Hilfe für Hunde in abgelegenen Dörfern
Moers. In der rumänischen Region Gorj ist Anfang Juli das erste von VETO finanzierte Kastrationsmobil in Betrieb gegangen. Ziel des Projekts ist es, dem massenhaften Tierleid in Rumänien durch flächendeckende Kastrationen entgegenzuwirken. Das Mobil bringt tierärztliche Hilfe direkt in abgelegene Dörfer, in denen es bislang keine Versorgung gab.
Ein Meilenstein für nachhaltigen Tierschutz

Gemeinsam gegen das Leid
Die Anschaffung des Kastrationsmobils wurde im Rahmen der VETO-Kampagne „Zum Tode Verurteilt“ 2024 durch Spenden aus der Community ermöglicht. Seitdem arbeitet das VETO-Team gemeinsam mit lokalen Partnern daran, dem Elend der Straßenhunde durch nachhaltige Kastrationsprogramme langfristig entgegenzuwirken. Der laufende Betrieb des Mobils wird weiterhin ausschließlich durch Spenden finanziert.
„Mit diesem Projekt können wir das Problem an der Wurzel packen. Jede einzelne Kastration verhindert neues Leid. Unser Ziel ist es, mobile Einsätze langfristig auch in anderen Ländern umzusetzen, in denen Straßentiere massiv leiden“, so André Meyer, Projektleiter bei VETO.
Ein starker Start in der Region Gorj

„Das Kastrationsmobil ist für uns ein Meilenstein im Tierschutz – es ermöglicht professionelle Hilfe in entlegenen Regionen und wird von der Bevölkerung sehr gut angenommen. Ohne die Unterstützung der Spenderinnen und Spender wäre das nicht möglich gewesen“, sagt Nicole Grube von Happy Paws Germany.
Langfristiges Ziel: weniger Welpenleid

Kastration allein reicht nicht – Aufklärung schafft Akzeptanz
Die Kombination aus tierärztlichem Einsatz, gezielter Aufklärungsarbeit durch lokale Behörden und ergänzenden digitalen Informationen (z. B. via QR-Code am Mobil) ist ein zukunftsweisender Ansatz: Sie stärkt das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung und schafft langfristige Akzeptanz für Kastrationen – ein zentraler Schritt im europäischen Tierschutz.
VETO verfolgt das Ziel, mobile Kastrationen überall dort zu etablieren, wo Straßentierpopulationen außer Kontrolle geraten – und dabei die Aufklärung und Beteiligung der Menschen vor Ort mitzudenken. Denn nachhaltiger Tierschutz beginnt im Kopf.







































