Lange Leine oder einfach nur schlecht erzogen?
- 59 Prozent der Befragten klagen über schlecht oder gar nicht erzogene Hunde.
- Zwei von drei beobachten, dass Hunde immer öfter ohne Leine laufen.
- Rasse und Größe sind für Halter die wichtigsten Kriterien bei der Hunde-Auswahl.
Uelzen. Laut der „Haustier-Umfrage 2024“ der Uelzener Versicherungen beobachten acht von zehn Hundehaltern, dass die Erziehung der Vierbeiner immer häufiger ohne Druck oder Bestrafung erfolgt. Soweit die gute Nachricht. Denn gleichzeitig beklagen 59 Prozent der Befragten, dass Hunde heute häufiger generell schlecht oder gar nicht erzogen seien. Ein möglicher Grund: 31 Prozent der Hundehalter waren mit ihrem Vierbeiner bisher weder in einer Hundeschule noch haben sie mithilfe eines Trainers oder einer App aktiv an der Erziehung ihres Hundes gearbeitet. Für die Studie hat der Spezialversicherer für Tiere insgesamt mehr als 1.100 Hunde- und Katzenhalter in Deutschland befragt.


Aus eigener Erfahrung weiß Versicherungsexperte Garlipp, dass eine gute Hundeschule den Hundehaltern beim Gassigehen oder in der Öffentlichkeit viel Gelassenheit vermittelt. Allerdings: „63 Prozent der von uns Befragten geben an, dass Hunde immer häufiger ganz ohne Leine laufen. Das vermehrte Laufenlassen ohne Leine birgt aber nicht zu unterschätzende Risiken.“
Der Hund wird sorgfältig ausgesucht

Auch Gesundheit und Krankheitsanfälligkeit werden bei der Anschaffung eines Hundes nur selten berücksichtigt (12 %). Das kann im Laufe eines langen Hundelebens teuer werden. Dr. Felix Garlipp: „Damit kein Hundehalter vor der Tierarztrechnung zurückschreckt, hat die Uelzener vor 40 Jahren als erster deutscher Versicherer die Tierkrankenversicherung eingeführt. Und ohne finanzielle Sorgen bleibt der Spaß – und die Erziehung – mit dem Hund im Vordergrund.“



































Susanne Reinke - Online-Hundeschule Jagdfieber







