Großer Fortschritt im Tierschutzzentrum Odessa
Bonn. Der Deutsche Tierschutzbund hat in seinem Tierschutz- und Kastrationszentrum im ukrainischen Odessa wichtige und dringend benötigte Verbesserungen fertiggestellt: Neue Hundeausläufe ermöglichen es, schutzbedürftige Hunde auch langfristig unterzubringen. Die Hundehäuser werden zurzeit noch saniert. Das Zentrum versorgt und kastriert Straßenhunde und ‑katzen und ist trotz des Krieges weiter Anlaufstelle für Tiere in Not.

Im Tierschutz- und Kastrationszentrum Odessa des Deutschen Tierschutzbundes bemühen sich die Mitarbeiter trotz der sich zuspitzenden Lage in der Ukraine um jedes einzelne Tier in Not. Das Tierschutzzentrum arbeitet nach dem Konzept „Fangen, Kastrieren, Freilassen“, doch nicht jedes Tier kann nach der Kastration wieder in sein früheres Revier entlassen werden. Durch den neu dazugewonnenen Platz wird eine langfristige Unterbringung und bessere Versorgung gewährleistet.
Weitere Verbesserungen in Sicht

Um Erkrankungen durch Parasiten bei Straßenhunden und ‑katzen vorzubeugen, hat der Deutsche Tierschutzbund zudem 12.000 Euro für Behandlungen mit Ekto- und Endoparasitenmitteln bereitgestellt. Diese Mittel werden den ehrenamtlichen Mitarbeitern, die in Odessa Futterstellen für Straßentiere betreuen, übergeben. Bereits im Frühjahr 2024 hatte der Verband die Behandlung von 177 Katzen mit Parasitenmitteln mit 5.000 Euro bezuschusst.








































