Mensch + Hund

Ältere Tiere aus dem Tierheim adoptieren

Ältere Tiere aus dem Tierheim adoptieren

VIER PFOTEN erklärt die Vorteile Hamburg. Ältere Tiere werden leider oft übersehen und müssen ihren Lebensabend deshalb häufig im Tierheim fristen. Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN ermuntert Menschen mit Wunsch nach einem Tier, sich die Vorteile von lebenserfahrenen Hunden oder Katzen ins Bewusstsein zu rufen. Sarah Ross, Heimtierexpertin von VIER PFOTEN: „Ältere Tiere haben die wunderbare Fähigkeit, sich an vermeintlich kleinen Dingen zu erfreuen. Sie genießen gutes Futter, ihr eigenes Plätzchen, Ruhe und die pflegende Aufmerksamkeit ihrer Halter. Ihre Lebenserfahrung und ihr ruhiges Naturell sorgen meistens für ein entspanntes Zusammenleben.“ Vorteile älterer Tiere Erziehung: kennen gewöhnlich die notwendigen Grundkenntnisse wie die Nutzung der Katzentoilette, das „Sitz“ und „Bleib“. Sozialverträglichkeit: weniger reizbar und neigen dazu, Stress aus dem Weg zu gehen. Größe und Charakter: werden sich nicht mehr nach oben hin verändern, dadurch leichtere Entscheidung für das passende Tier für die Familie. Beschäftigung: benötigen nicht viel Beschäftigung und eignen sich …

weiterlesen »

Studie: Hunde heilen Heimweh

Hunde heilen Heimweh (Foto: B.A.R.K.)

Bremen. Heimweh bei Erstsemestern führt oft zu Studienabbrüchen. Das kanadische Projekt B.A.R.K. hat ein Heilmittel dagegen – dessen Erfolg wissenschaftlich nachgewiesen ist. Labradore, Chihuahuas, Möpse, Border Collies, Windhunde – die beliebtesten Mitarbeiter der kanadischen University of British Columbia haben vier Pfoten und einen freundlichen Charakter. Das macht sie zu optimalen Tröstern und Stimmungsaufhellern, wie Dr. John-Tyler Binfet von der Fakultät für Erziehungswissenschaften beobachtet hat. Und Trost ist zu Beginn eines neuen Lebensabschnittes seiner Erfahrung nach notwendig: „Der Übergang von der High School an die Universität ist für manche Erstsemester eine Herausforderung“, sagt Dr. Binfet. „Viele leiden während ihres ersten Studienjahres unter Heimweh – das führt zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass sie ihr Studium abbrechen.“ Der Wissenschaftler hat deshalb das Programm B.A.R.K. ins Leben gerufen. Die Abkürzung steht für „Building Academic Retention through K9’s“, was so viel heißt wie „Durchhaltevermögen an der Uni durch Hunde stärken“. B.A.R.K. unterstützt Studenten am Okanagan …

weiterlesen »

Dogsharing: Ein Hund, zwei Halter

Dogsharing

Düsseldorf. Ob Spaziergänge, Tagesbetreuung oder Verpflegung bei längerer Abwesenheit – beim Dogsharing teilen sich zwei Halter einen Hund und die Verantwortung für das Tier. Die Motive dafür können vielfältig sein: neue Arbeitszeiten, ein Jobwechsel oder plötzlich auftretende gesundheitliche Einschränkungen. In solchen Fällen kann Dogsharing eine flexible Lösung für Tierfreunde sein, die nicht mehr ausreichend Kraft, Zeit oder finanzielle Mittel haben, um sich alleine um ihren Hund zu kümmern. Doch für welche Hunde eignet sich dieses Modell, und was sollten künftige Dogsharing-Partner alles bedenken? Einzelfallentscheidung: Auf den Hund kommt es an „Dogsharing ist aus Hundesicht zunächst nicht unbedingt etwas anderes, als einen Hundesitter und einen Besitzer gleichzeitig zu haben“, sagt Dr. Hildegard Jung, Vizepräsidentin der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT) und Tierärztin für Verhaltenstherapie. Doch wie das Tier mit zwei Haltern umgeht, kommt in erster Linie auf den Hund an. Es gibt Hunde, die sich problemlos mehreren Menschen anschließen können, …

weiterlesen »

Unternehmen rund um den Hund

Hundetrainer müssen Experten in der Mensch-Hund-Kommunikation sein und auch mit den Hundehaltern professionell kommunizieren können (Foto: Kölner Hunde-Akademie)

Wege zum Traumjob Lohmar. Hunde sind die besten Freunde des Menschen und eine Zukunftsperspektive für alle diejenigen, die auch beruflich den Hund in den Mittelpunkt stellen wollen. Die Berufe rund um den Hund sind vielfältig. Sie reichen vom Hundepsychologen über Hundephysiotherapeuten, Tierheilpraktiker und Hundetrainer, -friseure und -fotografen bis hin zu Ernährungsberatern, Inhabern von Hundeschulen, Züchtern und Hundepensionen. Sie alle brauchen eine qualifizierte Ausbildung, um die arteigenen Ansprüche der Hunde zu kennen und zu berücksichtigen. Doch der Markt ist unübersichtlich, viele Berufsbezeichnungen nicht geschützt. „Für verantwortungsbewusste Hundeliebhaber sollte eine qualifizierte Ausbildung für ihre Arbeit mit Hunden eine Selbstverständlichkeit sein“, erklärt Susanne Ronneberg, Inhaberin der Kölner Hunde-Akademie . Allen, die sich auf dem großen und zum Teil unübersichtlichen Markt der Aus- und Weiterbildungsangebote orientieren möchten, gibt sie folgende Empfehlungen aus ihrer langjährigen Erfahrung. Ideal ist es, wenn die Fachkenntnisse von verschiedenen Referenten vermittelt werden, um unterschiedliche Lehrmeinungen kennenzulernen: „Indem man die verschiedenen …

weiterlesen »

Detektiv auf vier Pfoten

Krimitour: Detektiv auf vier Pfoten

Krimitour mit Hund   Düsseldorf. Ein verstorbener Adeliger, ein verschwundenes Testament, habgierige Erben und viele versteckte Hinweise – wer auf Krimis und ausgiebige Gassirunden steht, ist mit seinem Vierbeiner bei einer Krimitour genau richtig. „Krimitouren sind kleine Abenteuer, die Spaß machen und eine schöne Alternative zum Gassi gehen sind“, sagt Hundetrainerin Verena Helfrich, die selbst Krimitouren in Deutschland und Luxemburg anbietet. Denn nur wenn das Ermittler-Duo als Team gut zusammenarbeitet, kann es den kniffligen Fall lösen. „Außerdem können durch die Teamarbeit die Kooperation zwischen Mensch und Hund gefördert sowie die Beziehung und Bindung gefestigt werden.“ Spezialeinheit Spürnase Bei einer Krimitour treffen bis zu acht Mensch-Hund-Duos aufeinander und lösen den Fall gemeinsam. Ob Mord, Diebstahl oder Entführung: Die mysteriösen Verbrechen, die es aufzuklären gilt, sind vielfältig. „Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Mensch-Hund-Teams erhalten die Teilnehmer zunächst ihre Ermittlerausweise“, erklärt Helfrich. Schließlich müssen sich die Detektive bei einer Zeugenbefragung oder einer Festnahme …

weiterlesen »

Studienergebnis: Hunde sind gerne hilfsberei

Hunde sind gerne hilfsbereit (Foto: IVH/Berndt Andresen)

Düsseldorf. Welcher Hundehalter kennt die Situation nicht: Man muss dringend los und der Autoschlüssel ist mal wieder nicht aufzufinden. Beim Kommando „Such“ läuft der Hund zwar aufgeregt mit, zeigt uns aber leider nicht, wo der Schlüssel ist. Stattdessen holt er sein Spielzeug. Na toll! Denkt der Hund etwa nur an sich und will uns gar nicht helfen? „Im Gegenteil! Hunde sind sehr motiviert uns Menschen zu helfen. Sie verlangen dafür noch nicht einmal eine Belohnung. Wir müssen ihnen nur sehr deutlich verständlich machen, was wir von ihnen wollen“, sagt die Biologin und Wissenschaftlerin Dr. Juliane Bräuer von der Universität Jena. Sicher – man kann Hunden antrainieren, einen bestimmten Gegenstand zu suchen und anzuzeigen. Juliane Bräuer und ihr Team wollten aber gern herausfinden, ob die Vierbeiner auch ohne Training wissen, wann wir Hilfe benötigen, ob sie uns diese uneigennützig gewähren und unter welchen Bedingungen dies der Fall ist. Um das herauszufinden, …

weiterlesen »

Zu viel Programm führt bei Hunden zu Dauerstress

Powerdog: Zu viel Programm führt beim Hund zu Dauerstress

Düsseldorf. Von wegen, so ein Hund ist anstrengend und muss immer beschäftigt und bespaßt werden. Im Gegenteil: „Zu viel Beschäftigung kann den Vierbeiner so überdrehen, dass er kaum noch runterkommt“, sagt Dr. Barbara Schöning, Präsidentin der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie (GTVMT) und Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz. Wenn es allen zu viel wird, sollten Hund und Halter sich möglichst entspannen und einen Gang runterschalten. Der Hund, ein Nervenbündel Der Terminkalender einiger Vierbeiner steht dem eines Managers in nichts nach: heute Leinentraining, morgen -Parcours, übermorgen Clickertraining. Hinzukommt, dass täglich mehrere Stunden gespielt und mindestens dreimal um den Block gerannt wird. Wenn dann der Hund zum Zappelphilipp auf vier Pfoten mutiert, hören Halter häufig, dass man den Vierbeiner doch mal so richtig auspowern müsse. Fazit: Der Hund steht dauerhaft unter Strom und kommt gar nicht mehr runter, der Halter ist verunsichert und beide sind erschöpft. Das macht keinen Spaß und ist …

weiterlesen »

Studie: Schrittmacher und Frischluftfaktor

Wer regelmäßig Gassi geht, bewegt sich mehr als Menschen ohne Hund

Zwei britische Studien zeigen: Hunde halten fit. Wer regelmäßig Gassi geht, bewegt sich sogar an Schlechtwettertagen mehr als Menschen ohne Hund bei schönem Wetter. Bremen. Gesundheitsexperten betonen immer wieder, wie wichtig es für Menschen aller Altersgruppen ist, Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Laut den Nationalen Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums sollen Ältere ab 65 Jahren mindestens 150 Minuten pro Woche einer körperlichen Aktivität mit moderater Intensität nachgehen – also beispielsweise fünf Mal pro Woche 30 Minuten spazieren gehen. Man vermutet, dass nicht einmal die Hälfte der Senioren diese Zeit im Laufen verbringt. Dass ein Hund dabei unterstützen kann, liegt nicht nur auf der Hand, sondern ist nun auch wissenschaftlich erwiesen: Eine Studie der britischen Universitäten Cambridge und East Anglia hat verglichen, wie aktiv Menschen mit und ohne Hund im Alltag sind. 3.124 Teilnehmer aus der Grafschaft Norfolk trugen eine Woche lang einen Schrittzähler und beantworteten Fragen zu ihrem Lebensstil. 18 Prozent …

weiterlesen »

Heimtiere stärken zwischenmenschliche Beziehungen

Wissenschaftler kanadischer Universitäten sind auf einen Zusammenhang zwischen Romantik und Tierhaltung gestoßen Bremen. Dass Tiere sich positiv auf das menschliche Wohlbefinden auswirken können, ist bekannt und belegt. Wie aber wirken sie sich auf romantische Beziehungen zwischen Menschen aus? Anika E. Cloutier von der kanadischen Queen’s University hat gemeinsam mit Johanna Peetz von der Carleton University drei Untersuchungsansätze gefunden, um diese Frage zu beantworten. Im ersten Ansatz führten die Wissenschaftlerinnen qualitative Interviews mit Tierhaltern durch. Die Auswertung der Antworten war eindeutig: 86,5 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass sich Haustiere vornehmlich positiv auf Beziehungen auswirken. Acht Prozent gaben eine neutrale Antwort und 4,5 Prozent vertraten die Ansicht, dass Tierhaltung der zwischenmenschlichen Beziehung eher schade. Im zweiten Teil der Untersuchung wurden die Berichte von Tierhaltern mit jenen von Nicht-Tierhaltern in Punkto Beziehungsqualität analysiert. Auch hier zeigte sich, dass Tierhaltung mit positiven Effekten in Verbindung gebracht wird: bessere Beziehungsqualität insgesamt, eine bessere …

weiterlesen »