Mensch + Hund

Ein Hund aus zweiter Hand

Düsseldorf. Mitleid ist der denkbar schlechteste Grund einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Second-Hand-Hunde haben oft eine unschöne oder traumatische Vergangenheit, sind schlecht sozialisiert, reagieren aggressiv oder sind in einer anderen Form auffällig. Bevor man sich einen Mitbewohner aus dem Tierheim zulegt, sollte man sich unbedingt fragen, ob man bereit ist, sein Leben für einen Vierbeiner zumindest in Teilen umzukrempeln. Revierbewusstsein In den ersten Tagen und Wochen ist der neue vierbeinige Mitbewohner durch den Umzug noch stark verunsichert. Seinen wahren Charakter zeigt er womöglich erst später. ARAG Experten raten, dem Tier durch klare Regeln und konsequente Ansagen zu zeigen, wo sein Platz in seinem neuen Rudel ist. Er muss wissen, wo das eigene Körbchen und der Fressnapf stehen und sollte möglichst schnell alle Personen kennenlernen, die mit ihm unter einem Dach oder in näherer Umgebung leben werden. Da zugezogene Hunde in der Regel noch kein Revierbewusstsein zeigen, akzeptieren sie …

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Hund und Katze – Keine Angst vor dem Tierarzt

Hund und Katze – Keine Angst vor dem Tierarzt

VIER PFOTEN: Frühes Üben lohnt sich für Vierbeiner und Halter Hamburg. Schon der Anblick der Transportbox oder der Tierarztpraxis kann bei Vierbeinern tierische Angst und Fluchtreaktionen auslösen. VIER PFOTEN zeigt, wie Sie Hund und Katze mit einfachen Übungen vor dieser Angst schützen können. „Angstverhalten beim Tierarzt kann am Wirkungsvollsten vorgebeugt werden, wenn bereits Welpen und Jungtiere behutsam auf den Praxisbesuch vorbereitet werden“, erklärt Birgitt Thiesmann, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN. „Spielen Sie Tierarzt“, lautet ihr Tipp. Sie ergänzt: „Heben Sie ihren Vierbeiner öfters auf einen Tisch, ‚untersuchen‘ Sie in regelmäßigen Abständen die Ohren, öffnen Sie den Fang des Tieres zur Zahnkontrolle und schauen Sie ihm öfter mal in die Augen.“ Durch das sanfte Abtasten des Körpers beim gesunden Tier lassen sich spätere Abweichungen leichter feststellen. „Während des ersten Tierarztbesuches sollte nach Möglichkeit keine schmerzhafte Behandlung oder Impfung durchgeführt werden“, gibt Birgitt Thiesmann zu bedenken. „Eine gründliche Untersuchung reicht für den Anfang.“ …

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Sport mit Hund – VIER PFOTEN-Tipps für gemeinsame Aktivitäten

Hundesport Agility. Foto: Vier-Pfoten

Hamburg. Der Hund ist als bester Freund des Menschen immer gern und überall dabei. Sportliche Aktivitäten sind, neben täglichen Spaziergängen, eine gesunde Art, gemeinsam Spaß zu haben. Damit der Sport mit Hund kein Misserfolg wird, rät VIER PFOTEN dazu, bei der Wahl der Sportart auf den Charakter des Hundes einzugehen: Ist er eher ängstlich und zurückhaltend oder mutig und abenteuerlustig? Schwimmt er gern und ausdauernd oder ist er wasserscheu? Extremsportarten wie Tauchen, Basejumping und Fallschirmspringen sind zwar im Trend, für den Hund jedoch alles andere als ein Vergnügen. Hunde werden dafür fest am Körper des Menschen angeschnallt oder in improvisierte Tauchanzüge gesteckt. Den Sprung aus großer Höhe oder ins tiefe Wasser müssen die Tiere wehrlos hinter sich bringen. „Der Stress, dem die Hunde dabei ausgesetzt werden, ist enorm. Das sollte man keinem Tier antun“, sagt Heimtierexpertin Birgitt Thiesmann von VIER PFOTEN. „Kein Hund begibt sich freiwillig in eine lebensbedrohliche Situation …

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Studie: Hunde helfen gegen Depressionen

Düsseldorf. Hunde tun dem Menschen gut. Das zeigen uns unsere Erfahrungen, aber auch zahlreiche wissenschaftliche Studien. Dass Hunde auch eine positive Wirkung auf depressive Personen haben, belegt eine Untersuchung, die am Zentrum für Seelische Gesundheit in Marienheide bei Gummersbach an stationären Patienten durchgeführt wurde. Unter der Leitung von Dr. Andreas Sobottka, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, erhielten die Patienten im Rahmen der Studie hundegestützte Therapiestunden. Um einen Vorher-Nachher-Vergleich anstellen und positive Effekte ermitteln zu können, wurde vor Beginn der Therapie von jedem Studienteilnehmer der Schweregrad der Depression sowie die Einstellung der Patienten zu Hunden festgehalten. Während des Untersuchungszeitraumes wurden die Patienten in zwei Gruppen unterteilt. Zunächst erhielt eine der beiden Gruppen zusätzlich hundegestützte Therapiestunden. Die andere Gruppe bekam die übliche Behandlung ohne tierische Unterstützung. Nach vier Wochen wurde gewechselt. Dabei wurde jedem Patienten einer von elf Australian Working Kelpies zugewiesen. Da man aus früheren Studien wusste, dass die Bindung zu …

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App “Darf ich mit?” von Mit Hund & App unterwegs

Auf einen Blick erkennen ob der Hund mit in den Tierpark… Henstedt-Ulzburg. …darf oder nicht. Das Team der beliebten App Hundestrände hat nach intensiver Recherche eine weitere App veröffentlicht, mit dessen Hilfe lässt sich auf einen Blick erkennen, ob die geliebte Fellnase Sie auf ihren Ausflug begleiten darf. Hunde dürfen nicht in jeden Tierpark, Zoo, Wildpark, Vergnügungs-, Erlebnis- oder Freizeitpark mitgeführt werden. Aber in welchen sie mit oder nicht mit dürfen, zeigt diese App schon auf den ersten Blick. In der App sind die Ausflugsziele mit einem roten oder grünen Pin gekennzeichnet. Wie bei den Ampelfarben steht rot für “Hier darf der Hund nicht mit” und grün bedeutet: “Hier darf der Hund mit hinein”. Einer der Unterschiede zu den bisherigen Apps aus diesem Haus, zeigt sich schon beim Starten der App. Hier zeigt sich die Übersichtskarte mit vielen Pins, und die befinden sich nicht nur in Deutschland. In der App …

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Leine los: So wird der Waldspaziergang mit Hund zum Vergnügen

Waldspaziergang mit dem Hund macht einfach Spaß. Foto: IVH

Düsseldorf. Bäume, Sträucher, Wiesen und kleine Gewässer – der Wald ist für Mensch und Hund ein beliebtes Ziel für einen ausgedehnten Spaziergang. Doch gelten dort auch Leinengebot und Co? Dirk Strauch, Förster und Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten weiß, welche Regeln Hund und Halter beim gemeinsamen Ausflug beachten müssen. „Viele Landesforstgesetze erlauben das Freilaufen des Hundes auf Waldwegen“, erklärt der Experte. „Allerdings gibt es auch zahlreiche Ausnahmen.“ So muss zum Beispiel in der Brut- und Setzzeit oder auf Wildäckern das Tier generell angeleint werden. Ganzjährig gilt das Leinengebot in Wildruhezonen. Die Bestimmungen für die zahlreichen Waldgebiete in Deutschland unterscheiden sich von Region zu Region. Noch dazu sind Leinengebote oder Zutrittseinschränkungen für bestimmte Bereiche in den seltensten Fällen durch Schilder ausgewiesen. „Hundehalter sind verpflichtet, sich über die Regelungen in den Waldgebieten selbst zu informieren“, sagt Strauch. Dies ist allerdings nicht allzu schwierig. Die Kommunen oder das örtliche Forstamt geben gern Auskunft über …

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Leckerli sinnvoll einsetzen – Tipps von Tiertrainer Marcus Wolff

Leckerli sinnvoll einsetzen. Foto: Mars Petcare

Viersen. Feiiiin hat er das gemacht! Und sich damit auch ein Leckerli verdient, oder? Die kleinen Happen eignen sich hervorragend als Belohnung oder zur Motivation. Auch die Tierpfleger im Pet-Center des Tiernahrungsherstellers Mars Petcare (Pedigree, Cesar & Co.) setzen sie gezielt ein, wenn sie mit den Tieren arbeiten und Hunden zum Ausgleich z. B. Frisbee-Spielen beibringen. Tiertrainer Marcus Wolff empfiehlt Hundehaltern, bei der Belohnung vor allem auf das Timing zu achten und die leckeren Extras auf die Tagesfütterung abzustimmen. Hunde brauchen klare Signale, die ihnen sagen: „Alles richtig gemacht!“ Das Grundprinzip in der Ausbildung ist deshalb: Richtiges Verhalten positiv bestärken, falsches Verhalten zunächst ignorieren und – wenn nötig – auch klare Grenzen setzen. Lob motiviert, z. B. in Form von Kuscheln und Spielen. „Eine Belohnung ist dann wirkungsvoll, wenn sie in exakt dem Moment, in dem der Hund eine Übung richtig macht, gegeben wird“, sagt Marcus Wolff. Das Timing sei …

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Einsatz von Vierbeinern: Tierische Co-Therapeuten im Trend

Immer häufiger werden Hunde, Katzen oder andere Tiere zur Unterstützung in Psycho-, Physio- und weiteren Therapien eingesetzt. Das belegen Zahlen des Internetportals www.tiergestuetzte-therapie.de, das von Mars unterstützt wird und eine Orientierung im Dschungel der Praxisangebote bietet. Bremen. Dass der Kontakt zu Tieren heilsam sein kann, hat die Wissenschaft längst bestätigt: Ihre Anwesenheit senkt Blutdruck und Herzfrequenz, fördert Entspannung, Konzentration und Motivation. „Das erkennen auch immer mehr Pädagogen und Therapeuten“, sagt Veronica Steinkampf. Die Heilpädagogin betreibt seit 15 Jahren das Internetportal www.tiergestuetzte-therapie.de, das den umfangreichsten Überblick über das vielfältige Angebot tiergestützter Interventionen in Deutschland gibt. „Als ich vor 20 Jahren anfing, tiergestützt zu arbeiten, gab es kaum Verständnis dafür, was Tiere leisten können – heute boomt der Einsatz vierbeiniger Co-Therapeuten“, sagt Steinkampf. In ihrem Portal sind derzeit 600 Anbieter bundesweit registriert. „Die Zahl der Registrierten steigt von Jahr zu Jahr deutlich – allein in den vergangenen zwei Jahren um mehr als …

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Feste feiern: Auch Hunde können gute Gäste sein

Auch Hunde wollen gerne mitfeiern. Foto: M. Großmann

Hunde möchten überall dabei sein, auch wenn es Grund zum Feiern gibt. Düsseldorf. „Vielen Hunden macht es Spaß, ihre Menschen auf Familienfeste oder zu Verstaltungen zu begleiten“, sagt Dr. Marion Ailer. Die Tierärztin führt eine Praxis mit Schwerpunkt im Hunde- und Katzenverhalten und ist zudem Dozentin beim Münchner Tier-Therapie-Zentrum. „Ein paar einfache Regeln und die stabile Beziehung zwischen Hund und Herrchen bzw. Frauchen geben dem Tier Sicherheit in der unbekannten Situation.“ Wie bei allen Gästen gilt auch für den Hund: Gutes Benehmen macht einen guten Eindruck. Daher ist es vor allem wichtig, dass der Hund einfache Kommandos wie Sitz, Platz oder Aus befolgt. Zudem sollte er gelernt haben, dass er kein Essen vom Tisch stibitzen darf. Ganz gleich, ob man mit seinem Hund auf einer Party zu Gast ist oder im eigenen Zuhause feiert: Während des Festes ist es wichtig, auch an das Tier zu denken. „Hunde haben oft feste …

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