Mensch + Hund

Bundestierärztekammer – Problemlos reisen mit Waldi und Co.

Berlin. Rechtzeitig zu Beginn der Urlaubssaison erinnert die Bundestierärztekammer daran, auch die „Reisepapiere“ des Haustieres auf Vordermann zu bringen. Schließlich ist ohne gültiges Impfdokument, also den 2004 eingeführten EU-Heimtierpass, eine Einreise in andere europäische Länder nicht möglich. Wer Hund oder Katze mitnehmen will, muss außerdem bedenken, dass das Tier vor der Impfung mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein muss. „Eine Kennzeichnung mittels Tätowierung wird seit Juli 2011 nicht mehr anerkannt, es sei denn, diese wurde schon vor dem 3. Juli 2011 vorgenommen und ist eindeutig lesbar “, erklärt dazu Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Neben der stets vorgeschrieben Impfung gegen Tollwut sind in einigen Ländern weitere Besonderheiten zu beachten. So fordern Irland, Großbritannien, Malta, Finnland und Norwegen als sogenanntes EU-Drittland zusätzlich eine im Heimtierpass dokumentierte Behandlung gegen Bandwürmer (Echinokokkenbehandlung). Außerdem sollte stets auf einen wirksamen Zeckenschutz geachtet werden. „Besonders in südlichen Urlaubsländern können Zecken gefährliche Krankheiten wie Babesiose, Ehrlichose …

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Kooperation im Sinne des gewaltfreien und modernen Hundetrainings

Freiburg/Oradell (New Jersey, USA). Eine Kooperation im Sinne von tierschutzgerechtem, gewaltfreiem und professionellem Hundetraining gehen der Internationale Berufsverband der Hundetrainer (IBH) e.V. (www.ibh-hundeschulen.de) und der Software- und Webinaranbieter „dog-ibox“ (www.dog-ibox.com) ein. Seit dem 18. Mai 2013 ist der IBH e.V. als einziger Berufsverband für Hundetrainer und Hundeschulen Partner des Software- und Webinaranbieters dog-ibox. Mitglieder des IBH e.V. erhalten vergünstigte Konditionen für die Weblösung. dog-ibox wiederum stellt dem IBH e.V. die Ressourcen für webbasierte Weiterbildungen, sogenannte Webinare, zur Verfügung. In Zukunft können Mitglieder des Berufsverbandes direkt von Zuhause aus an Internet-basierten Fortbildungen teilnehmen. Weiter wird der IBH e.V. dog-ibox in der Weiterentwicklung und dem Ausbau der Software unterstützen. Webbasierte Lösung für Hundetrainer dog-ibox bietet die erste und bisher einzige auf „Cloud Computing“ basierende Software für Hundetrainer auf dem Markt an. Von Trainersuche und eigener Trainerseite, über Kursplanung und Kundenverwaltung, Organisation von Trainingsübungen bis zur Fakturierung: Das Internet-basierte System dog-ibox bietet für …

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Urlaub mit dem Hund in Dänemark – das Risiko reist mit

Hunde verboten. Foto: Thomas-Siepmann

Hattersheim. Eigentlich gilt Dänemark als hundefreundliches Land. Seit drei Jahren allerdings entscheiden sich immer mehr urlaubsfreudige Hundebesitzer gegen unseren nördlichen Nachbarn. Besonders in den vergangenen Monaten ist die Zahl der Stornierungen drastisch gestiegen, so Experten. Grund sei die seit dem 1. Juli 2010 geltende Novellierung des Hundegesetzes, die die Zucht, Haltung und Einfuhr von 13 Hunderassen verbietet (siehe unten). Außerdem droht einem Hund die Todesstrafe, wenn er einen anderen Hund oder einen Menschen schwer verletzt. Darauf weisen die Tierschutzorganisationen TASSO e. V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) und VIER PFOTEN sowie der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) hin. Nach aktuellen Informationen des dänischen Tierschutzvereins „Fair Dog“ sind bereits rund 1.400 Hunde dem Gesetz zum Opfer gefallen. “Dänemark manövriert sich als Urlaubsland für Hundebesitzer immer mehr ins Abseits”, sagt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. “Tiere der verbotenen Kategorien, die nach dem 17. März 2010 angeschafft wurden, …

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Kaum Rückvermittlungsmöglichkeiten für Tiere ohne Transponder

Virbac - Tiertransponder

Neue Transpondergeneration für kleinere Rassen Bad Oldesloe. In den Tierheimen landen zahlreiche ungechippte Hunde und Katzen. Und immer wieder kommen verzweifelte Tierbesitzer dorthin, um zu schauen, ob ihr Vierbeiner vielleicht abgegeben wurde. Obwohl der Transponder, umgangssprachlich Chip genannt, schon seit Jahren zum tierärztlichen Standard gehört, gibt es noch immer viele Tierhalter, die ihre Katze oder ihren Hund nicht chippen lassen. Mit der neuen Transpondergeneration will Virbac Tierarzneimittel auch die letzten „Transpondermüden“ überzeugen – im Zeichen des Tierschutzes. Wer mit seinem Haustier in Urlaub fahren möchte, kommt um einen Transponder ohnehin nicht herum. Eine EU-Verordnung schreibt ihn für den Grenzübertritt zwingend vor. Auch einige Bundesländer haben bereits eine Chip-Pflicht eingeführt. Dabei geht es nicht nur um die Identifizierung des Tieres, die Zuordnung zum Heimtierpass und den Nachweis erfolgter Impfungen. Vielmehr ist der Transponder ein Instrument des Tierschutzes. Denn ungechippte entlaufene Tiere haben kaum eine Chance auf Rückvermittlung. Die wenigsten Ausreißer werden …

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Abschied vom geliebten Tier

BTK - Hundegrab

Die Bundestierärztekammer gibt Tipps für Tierhalter: Was tun, wenn unser Haustier stirbt? Berlin. Für viele Menschen ist der Gedanke an den Tod des geliebten Haustieres so schrecklich, dass sie dieses Thema gerne verdrängen. „Wie schwer der Abschied fällt, weiß jeder, der das schon einmal durchmachen musste. Da wundert es nicht, dass viele Tierhalter das Unvermeidliche – nicht immer zum Besten des tierischen Partners – hinauszögern“, weiß Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Denn dass Hund oder Katze nach einem Leben von durchschnittlich 14 beziehungsweise 18 Jahren zu Hause an Altersschwäche sterben, ist nicht die Regel. Sehr viele Tiere müssen vom Tierarzt eingeschläfert werden. Doch auch Tierhalter, die ihrem Liebling ein langes, qualvolles Sterben ersparen wollen, sind oft unsicher, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Ganz wichtig ist es darum, kritisch die eigenen Verlustängste und Befindlichkeiten zu reflektieren und sensibel dafür zu sein, was das Tier durch sein Verhalten signalisiert: …

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Rettungshunde – Der harte Weg der Lebensretter

IRO - Tschechien 2012

Um sich für internationale Einsätze zu qualifizieren, opfern Rettungshundeführer wie Andrea Ebner viel. Den IRO-Einsatztest in Tschechien haben zwölf Teams bestanden – noch mehr sind gescheitert. Wien. Wenn die Erde bebt und Menschen unter Trümmern begraben werden, ist bei der Suche nach ihnen jede Minute kostbar – dann sind die Rettungshunde gefragt. Doch das richtige Vorgehen, das richtige Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier, muss mühsam geübt werden. Nur die Besten schaffen den Einsatztest der Internationalen Rettungshunde Organisation (IRO) und qualifizieren sich damit für internationale Einsätze. Nur sie werden im Ernstfall ins Ausland mitgenommen. Anfang November fand der alljährliche Test im tschechischen Zatec statt. Von 33 Teilnehmern – die Startplätze waren begrenzt – bestanden nur zwölf die zweitätige Prüfung. Andrea Ebner-Kloiber vom österreichischen Verein für Diensthunde ist eine von ihnen. Kälte, Schlafmangel, Verletzte „Sehr anstrengend“ ist das Erste, was ihr zu Zatec einfällt. An einem Mittwoch treffen sie und ihr Mann …

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Elias größter Wunsch geht in Erfüllung

Assistenzhund Hope

Assistenzhund Hope soll an Diabetes erkrankten Jungen rund um die Uhr bewachen. Diabetikerwarnhunde retten Leben – Hopes Ausbildung wird komplett finanziert. Hunde sind unsere Begleiter, Freunde und Spielgefährten – aber sie können noch viel mehr. So werden sie zum Beispiel als Blinden- oder Rettungs­hunde eingesetzt, mit ihren feinen Spürnasen können sie auch geringste Mengen Sprengstoff oder Drogen riechen. Mit diesen Fähigkeiten werden die Vier­beiner auch zu Diabetikerwarnhunden ausgebildet: Anhand minimaler Änderungen des Körpergeruchs ihres Herrchens erkennen sie, ob eine Unterzuckerung besteht und schlagen an. Der fünfjährige Elias leidet an Diabetes Typ-1, wodurch sein Alltag sehr stark ein­geschränkt wird. Deshalb bekommt er nun Diabetiker­warnhund Hope. Die kleine Pudeldame wird dank der Unterstützung von Wunschfutter – ein Online-Futtershop für Hunde – extra für ihn ausgebildet. Elias größter Wunsch geht damit schon vor Weihnachten in Erfüllung. Seitdem Elias die Diagnose Diabetes Typ-1 erhalten hat, muss er seine Blutzuckerwerte regelmäßig kontrollieren. Vor den Mahl­zeiten, …

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Fragen zur Aggression

Fragen zur Aggression von Prof. Manfred Wolff Mein Hund greift mich an, beißt mich sogar. Mein Hund greift erwachsene Familienmitglieder an. Mein Hund greift (meine) Kinder an. Mein Hund greift fremde Menschen an. Mein Hund greift unseren anderen Hund / unsere Katze an. Mein Hund greift auf Spaziergängen andere Hunde an. Mein Hund jagt Katzen und Hühner.  Sofortmaßnahmen  Kurzfristige Maßnahmen  Mittelfristige Spezialmaßnahmen  Theoretischer Hintergrund  Literatur  Sofortmaßnamen Sofortmaßnahme bei “Mein Hund beißt mich” Bei allen Angriffen gegen Sie erstarren Sie sofort in der Haltung, in der Sie sind (tot stellen). Wenn die Spannung des Hundes nachgelassen hat, lassen Sie ihn irgend etwas, was er sicher kann, machen (freundlich “Sitz”), gehen Sie danach normal mit ihm um. Auf keinen Fall dürfen Sie mit dem Hund kämpfen. Dies ist einmal zu gefährlich, zum anderen wird Ihr Verhalten als Rangkampf aufgefaßt, den Sie vielleicht diesmal gewinnen, der aber das nächste Mal bei passender Gelegenheit …

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Artgemäße Hundeausbildung

Artgemäße Hundeausbildung – was ist das eigentlich? Raina Wolff, Dipl.-Psych., 1. Vorsitzende des “Hunde-Rudel“, Verein für artgemäße Hundeausbildung e.V.”, Tübingen — Vortrag am Theorieabend am 15. März 1995 — Einleitung Ich freue mich darüber, daß Sie gekommen sind, und wir uns hier gemeinsam die Zeit nehmen, uns genauer auf die Grundlagen zu besinnen, auf denen wir im Umgang mit dem Hund aufbauen können. Wir versuchen das ja auch während der Übungsstunden, merken aber immer wieder, wie vieles wir – ebenso wie die Hunde – dabei auf einmal verarbeiten müssen. So schien mir eine ruhige Denkpause wichtig. Es gibt einen alten pädagogischen Grundsatz: man muß den anderen da abholen, wo er sich befindet, d.h. daran anknüpfen, wie er denkt und fühlt, was für Bedürfnisse er hat, was er schon kann und wie er Neues aufnimmt und ordnet. Ein Grundsatz, der sich nebenbei gesagt in jeder beliebigen zwischenmenschlichen Situation bewährt und eben …

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