Die sommerlichen Hitzewellen fordern den Organismus von Hunden auf mehreren Ebenen: Kreislauf, Flüssigkeitshaushalt und Verdauung geraten gleichzeitig unter Druck. Wer nur an Schatten und Wasser denkt, übersieht oft den entscheidenden Faktor – eine stabile Fütterung und ein intaktes Darmmilieu.
Neulengbach. Steigen die Temperaturen deutlich über 30 Grad, muss der Organismus eines Hundes zusätzliche Energie aufwenden, um die Körpertemperatur zu regulieren. Das belastet Kreislauf und Immunsystem, speziell bei älteren Tieren. Gleichzeitig verändern viele Hunde ihr Fressverhalten: Sie fressen weniger, langsamer oder zu ungewohnten Zeiten – und genau hier beginnt ein Zusammenhang, der oft übersehen wird.
Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät
Hitze, Stress und veränderte Futteraufnahme wirken sich direkt auf das empfindliche Darmmilieu aus. Darm, Stoffwechsel, Immunsystem und Kreislauf hängen eng zusammen – gerät einer dieser Bereiche aus dem Takt, spürt das oft der gesamte Organismus. Weicher Kot, Durchfall oder eine empfindliche Verdauung treten deshalb in Hitzeperioden häufiger auf als sonst.

Fermentation – pflanzliche Vielfalt neu gedacht
Pflanzliche Bestandteile enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, sind für Hunde jedoch nicht immer optimal aufschließbar. Genau hier setzt die Fermentation an: Mikroorganismen bereiten die Pflanzen bereits vor der Fütterung auf und bilden dabei unter anderem organische Säuren, Enzyme, Vitamine und Aminosäuren. So werden pflanzliche Inhaltsstoffe für Hunde besser nutzbar und können Verdauung und Darmmilieu auf natürliche Weise begleiten.
„Man kann sich das wie einen Vorverdauungsprozess vorstellen. Da Hunde pflanzliche Bestandteile nur eingeschränkt aufschließen können, setzen wir auf Fermentation, um sie bereits vor der Fütterung besser aufzubereiten. Die Inhaltsstoffe liegen dadurch in einer Form vor, die sich in die natürlichen Abläufe des Organismus einfügt“, erklärt Daniela Vadehra. Wichtig ist ihr dabei die Abgrenzung: Fermentierte Ergänzungen sind kein Schutz vor Überhitzung oder Hitzschlag, sondern ein Baustein für eine stabile, gut verträgliche Fütterungsroutine – gerade in Belastungsphasen wie einer Hitzewelle.
Warum Hunde sensibel reagieren
Hunde können ihre Körpertemperatur nur sehr begrenzt über Schweißdrüsen an den Pfoten regulieren – die Wärmeabgabe erfolgt hauptsächlich über das Hecheln. Starkes Hecheln erhöht wiederum den Flüssigkeitsverlust und beansprucht den Kreislauf zusätzlich. Besonders gefährdet sind ältere, sehr junge, übergewichtige, kurznasige und gesundheitlich vorbelastete Hunde.
Auch ein häufiger Irrtum spielt eine Rolle: Dichtes Fell oder starke Unterwolle schützen entgegen einer weitverbreiteten Annahme nicht vor Hitze – im Gegenteil, betroffene Hunde überhitzen dadurch oft schneller. Das Scheren der Unterwolle kann in solchen Fällen sinnvoll sein.
Was Halter tun können
Wichtige Grundregeln helfen, Hunde durch Hitzewellen zu bringen: Spaziergänge, Training und körperliche Belastung gehören in die kühlen Morgen- und Abendstunden. Frisches Wasser muss jederzeit und an mehreren gut erreichbaren Stellen verfügbar sein, auch unterwegs sollte es regelmäßig angeboten werden.
Ebenso entscheidend ist die Fütterung selbst: Sie sollte an heißen Tagen möglichst konstant, hochwertig und gut verträglich bleiben. Abrupte Futterwechsel, große Mahlzeiten und schwer verdauliches Futter können den bereits belasteten Organismus zusätzlich fordern – die Verteilung der Tagesration auf mehrere kleine Portionen ist deshalb empfehlenswert.
Trinken allein reicht oft nicht

Ausreichende Trinkmenge, einfache Hilfsmittel wie feuchte Mahlzeiten oder fermentierte Zusätze sowie ein aufmerksamer Blick auf das Verhalten helfen, Hunde gut durch Hitzeperioden zu bringen. „Wer erst reagiert, wenn deutliche Kreislauf- oder Verdauungsprobleme auftreten, reagiert häufig zu spät und der Gang zum Tierarzt ist Pflicht“, so Daniela Vadehra. Eine regelmäßige, gut verträgliche Fütterung sei deshalb oft sinnvoller als hektische Futterumstellungen mitten in einer Hitzewelle. Bei Unsicherheiten zur individuellen Fütterung bietet Calapo dazu auch eine kostenlose Futterberatung an.
Das Unternehmen
Calapo ist ein österreichisches Familienunternehmen mit Sitz in Neulengbach, Niederösterreich. Das Unternehmen entwickelt und produziert natürliche Ergänzungsfuttermittel und Pflegeprodukte für Pferde, Hunde und Katzen – aktuell über 60 Produkte, alle hergestellt in Österreich nach hohen Qualitätsstandards. Im Mittelpunkt der Produktphilosophie steht die Arbeit mit natürlichen Fermenten, die dazu beitragen, Inhaltsstoffe in eine gut verwertbare Form zu bringen. Ergänzt wird das Sortiment durch eine kostenlose, persönliche Futterberatung, die das Tier in den Mittelpunkt stellt. Mehr Informationen unter www.calapo.com.
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