. Hierbei werden Milben unterschieden, deren gesamte Entwicklung und Vermehrung auf dem Tier stattfindet sowie Milben, die nur zeitweise auf dem Tier leben. Diese Milben wiederum können wirtsspezifisch sein, also beispielsweise ausschließlich den Hund oder auch wirtsübergreifend andere Säugetiere, sogar den Menschen befallen. Die bedeutendsten Milbenarten 1. Demodex-Milben (Haarbalgmilben) Die durch Haarbalgmilben verursachte Demodikose zählt zu den häufigsten Hauterkrankungen beim Hund. Sie stellt Besitzer und Tierärzte immer wieder vor eine Herausforderung, da die Haarbalg- oder sogenannten Demodex-Milben in der Haut sehr hartnäckig sind und sich nur schwer beseitigen lassen. Die Übertragung der Demodex-Milben erfolgt häufig im Wurfnest, wenn die Welpen am Gesäuge der Mutterhündin liegen und Milch saugen. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr der …

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