Mensch + Hund

Der Hund im Wolfspelz

Eine Auseinandersetzung mit den Forschungsarbeiten von E. Ziemen, Dr. D. Feddersen-Petersen, E. Trumler und K. Lorenz Der Hund, der beste Freund des Menschen – aber wie kam es überhaupt dazu? Bei der Suche nach der Beantwortung dieser Frage hat uns in der jüngeren Gegenwart die unglaubliche Erscheinungsvielfalt der Hunde eine Weile in Zweifel gestürzt, ob überhaupt nur EIN wilder Vorfahr der Urahn unserer Hunde gewesen sein kann. Doch aufgrund heutiger wissenschaftlicher Möglichkeiten, u.a. in der Genforschung, ist nun einwandfrei nachgewiesen, dass der Wolf der alleinige Urahn unserer Hunde ist. Um zu verstehen, wie der Hund und der Mensch sich während der evolutionären Entwicklung immer näher gekommen sind, müssen wir uns ansehen, wie die Menschen und die Wölfe vor ca. 25.000 bis 20.000 Jahren gelebt haben. Mit der maximalen Ausdehnung des Eises der letzten Eiszeit vor ca. 25. bis 20.000 Jahren starben viele der riesigen Säugetierarten wie z.B. das Mammut, Wollnashorn …

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Eine Geschichte zum Trost

Mein Hund ist uralt. Mit dem Gedanken daran, dass er vielleicht schon bald sterben könnte, schrieb ich mir selbst zum Trost diese Geschichte. A..Allmacht Mein Hund Mato hatte die Schnauze gestrichen voll. Eigentlich schon seit Längerem. Genauer gesagt: Schon seit circa einem Jahr. Und zwar endgültig. Seien Sie einmal ein Hund. Da gab es doch so durchgeknallte Zweibeiner, die für sich in Anspruch nahmen, das absolute Non plus Ultra der gesamten Schöpfung zu sein. Und von denen hatte man sich sein ganzes Leben lang vorschreiben zu lassen, was man bitteschön zu tun bzw. (noch weitaus öfter) bitteschön gefälligst zu unterlassen habe. Ununterbrochen wurde also herum kommandiert, “Mato, pfui!“… – “Mato, lässt du das wohl endlich bleiben?“ – “Mato, bist du eigentlich bekloppt?“. Er gab es ja zu: Die letztere für ihn peinliche Art der Nachfrage war des Öfteren in seinem Leben ja doch unbedingt verständlich und auch angemessen gewesen. Und …

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Für einen Freund…

Es hängt ein Halsband an der Wand Eines Tages, o großes Glück, kam Herrchen mit dir unter’m Arm zurück. Ein Bündel so schwarz und so klein, ich glaub’s kaum, du bist wirklich mein? In der ersten Nacht weinest du bitterlich. Du fandest deine Mutter nicht. Neben dem Bett lagst du winzig klein und tröstetest dich mit meinem Bein. Die Treppen, sie waren zu hoch für dich, auf den Armen trugen wir dich. Kriegen spielten wir um Tische und Bänke, dein Hinterteil flog gegen die Schränke. Mit der Zeit lerntest du bellen, jeden Besucher mußtest du stellen. Und alleinsein wolltest du nicht, hattest Angst, wir ließen dich im Stich. Nun wurdest du älter, man merkte es schon, dich brachte vieles nicht aus der Façon. Dein langsamer Gang war der beste Beweis, wir wünschten dich lange noch in unserem Kreis. Aber leider, nun war es so weit, viel zu schnell verging die …

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Dein bester Freund, der Hund

Ich bin nie einsam und allein, ich habe einen Freund – und hätte er wie Menschen Tränen, hätt’ er auch oft mit mir geweint. Dem Menschen hat er viel voraus, er kennt den Hass nicht und die Lügen. Er hält auch in der Not zu dir und wird dich nie betrügen. Ob du arm bist oder reich, das ist für ihn kein Grund. Für ihn bist du der Allerbeste, dein bester Freund, das ist dein Hund!

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Zehn Bitten des Hundes an den Mensch

Mein Leben dauert nur 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir willst. Pflanze Vertrauen in mich ein, ich lebe davon. Zürne mir nie lange und sperr mich nicht zur Strafe ein. Du hast Deine Arbeit, Deine Vergnügungen, Deine Freunde – ich habe nur Dich. Sprich mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sie an mich wendet. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird, ich vergesse nie! Bedenke, ehe Du mich schlägst, daß meine Kiefer mit Leichtigkeit Deine Hand zerquetschen können, daß ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, träge oder faul zu sein, bedenke, vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zulange der Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes Herz. Kümmere …

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Eine traurige Hundegeschichte

Die folgende Geschichte stammt von der amerikanischen Toller-Liste mit der Bitte, sie an möglichst viele Hundefreunde weiterzuleiten. Toller-Info bittet alle Leserinnen und Leser um aktive Aufklärung zukünftiger Hundehalter. Dieser Artikel darf und soll weiterverwendet werden. Hundehändler sind überall. Gerade aus östlichen Ländern blüht der Hundehandel, vor allem mit Rassehunden. Eine traurige Hundegeschichte Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwesteren. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die …

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