Mensch + Hund

Reisen mit Haustier – was ist wichtig?

Wer mit Hund oder Katze verreisen will, sollte sein Tier gut vor Parasiten schützen – denn diese können bedrohliche Krankheiten übertragen (Foto: ESCCAP | unsplash, Emerson Peters)

Köln. Wer mit Hund oder Katze verreisen will, sollte sein Tier gut vor Parasiten schützen – denn diese sind nicht nur lästig, sie können auch bedrohliche Krankheiten übertragen. Vor allem im südlichen Europa, einschließlich aller Mittelmeer- sowie auch osteuropäischer Länder, gilt es, Parasitenbefall bei Haustieren wirksam vorzubeugen. Übrigens: Auch wer die Ferien mit seinem Tier in Deutschland verbringt, sollte sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Im Zuge des Klimawandels und des zunehmenden Reiseverkehrs mit Tieren haben sich einige nicht-heimische Parasiten auf den Weg gemacht und sind inzwischen auch in Deutschland anzutreffen. Parasitenschutz – was ist notwendig? Grundsätzlich sollten Hunde und Katzen vor geplanten Reisen in Risikogebiete vor folgenden Parasiten geschützt werden: Flöhe Flöhe sind in Europa das ganze Jahr über aktiv, ein Befall ist sehr unangenehm und hartnäckig. Zudem können Flöhe Krankheiten übertragen, etwa den Gurkenkernbandwurm. Zecken Ein geeigneter Zeckenschutz ist von größter Bedeutung, da Zecken bestimmte Erkrankungen wie Borreliose, …

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Was Radler mit Hunden beachten müssen

Fahrradtour: Kleine Hunde können ins Körbchen

Berlin. Des Menschen bester Freund darf für viele Hundebesitzer auch beim Fahrradfahren nicht fehlen. Ganz ungefährlich ist die Mitnahme des Vierbeiners jedoch nicht. Hunde, die nicht auf ihre Halter hören und nicht gut erzogen sind, sollten besser nicht mit dem Rad mitgenommen werden. Tierische Fahreignung Laut Paragraf 28 der Straßenverkehrsordnung dürfen Radfahrer nur Hunde mitführen, keine anderen Tiere. Diese dürfen den Verkehr nicht gefährden und müssen die Kommandos von Frauchen oder Herrchen befolgen, ein ängstliches und schreckhaftes Tier ist ungeeignet. Weiterhin muss der Besitzer die körperliche Leistungsfähigkeit seines Hundes und auch das Wetter beachten. Da Hunde nicht schwitzen, ist eine gemeinsame Ausfahrt an einem heißen Sommertag nicht zu empfehlen. Gute Verbindung haben Der Hund sollte rechts neben dem Rad laufen, da er dort nur indirekt dem fließenden Verkehr begegnet. Geführt wird das Tier am besten an einem speziellen Fahrradhalter. Dabei handelt es sich um ein Gestänge für den Rahmen, an …

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Locker an der Leine: entspannt spazieren mit dem Hund

Düsseldorf. Es sollte ein schöner Spaziergang werden – eigentlich. Doch der Hund an der Leine zieht mal nach rechts, dann nach links, sprintet in jede Richtung, nur nicht in die, in die er laufen soll, und verzweifelt rennen Frauchen oder Herrchen dem Tier hinterher. „Es gibt viele verschiedene Gründe, warum ein Hund an der Leine zieht“, sagt Hundetrainerin Verena Helfrich von der Hundeschule PudelsKern. „Meiner Erfahrung nach ist das Hauptproblem oft, dass viele Hunde nie gelernt haben, entspannt an der Leine zu laufen und sich nach ihrem Menschen zu richten.“ Daher ist für einen lockeren Spaziergang an der Leine wichtig, dass Hunde vorab trainieren, ihren Impuls zu kontrollieren, Frustration auszuhalten und nicht nach Gutdünken loszurennen. „Eine gute Möglichkeit das zu trainieren ist, dem Hund beizubringen, ruhig neben seinem Menschen sitzen zu bleiben“, sagt Helfrich. Für das Training können Halter auch einen Ball ins Spiel bringen. Sie legen ihn vor die …

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VIER PFOTEN: Lassen Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt vor Geschäften

Lassen Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt vor Geschäften (Foto: © VIER PFOTEN, Tibor Rauch)

Hamburg. In vielen Läden und öffentlichen Einrichtungen ist Hunden aus Hygienegründen der Zutritt verboten. Überall lassen sich Hunde beobachten, die alleine auf die Rückkehr ihres Menschen warten – leider wird dies manchen Vierbeinern zum Verhängnis. VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross gibt Rat, damit Ihr Hund nicht Opfer von Diebstahl wird. Nur einmal schnell ins Geschäft eine kleine Besorgung machen – schon dies kann ausreichen, um Opfer von Hunde-Diebstahl zu werden. Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN warnt: „Oft reichen ein paar Sekunden, in denen der Hund nicht beaufsichtigt ist. Gerade kleine und zutrauliche Hunde können schnell entwendet werden. Besonders Rassehunde sind gefährdet; sie werden gestohlen und oft für die illegale Zucht missbraucht.“ Training hilft Liegen Besorgungen an, sollten Sie dies vorausschauend planen. Wann immer es möglich ist, sollten die Vierbeiner in dieser Zeit zuhause bleiben. „Dazu muss der Hund natürlich das Alleine sein kennen. Am besten, Sie trainieren dies schon …

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Studie: Hunde helfen beim Entzug

Flanieren mit Lotta: Die Golden-Retriever-Hündin leistet ihren Beitrag zum Drogenentzug in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evengelischen Klinikums Bethel (Foto: © Bodelschwinghsche Stiftung Bethel)

Bonn. Hunde sind nicht nur virtuose Rauschgift-Schnüffler. Sie können Drogenabhängigen auch den Entzug erleichtern. Diesen Schluss legt eine Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Bethel in Bielefeld nahe.Studie: Hunde helfen beim Entzug Das Forscherteam um die Gesundheitsmanagerin Sabine Urban, die Psychologen Lorenz B. Dehn und Thomas Beblo, den Mediziner Martin Diessen und den psychiatrischen Fachkrankenpfleger Björn Zillmer wollte wissen, ob substanzabhängige Menschen im stationären Drogenentzug von einer tiergestützten Einzeltherapie profitieren können. Zwölf weibliche und 14 männliche opiatabhängige Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren wirkten bei der Studie freiwillig mit, allesamt Patienten einer geschlossen geführten Drogenentzugsstation mit einem interdisziplinären Behandlungsangebot. Die Forscher teilten die Probanden nach einem standardisierten Zufallsprinzip in zwei Gruppen auf. In der ersten Woche ging jeder einzelne Proband der Gruppe A an drei Terminen mit der Therapiebegleithündin Lotta und ihrem Besitzer, einem psychiatrischen Fachkrankenpfleger, spazieren. Während dieser 30 Minuten durfte der Patient …

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Studie: Gesund mit Hund – Schutzengel für Singles

Gesund mit Hund: Wer eine starke Bindung zu seinem Tier hat und regelmäßig Zeit an der frischen Luft verbringt, verringert sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich.

Bonn. Hundehalter leben länger, zumindest statistisch betrachtet. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Uppsala aufgrund einer landesweiten Kohortenstudie in Schweden. Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weltweit die häufigste Todesursache. Sie machten 2016 in Europa 45 Prozent aller Todesfälle bei Menschen aus. Das nahmen Forscher der Universität Uppsala zum Anlass, Zusammenhänge zwischen Todesfällen und Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und der Hundehaltung zu entschlüsseln. Für die im Journal „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie griff das Team rund um Prof. Dr. Tove Fall auf die Daten von 3,4 Millionen schwedischen Einwohnern zurück. Von gut 34.000 Personen standen zudem selbst gemachte Angaben zu Lebensgewohnheiten zur Verfügung. Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf Personen im Alter von 40 bis 80 Jahren, die anfangs an keiner Herz-Kreislauf-Krankheit litten. Zwölf Jahre später betrachteten die Forscher die Daten dieser Gruppe erneut. Der Analyse zufolge können Hunde ihre Halter unter Umständen vor lebensbedrohlichen Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, vor Schlaganfällen und Herzinfarkten bewahren. „Hundehaltung geht …

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Für die Ewigkeit: Wenn Hund und Halter sich ein Grab teilen

Die gemeinsame Bestattung mit dem geliebten Haustier ist kein Wunschtraum mehr

Düsseldorf. Die gemeinsame Bestattung mit dem geliebten Haustier ist kein Wunschtraum mehr, sondern in Deutschland mittlerweile vereinzelt möglich. Sehr zur Freude vieler Tierfreunde. Denn für immer mehr Menschen ist das Heimtier mehr als nur ein Tier: Es ist ein Freund, ein Gefährte, ein Familienmitglied. „Insbesondere Senioren äußern oft den Wunsch nach einer gemeinsamen Beisetzung“, sagt Oliver Wirthmann, Diplom-Theologe, Pressesprecher vom Bundesverband Deutscher Bestatter und Geschäftsführer Kuratorium Deutsche Bestattungskultur. Die Bestattungsbranche reagiert auf diesen Wunsch. Nach Angaben von Aeternitas, der Verbraucherhilfe für Bestattungen aus Königswinter, gibt es deutschlandweit mittlerweile zwölf Friedhöfe, auf denen eine Mensch-Tier-Bestattung möglich ist. Tendenz steigend. Rechtliche Situation der Mensch-Tier-Bestattungen Rechtlich steht der gemeinsamen Bestattung nichts im Weg, da das Tier als Grabbeigabe definiert wird. Es gibt allerdings ein paar strikte Regeln zu beachten: Damit die Asche des Tieres als Grabbeigabe dienen kann, wird vorausgesetzt, dass ein menschlicher Leichnam oder dessen Asche bereits zuvor begraben wurde. Es ist …

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Pelles Abenteuer – Reisen mit tierischer Begleitung

Pelles Abenteuer – Reisen mit tierischer Begleitung (Foto: © Tasso)

Sulzbach/Ts. Pelle ist weg. Der Schreck bei Familie Stegemann ist riesig, als sie feststellt, dass ihr kleiner Hund sich in einer stürmischen Nacht unbemerkt aus dem Staub gemacht hat. Und das vom sicher geglaubten Grundstück rund um das Mobilheim auf einem niederländischen Campingplatz. Eigentlich sollte sich Pelle vor der Nachtruhe nur noch einmal kurz erleichtern. Doch nun ist er verschwunden. Sofort startet die große Suche nach dem kleinen ängstlichen Hund. Den ganzen Campingplatz stellen Karen Stegemann und ihr Mann auf den Kopf und auch im nahegelegen Waldstück suchen sie gründlich. Doch Pelle bleibt verschwunden. Dann klingelt plötzlich Karen Stegemanns Handy. „Eine TASSO-Mitarbeiterin sagte etwas irritiert, dass unser Hund in Holland gefunden wurde. Wir hatten ihn aber in der Aufregung noch gar nicht bei TASSO als vermisst gemeldet“, erinnert sich Karen Stegemann an die Nacht voller Ängste. Eine Niederländerin hat Pelle auf einer stark befahrenen Straße entdeckt und sich sehr viel …

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Joggen mit Hund

Joggen mit Hund

So wird es ein Vergnügen Düsseldorf. Warum eigentlich nicht seinen Hund als Motivator und Sportkamerad für das Fitnessprogramm mit ins Boot holen und gemeinsam mit ihm zu joggen? Wie es am besten geht, verrät der Hundeexperte und Autor zahlreicher Ratgeber Anton Fichtlmeier. Damit der Hund als Begleiter beim Joggen infrage kommt, muss er gehorchen. „Aufforderungen wie ‚Langsam!‘, ‚Steh!‘ oder ‚Stopp!‘ und ‚Weiter geht’s!‘ sollte er kennen“, stellt der Experte klar. Auch sei wichtig, dass der Vierbeiner auf Ansage sicher nach rechts oder links ausweicht. Fichtlmeier rät, den Hund stets auf der dem Straßenverkehr abgewandten Seite zu führen, idealerweise an einer elastischen, speziell aufs Joggen ausgerichteten Leine. Zudem empfiehlt er, beim Jogging in der Dämmerung dem Hund eine reflektierende Weste und ein leuchtendes oder blinkendes Halsband anzulegen. Die Laufleistung langsam steigern In vielerlei Hinsicht ticken die Vierbeiner ähnlich wie ihre Halter. So bauen auch sie ihre Fitness allmählich auf. Fichtlmeier empfiehlt, …

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