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Tier-/Naturschutz

Ausgesetzten Vierbeiner gefunden – was tun?

Rund 65.000 Tiere werden jährlich deutschlandweit ausgsetzt.

PETA-Expertin gibt hilfreiche Tipps für den Notfall Ferienzeit: Rund 65.000 Tiere werden jährlich deutschlandweit auf Parkplätzen, Feldern oder in einsamen Wäldern zurückgelassen Stuttgart. Sommerzeit ist Ferienzeit – und viele Menschen fahren in den Urlaub. Für unzählige Vierbeiner beginnt damit ein Martyrium, denn jedes Jahr werden in den Sommermonaten alleine in Deutschland zwischen 50.000 und 80.000 Hunde, Katzen, Exoten, Kaninchen und andere Nagetiere an Autobahnraststätten, im Wald oder an abgelegenen Feldwegen ausgesetzt. Oftmals ein Todesurteil. Wer nicht verdurstet oder verhungert, wird überfahren oder von anderen Tieren angefallen. Doch was ist zu tun, wenn ein ausgesetztes Tier entdeckt wird? Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA, hat einige Tipps zusammengestellt. „Insbesondere zur Urlaubszeit gilt: Augen auf! Hunde werden oft einfach festgebunden, Kleintiere in Pappkartons ausgesetzt. Menschen, die genauer hinsehen, können oftmals Leben retten“, so Jana Hoger. „Grundsätzlich gilt: Menschen, die Tiere aussetzen, begehen damit eine Straftat.“ Hunde Menschen, die einen angebundenen, …

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Tollwut-Gefahr durch unsersiöse Welpentransporte

Tollwut ist nicht die einzige ansteckende Erkrankung, welche die importierten Welpen mitbringen können. (Foto: © VIER PFOTEN, Uschi Lang)

VIER PFOTEN warnt vor lebensbedrohlichen Krankheiten durch importierte Tiere Hamburg. Mitte Juni wurden von der Polizei in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, drei verängstigte Welpen aus einem verdreckten Transporter befreit. Die erst acht Wochen alten Junghunde waren ohne geeignete Papiere und ohne gültige Tollwutimpfung nach Deutschland gebracht worden. Inzwischen befinden sich die Hundebabys in Quarantäne. VIER PFOTEN warnt davor, dass importierte Tiere Träger von lebensbedrohlichen Krankheiten sein können, die nicht nur für andere Hunde, sondern auch für den Menschen gefährlich sein können. „Das skrupellose Geschäft mit importierten Welpen ist natürlich vor allem für die meist viel zu jungen Hunde tragisch. Die Kleinen sind oft unterernährt, traumatisiert und krank. Beispielsweise können Hunde aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr, der auch für den Menschen gefährlichen Tollwut, erst ab einem Alter von 15 Wochen nach Deutschland eingeführt werden, da erst dann die Impfung wirksam ist. Obwohl Deutschland seit 2008 als tollwutfrei gilt, gab es in der Vergangenheit immer …

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Das Aussetzen von Tieren ist verboten!

In Osdorf wurde der fünfjährige Mischlingsrüde „Immo“ am 13. Juni an eine Parkbank gebunden vorgefunden. Mindestens vier Stunden musste er so in der Sonne ausharren (Foto: Hamburger Tierschutzverein)

Hamburg. In verschiedenen Bundesländern haben die Ferien bereits begonnen, in anderen beginnen sie später, in Hamburg geht es am 27. Juni in die Sommerferien. Für viele Haustiere beginnt damit leider nicht die schönste Zeit des Jahres, denn jährlich werden in diesem Zeitraum vermehrt Tiere ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben. Die mutmaßlich ersten Urlaubsopfer wurden bereits vom Hamburger Tierschutzverein (HTV) aufgenommen. Angesichts eines nahenden Urlaubs entledigen sich leider regelmäßig Menschen ihrer tierlichen Familienmitglieder auf unverantwortliche Weise: So wurden allein vom 1. bis 19. Juni dieses Jahres 74 offensichtliche Tierwaisen im Hamburger Stadtgebiet gefunden und direkt ins Tierheim des HTV gebracht oder in Notlagen vom vereinseigenen Rettungsdienst abgeholt – die Dunkelziffer liegt wesentlich höher. Im Vorjahr lag die Zahl im entsprechenden Zeitraum sogar bei 97 Opfern. Weitere 53 Tiere wurden von ihren Haltern direkt im Tierheim des HTV in der Süderstraße abgegeben – und erfuhren somit noch einen letzten Akt der Verantwortung. …

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Niederlande verbietet Zucht von Möpsen

Zuchtverbot von kurzköpfigen, sogenannten brachycephalen „Hunderassen“ wie dem Mops.

PETA fordert Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) auf, Mopszucht ebenfalls zu untersagen Stuttgart. Entscheidung mit Vorbildcharakter: Die niederländische Regierung gab in der vergangenen Woche bekannt, die Zucht von kurzköpfigen, sogenannten brachycephalen „Hunderassen“ wie dem Mops ab sofort zu verbieten. Aufgrund dieser wegweisenden Regelung hat der niederländische Zuchtverband Commedia beschlossen, die Zucht kurzköpfiger Möpse – die zuchtbedingt unter anderem oft lebenslang unter Atemproblemen leiden – sofort einzustellen. Nun fordert PETA den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) mit Sitz in Dortmund auf, sich ebenfalls endlich gegen die Qualzucht auszusprechen und Mopszüchter aus dem Verband auszuschließen. Die Tierschutzorganisation erwartet zudem von den VDH-Verantwortlichen, brachycephale „Hunderassen“ nicht mehr auf Ausstellungen zur Schau zu stellen und sie darüber hinaus von der Internetseite des Vereins zu verbannen. „Der VDH muss sich dem massiven Leid dieser Hunde endlich stellen und darf den Züchtern dieser ‚Rassen‘ keine Plattform mehr bieten. Auf Qualzuchten spezialisierte Züchter müssen rigoros …

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Bayerische Behörden beschlagnahmen tausende illegale Welpen

Das skrupellose Geschäft mit Welpen boomt, vor allem im Online-Bereich (Foto: © Vier Pfoten)

VIER PFOTEN fordert verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung für Hunde und Katzen Hamburg. Eine jüngste Anfrage vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an den bayerischen Landtag ergab, dass in Bayern seit 2011 tausende illegale Tier- und Welpentransporte aufgegriffen wurden. Dabei stellten die Beamten unter anderem etwa 3.000 Hunde und 200 Katzen sicher, darunter fast 2.000 Welpen und 100 Katzenjunge. Allein in Passau wurden 4.380 illegale Tiertransporte gestoppt und mindestens 496 Hundewelpen konfisziert. Da die Herkunft der Tiere meist nicht nachvollziehbar ist und dubiose Händler anonym agieren können, fordert VIER PFOTEN eine europaweit einheitliche Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hunde und Katzen. „Die Zahlen aus Bayern zeigen deutlich, dass der illegale Tierhandel ein riesiges Problem ist. Regelmäßig werden Welpen unter katastrophalen Bedingungen in Osteuropa gezüchtet, viel zu früh von ihren Müttern getrennt und ohne medizinische Versorgung in engen Transportboxen nach Deutschland gebracht. Über Online-Portale verkaufen unseriöse Händler die oft schwer kranken Hundewelpen ohne überprüfte …

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Skrupellose Tierärztin wegen grausamen Welpenhandels verurteilt

VIER PFOTEN fordert lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Hunde (Foto: © VIER PFOTEN, Uschi Lang)

VIER PFOTEN fordert lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Hunde Landau/Hamburg. Rechtskräftiges Urteil: Die kriminelle Tierärztin Frau S. aus der Südpfalz wurde am 14. Mai vom Landgericht Landau wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie Betrug zu einer Haftstrafe von neun Monaten ohne Bewährung, vier Jahren Tierhalteverbot und drei Jahren Berufsverbot verurteilt. Bereits im Oktober 2018 war ein Urteil gegen die Beklagte verhängt worden, wogegen sie jedoch Berufung einlegte. VIER PFOTEN begrüßt die Entscheidung des Gerichts als wichtiges Signal für den Tierschutz. Die nun verurteilte Tierärztin hatte Hunde unter dramatischen Bedingungen in dunklen, ungeheizten Kellerräumen gezüchtet und gehalten. Die widrigen Missstände unter denen die Tiere gehalten wurden und die grobe Vernachlässigung stand im Fokus der heutigen Verhandlung. „Staatsanwältin Anne Herrmann hat sehr gute Arbeit geleistet. Frau S. wurde zu Recht verurteilt. Dass ausgerechnet eine Tierärztin so skrupellos mit Tierleben umgegangen ist, ist erschütternd. So etwas darf nicht passieren. Durch die Anonymität im Internet …

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Wunsiedel: Polizei beschlagnahmt 320 Tiere

Dubiose Welpenhändler - Augen auf beim Welpenkauf (Foto: © VIER PFOTEN, Uschi Lang)

VIER PFOTEN fordert Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Heimtiere Wunsiedel/Hamburg. In der Oberpfalz wurde ein belgischer Transporter von der Polizei gestoppt. Der Fahrer wollte von Ungarn über Deutschland nach Antwerpen fahren. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten unter anderem 250 Zierfinken, Weißwedelhirsche und 23 Hundewelpen verschiedener Rassen. In Kisten verstaut, hatten die Tiere weder Futter noch Wasser. Alle Tiere wurden beschlagnahmt und in örtlichen Tierheimen untergebracht. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass das unseriöse Geschäft mit Tieren ein internationales Problem ist und nicht in den EU-Mitgliedsstaaten einzeln gelöst werden kann. VIER PFOTEN fordert daher ein europaweit kompatibles System zur Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Heimtiere, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Tiere und Halter zu gewährleisten. „Die jüngsten der beschlagnahmten Welpen sind erst vier Wochen alt und damit viel zu jung, um überhaupt von der Mutter getrennt zu werden. Sie sind nicht geimpft und müssen vorerst in Quarantäne bleiben. Wie so viele …

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Stuttgart: Hundebaby aus Transporter beschlagnahmt

Der Bullterrier-Welpe ist nun in Sicherheit (Foto: © PETA Deutschland e.V.)

PETA und TV-Team decken Fall von illegalem Welpenhandel mit internationaler Tragweite auf Tierschutzorganisation lobt gute Zusammenarbeit mit Behörden und fordert Bundesregierung auf, Internethandel mit Tieren zu verbieten Stuttgart. Erneuter Schlag gegen die Welpenmafia: Auf einer Internetseite wurden junge Hunde unterschiedlichster „Rassen“ aus einer Zucht in der Slowakei zum Kauf angeboten. Darunter waren auch Welpen sogenannter „gefährliche Hunde“, deren Einfuhr nach Deutschland laut Hundeverbringungs- und einfuhrbeschränkungsgesetz gesetzlich verboten ist. Gemeinsam mit der SAT.1-Fernsehsendung „Akte 2019“, der Polizei und den zuständigen Behörden bereitete PETA den Fall vor. Am späten Nachmittag des 15. Mai erfolgte der Zugriff im Stuttgarter Westen: Die beiden Welpenhändler wurden vorläufig festgenommen und der Welpe von den Behörden beschlagnahmt. Dieser ist nun sicher im Tierheim Botnang untergebracht und wird dort erst einmal versorgt. Die Männer aus der Slowakei müssen gegebenenfalls wegen tiergesundheitsrechtlicher Verstöße und der Einfuhr eines Welpen, der zu einer als gefährlich eingestuften „Rasse“ gehört, mit Strafanzeigen rechnen. …

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Prozess in Königstein: Urteil gegen Welpenhändler

Der Malteser-Welpe „Krümel“ wurde auf eBay-Kleinanzeigen inseriert. Dass der Welpe schon vor dem Kauf schwer krank war, war für die Käuferin nicht zu sehen.

VIER PFOTEN fordert eine bundesweite Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hunde Königstein im Taunus/Hamburg. Am 3. Mai wurde im Amtsgericht Königstein das Urteil gegen den Welpenhändler Martin M. verkündet. Der Angeklagte hatte jahrelang viel zu junge, aus der Slowakei geschmuggelte Welpen online verkauft. Dazu benutzte er verschiedene Identitäten. Auch Ursula W. fiel auf den Händler herein und kaufte bei ihm einen vermeintlich gesunden Malteser-Welpen. Was sie nicht wusste, ihr Hund, den sie Krümel taufte, litt an Giardien (Darmparasiten, die auf den Menschen übertragbar sind), Würmern sowie an der lebensbedrohlichen Viruserkrankung Parvovirose. Für die Behandlung hatte Ursula W. bereits mehr als 1000 Euro gezahlt. Da der Händler nicht bereit war, sich der Sache anzunehmen, wandte sich die Hundebesitzerin in ihrer Not an die internationale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN und erstattete Anzeige. Jetzt wurde der Welpenhändler verurteilt. Im Vorfeld gab es bereits drei aufwendige Gerichtsverhandlungen, in denen nachgewiesen werden musste, dass Martin M. …

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