„Tierschutz geht nur Hand in Hand“ – zwölf Hunde gerettet

PETA und Team von Martin Rütter im Einsatz in RumänienBukarest/Stuttgart. Das Team von Martin Rütters Verein „Adoptieren statt Produzieren“ und vier Hundeprofis aus dem Netzwerk des bekann­ten Hundetrainers haben im Oktober das kari­ta­ti­ve Tierschutzprojekt PETA HELPS ROMANIA vor Ort besucht. In einer dor­ti­gen Tötungsstation konn­ten nicht nur Missstände für recht­li­che Schritte doku­men­tiert, son­dern auch Leben geret­tet wer­den. Das Team befrei­te ins­ge­samt zwölf Hunde aus die­sem grau­en­vol­len Ort, dar­un­ter meh­re­re in einem besorg­nis­er­re­gen­den gesund­heit­li­chen Zustand.

Ein wich­ti­ger Fokus des Besuchs vor Ort war ein gemein­sa­mes Schulprojekt zum Thema Körpersprache und Kommunikation. Dabei soll­ten die Kinder ler­nen, wie sie sich Hunden am bes­ten annä­hern und Konfliktsituationen mei­den. Die Schüler stärk­ten im Schulunterricht ihr Mitgefühl und ihre Empathie für alle Lebewesen. Bei einer Impfkampagne von PETA HELPS ROMANIA im länd­li­chen Gebiet wur­den Hunde und Katzen medi­zi­nisch ver­sorgt. Sie erhiel­ten Hundehütten und drin­gend benö­tig­te Nahrung. Für einen nach­hal­ti­gen Wandel und weni­ger Tierleid im Land spielt auch die Kastration von Hunden und Katzen eine wich­ti­ge Rolle. 25 Hunde und Katzen konn­ten an einem Tag in PETAs mobi­ler Klinik kas­triert wer­den. Als schö­ner Höhepunkt durf­ten alle geret­te­ten Tiere in ein neu­es Leben star­ten. Sie suchen nun über das Tierheim am See in Eisenhüttenstadt ein lie­be­vol­les Für-immer-Zuhause.

PETA und Team von Martin Rütter im Einsatz in Rumänien„Tierschutz geht nur Hand in Hand und es ist unfass­bar wich­tig, dass wir gemein­sam an gro­ßen Tierschutzprojekten arbei­ten. Für die Kinder haben wir den Schulunterricht zu einem abso­lu­ten Highlight wer­den las­sen“, so Jana Hoger, stell­ver­tre­ten­de Projektleitung von PETA HELPS ROMANIA. „Unser kari­ta­ti­ves Tierschutzprojekt in Rumänien ist mein abso­lu­tes Herzensthema und ich sehe mehr und mehr posi­ti­ve Veränderung im Land für die Tiere – wir kön­nen alle ein Teil davon sein.“

„Der Besuch in der Tötungsstation hat mich tief erschüt­tert. In den Augen die­ser Hunde liegt so viel Hoffnung und zugleich Verzweiflung – sie alle hät­ten ein lie­be­vol­les Zuhause ver­dient. Es ist uner­träg­lich, dass wei­ter­hin Tiere gezüch­tet und pro­du­ziert wer­den, wäh­rend unzäh­li­ge Hunde in Not auf Rettung war­ten. Mein ein­dring­li­cher Appell lau­tet daher: Adoptieren statt pro­du­zie­ren“, so Johanna Henkel vom Verein „Adoptieren statt Produzieren“. „Nur wenn wir gemein­sam Verantwortung über­neh­men und uns für die­se Tiere ein­set­zen, kön­nen wir die Veränderung sein, die sie so drin­gend brauchen.“

PETA HELPS ROMANIA
Seit über sie­ben Jahren arbei­tet das Team von PETA HELPS ROMANIA vor Ort an 365 Tagen im Jahr für die Tiere in Rumänien. Im Mittelpunkt des Projekts steht die poli­ti­sche Arbeit, um sich auf die­ser Ebene für einen huma­nen Umgang mit Hunden ein­zu­set­zen. Im Bildungsbereich soll im Rahmen von Tierschutzarbeit Empathie und Mitgefühl für alle Tiere gestärkt wer­den. Nicht zuletzt zäh­len auch die Kastration von Hunden und Katzen und deren medi­zi­ni­sche Versorgung dazu. So konn­te seit Beginn des Projekts bereits rund 80.000 Tieren gehol­fen wer­den. 16.000 Kinder haben an PETAs Tierschutzunterricht in den ver­gan­ge­nen Jahren teilgenommen.