Tierliebe mit Verantwortung und warum ein Tier kein Geschenk sein sollten
Sankt Michaelisdonn. Die Vorstellung vom tapsigen Welpen unter dem Weihnachtsbaum mag rührend sein, doch hinter dieser Szene verbirgt sich eine altbekannte Problematik: Noch immer werden Tiere zu Weihnachten verschenkt, obwohl sie Lebewesen mit Bedürfnissen, Eigenheiten und Emotionen sind. Dabei hat sich der Status von Haustieren längst gewandelt. Viele gelten heute als vollwertige Familienmitglieder. Umso wichtiger ist ein bewusster, respektvoller Umgang, gerade in der oft hektischen Weihnachtszeit.

Ergänzend zum Kauen können auch kleine Rituale und Rückzugsorte helfen, den Hund in Balance zu halten. Ein fester Platz abseits des Trubels, beruhigende Musik oder gezielte Ruhezeiten vor und nach dem Besuch helfen dem Tier, zur Ruhe zu kommen. Auch gemeinsame Rituale, wie ein ruhiger Spaziergang und bewusste Aufmerksamkeit davor, schaffen Sicherheit. Wichtig ist, den Hund nicht mit ständigem Programm zu überfordern, sondern seine Signale ernst zu nehmen.
Gerade in der Weihnachtszeit kann eine durchdachte Entlastung also einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden des Vierbeiners leisten. Doch die entscheidende Botschaft bleibt: Tiere gehören nicht unter den Baum, sondern in verantwortungsvolle Hände. Organisationen wie der Deutsche Tierschutzbund warnen seit Jahren davor, Tiere unüberlegt zu verschenken, denn nicht selten landen sie wenige Wochen später wieder im Tierheim.
Die Zahlen verdeutlichen, wie groß die Herausforderung ist: In Deutschland werden jährlich schätzungsweise 80.000 Hunde in Tierheimen abgegeben. Insbesondere nach den Weihnachtstagen melden Tierheime einen deutlichen Anstieg unüberlegter Abgaben: Ein Umstand, der verdeutlicht, wie leicht Tieranschaffungen ohne nachhaltige Planung enden können.
Ein neues Familienmitglied erfordert Zeit, Vorbereitung und lebenslange Fürsorge. Wer seinen Kindern zu Weihnachten tierische Nähe schenken möchte, findet in einem Besuch im Tierheim mit einer verbundenen Spende oder einem Spaziergang mit dem Hund einer Freundin eine sinnvolle Alternative und das ganz ohne Risiko.
Über Tales & Tails
Gegründet wurde Tales & Tails 2018 von Kaja Ringert, Cathrin Wellens und Stella Mohr. Das Team aus engagierten Tierfreunden verfolgt eine klare Mission: Gesundes, hochwertiges und transparent hergestelltes Futter für Hunde und Katzen. Nachhaltigkeit steht im Zentrum des Geschäftsmodells – produziert wird mit erneuerbaren Energien, und pro verkauftem Produkt wird an Tiere in Not gespendet. Mehr Infos gibt es unter www.talesandtails.de/pages/uber-uns.



































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