Stuttgart (ots). Eine elf Jahre alte Labrador-Hündin rettete die Feuerwehr am Dienstagnachmittag, 3. März, im Bereich Sommerhaldenweg in Stuttgart-Botnang aus einem Moorgebiet. Das Tier wurde seit dem Mittag vermisst und befand sich in einer lebensbedrohlichen Lage.
Spaziergänger meldeten der Feuerwehr gegen 15 Uhr ein Hundebellen aus einem Moorbereich abseits eines Weges. Eine Frau entdeckte schließlich die völlig entkräftete Hündin am Rand eines Sees und alarmierte die Feuerwehr. Bereits auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte die Information, dass ein Hund im Moor feststeckte. Daraufhin forderte der Einsatzleiter ein weiteres Löschfahrzeug nach. An der Einsatzstelle bestätigte sich die Lage. Die Hündin war im matschigen Uferbereich eingesunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Ohne geeignete Hilfsmittel war eine Rettung nicht möglich.
Die Feuerwehr schuf zunächst mit Steckleiterteilen einen sicheren Zugang über die Böschung zum See. Ein Feuerwehrangehöriger erkundete mit Gummistiefeln und Schutzanzug die Lage im Moorbereich. Nach Eintreffen der Wasserrettungseinheit der Feuerwache 3 gingen zwei Einsatzkräfte mit speziellen Neoprenanzügen und mit Leinen gesichert zu dem Tier vor. Sie befreiten die entkräftete Hündin behutsam aus dem Morast und brachten sie über die Böschung auf festen Boden. Dort wurde das Tier mit Wasser versorgt, grob gereinigt und mit Decken vor weiterer Auskühlung geschützt.
Parallel ermittelte die Polizei die Eigentümerin. Diese traf kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein und nahm ihre Hündin in Empfang. Von der Polizei wurde die Eigentümerin im Anschluss, zusammen mit dem Tier aus dem Wald gefahren, um eigenständig eine Tierarztpraxis aufsuchen zu können.
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