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Tier-/Naturschutz

Strenger Schutz von Wölfen muss aufrechterhalten werden

Schutzstatus der Wölfe aufrechterhalten: PETA hat eine Petition mit über 50.000 Unterschriften an Umweltministerin Schulze gesandt (Foto: © PETA Deutschland e.V.)

PETA sendet Plüschwölfe und über 50.000 Unterschriften an Bundesumweltministerin Schulze und Mitglieder des Umweltausschusses: Strenger Schutz von Wölfen muss aufrechterhalten werden Berlin/Stuttgart. Schutzstatus nicht antasten: Die Bundesregierung will Wolfstötungen erleichtern. Wölfe eines Rudels sollen bei Vorfällen mit landwirtschaftlich genutzten Tieren künftig einfacher getötet werden dürfen. Selbst wenn unklar ist, ob ein bestimmtes Rudel überhaupt beteiligt war, sollen Wölfe in einer Region so lange abgeschossen werden, bis es keine Risse mehr gibt. PETA appelliert nun an Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die 20 Mitglieder der CDU und SPD im Umweltausschuss des Bundestags, den Kabinettsantrag nicht zu genehmigen. Um die Politiker zu überzeugen, sendete die Tierrechtsorganisation ihnen je einen Plüschwolf und der Ministerin zudem eine Petition mit über 50.000 Unterschriften. „Statt wertvolle Aufklärungsarbeit zu leisten, schüren viele Landwirte und die Jägerschaft unbegründete Ängste. Sie kurbeln eine regelrechte mediale Hetzjagd gegen den Wolf an, damit er seinen Status als streng geschützte Tierart verliert“, …

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Hündin und Welpe beinahe totgeschlagen

Corbita und Welpe Ben sind wiedervereint und auf dem Weg der Besserung (Foto: © PETA Deutschland e.V.)

Daniela Chrita aus Corbi (Landkreis Argeș) rettet Vierbeinern das Leben – PETA Deutschland ernennt sie zur „Hundemutter“ Rumänien/Stuttgart. Ende Juni erreichte das Team von EDUXANIMA und PETA Deutschland ein Hilferuf aus einem ländlichen Dorf in Rumänien. Eine Frau berichtete den Mitarbeitern vor Ort, dass ihr Nachbar mit einer Axt auf seine Hündin einschlug, diese blutend im Hinterhof liege und er auch deren Welpen töten wolle. Seine grausame Tat begründete der Mann damit, dass er die Hundemutter dafür bestrafen wollte, dass sie Babys zur Welt gebracht hatte. Dafür solle sie büßen. Daniela Chrita, die Nachbarin des Täters, schritt jedoch mutig ein und konnte damit das Vorhaben des Mannes unterbrechen. Als das Team, das ebenfalls die Polizei eingeschaltet hatte, vor Ort ankam, war die Hündin bereits geflohen. Die Welpen fanden sie in einer Plastiktüte. Drei von ihnen waren bereits tot. Nur ein Welpe hatte überlebt. Der kleine Vierbeiner wurde sofort notversorgt und …

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Ministerin Klöckner will Qualzuchten auf Hundeausstellungen verbieten

Tierschutzwidrige Zuchten müssen endlich für alle Tierarten verboten werden (Foto von rawpixel.com/Pexels)

PETA begrüßt geplante Maßnahme und fordert Zuchtverbot für Mops, Französische Bulldogge und Co. Berlin/Stuttgart. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) möchte die Teilnahme von Tieren, die zuchtbedingte gesundheitliche Probleme aufweisen, bei Rassehundeausstellungen verbieten. Kurzköpfige, sogenannte brachycephale „Rassen“ wie Möpse oder Französische Bulldoggen leiden ihr Leben lang unter Einschränkungen wie Atemnot und Schädeldeformationen. PETA begrüßt die Ankündigung der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft als wichtigen Schritt, weist jedoch gleichzeitig darauf hin, dass nicht nur die Teilnahme an Rasseausstellungen verboten werden muss, sondern bereits die Qualzucht selbst – und das auch bei anderen Tierarten, wie beispielsweise Nacktkatzen oder schuppenlose Reptilien. „Julia Klöckners Ankündigung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Qual beginnt jedoch schon beim Züchter. Tierschutzwidrige Zuchten müssen endlich für alle Tierarten verboten werden“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA „Es ist nicht länger hinnehmbar, dass einige Züchter ganz offen gegen geltendes Gesetz verstoßen und kaum Konsequenzen zu …

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Starke Allianz gegen den grausamen Online-Tierhandel

Landestierschutzbeauftragte unterstützen VIER PFOTEN Modelllösung zur Beendigung des unseriösen Welpenhandels

Landestierschutzbeauftragte unterstützen VIER PFOTEN Modelllösung zur Beendigung des unseriösen Welpenhandels Hamburg. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat in Kooperation mit internationalen Experten eine Modelllösung entwickelt, die den grausamen Online-Handel mit Tieren beenden kann. Nun sprechen sich auch alle Tierschutzbeauftragten der Bundesländer für diese Lösung aus und setzen sich damit für ein Ende des unseriösen Welpenhandels ein. Seit Jahren nutzen dubiose Händler den wachsenden Heimtiermarkt und profitieren vom Leid der jungen Tiere und ihrer Mütter. Welpen werden in sogenannten Vermehrerstationen vor allem in Osteuropa produziert und anschließend ungeimpft, krank und kaum sozialisiert nach Deutschland transportiert. Viele dieser Tiere sterben nach nur wenigen Tagen bei ihren neuen Besitzern oder leiden ihr Leben lang an den traumatischen Erfahrungen in ihren ersten Lebenswochen. Die gewählte Sprecherin der Tierschutzbeauftragten der Länder und Landestierschutzbeauftragte von Berlin Diana Plange erläutert in der gemeinsamen Stellungnahme: „Die Tierschutzbeauftragten der Länder unterstützen die von VIER PFOTEN vorgestellte Modelllösung als wichtigen Schritt …

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Tollwut-Gefahr durch unsersiöse Welpentransporte

Tollwut ist nicht die einzige ansteckende Erkrankung, welche die importierten Welpen mitbringen können. (Foto: © VIER PFOTEN, Uschi Lang)

VIER PFOTEN warnt vor lebensbedrohlichen Krankheiten durch importierte Tiere Hamburg. Mitte Juni wurden von der Polizei in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, drei verängstigte Welpen aus einem verdreckten Transporter befreit. Die erst acht Wochen alten Junghunde waren ohne geeignete Papiere und ohne gültige Tollwutimpfung nach Deutschland gebracht worden. Inzwischen befinden sich die Hundebabys in Quarantäne. VIER PFOTEN warnt davor, dass importierte Tiere Träger von lebensbedrohlichen Krankheiten sein können, die nicht nur für andere Hunde, sondern auch für den Menschen gefährlich sein können. „Das skrupellose Geschäft mit importierten Welpen ist natürlich vor allem für die meist viel zu jungen Hunde tragisch. Die Kleinen sind oft unterernährt, traumatisiert und krank. Beispielsweise können Hunde aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr, der auch für den Menschen gefährlichen Tollwut, erst ab einem Alter von 15 Wochen nach Deutschland eingeführt werden, da erst dann die Impfung wirksam ist. Obwohl Deutschland seit 2008 als tollwutfrei gilt, gab es in der Vergangenheit immer …

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Niederlande verbietet Zucht von Möpsen

Zuchtverbot von kurzköpfigen, sogenannten brachycephalen „Hunderassen“ wie dem Mops.

PETA fordert Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) auf, Mopszucht ebenfalls zu untersagen Stuttgart. Entscheidung mit Vorbildcharakter: Die niederländische Regierung gab in der vergangenen Woche bekannt, die Zucht von kurzköpfigen, sogenannten brachycephalen „Hunderassen“ wie dem Mops ab sofort zu verbieten. Aufgrund dieser wegweisenden Regelung hat der niederländische Zuchtverband Commedia beschlossen, die Zucht kurzköpfiger Möpse – die zuchtbedingt unter anderem oft lebenslang unter Atemproblemen leiden – sofort einzustellen. Nun fordert PETA den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) mit Sitz in Dortmund auf, sich ebenfalls endlich gegen die Qualzucht auszusprechen und Mopszüchter aus dem Verband auszuschließen. Die Tierschutzorganisation erwartet zudem von den VDH-Verantwortlichen, brachycephale „Hunderassen“ nicht mehr auf Ausstellungen zur Schau zu stellen und sie darüber hinaus von der Internetseite des Vereins zu verbannen. „Der VDH muss sich dem massiven Leid dieser Hunde endlich stellen und darf den Züchtern dieser ‚Rassen‘ keine Plattform mehr bieten. Auf Qualzuchten spezialisierte Züchter müssen rigoros …

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Bayerische Behörden beschlagnahmen tausende illegale Welpen

Das skrupellose Geschäft mit Welpen boomt, vor allem im Online-Bereich (Foto: © Vier Pfoten)

VIER PFOTEN fordert verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung für Hunde und Katzen Hamburg. Eine jüngste Anfrage vom BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an den bayerischen Landtag ergab, dass in Bayern seit 2011 tausende illegale Tier- und Welpentransporte aufgegriffen wurden. Dabei stellten die Beamten unter anderem etwa 3.000 Hunde und 200 Katzen sicher, darunter fast 2.000 Welpen und 100 Katzenjunge. Allein in Passau wurden 4.380 illegale Tiertransporte gestoppt und mindestens 496 Hundewelpen konfisziert. Da die Herkunft der Tiere meist nicht nachvollziehbar ist und dubiose Händler anonym agieren können, fordert VIER PFOTEN eine europaweit einheitliche Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Hunde und Katzen. „Die Zahlen aus Bayern zeigen deutlich, dass der illegale Tierhandel ein riesiges Problem ist. Regelmäßig werden Welpen unter katastrophalen Bedingungen in Osteuropa gezüchtet, viel zu früh von ihren Müttern getrennt und ohne medizinische Versorgung in engen Transportboxen nach Deutschland gebracht. Über Online-Portale verkaufen unseriöse Händler die oft schwer kranken Hundewelpen ohne überprüfte …

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Skrupellose Tierärztin wegen grausamen Welpenhandels verurteilt

VIER PFOTEN fordert lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Hunde (Foto: © VIER PFOTEN, Uschi Lang)

VIER PFOTEN fordert lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Hunde Landau/Hamburg. Rechtskräftiges Urteil: Die kriminelle Tierärztin Frau S. aus der Südpfalz wurde am 14. Mai vom Landgericht Landau wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie Betrug zu einer Haftstrafe von neun Monaten ohne Bewährung, vier Jahren Tierhalteverbot und drei Jahren Berufsverbot verurteilt. Bereits im Oktober 2018 war ein Urteil gegen die Beklagte verhängt worden, wogegen sie jedoch Berufung einlegte. VIER PFOTEN begrüßt die Entscheidung des Gerichts als wichtiges Signal für den Tierschutz. Die nun verurteilte Tierärztin hatte Hunde unter dramatischen Bedingungen in dunklen, ungeheizten Kellerräumen gezüchtet und gehalten. Die widrigen Missstände unter denen die Tiere gehalten wurden und die grobe Vernachlässigung stand im Fokus der heutigen Verhandlung. „Staatsanwältin Anne Herrmann hat sehr gute Arbeit geleistet. Frau S. wurde zu Recht verurteilt. Dass ausgerechnet eine Tierärztin so skrupellos mit Tierleben umgegangen ist, ist erschütternd. So etwas darf nicht passieren. Durch die Anonymität im Internet …

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Wunsiedel: Polizei beschlagnahmt 320 Tiere

Dubiose Welpenhändler - Augen auf beim Welpenkauf (Foto: © VIER PFOTEN, Uschi Lang)

VIER PFOTEN fordert Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Heimtiere Wunsiedel/Hamburg. In der Oberpfalz wurde ein belgischer Transporter von der Polizei gestoppt. Der Fahrer wollte von Ungarn über Deutschland nach Antwerpen fahren. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten unter anderem 250 Zierfinken, Weißwedelhirsche und 23 Hundewelpen verschiedener Rassen. In Kisten verstaut, hatten die Tiere weder Futter noch Wasser. Alle Tiere wurden beschlagnahmt und in örtlichen Tierheimen untergebracht. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass das unseriöse Geschäft mit Tieren ein internationales Problem ist und nicht in den EU-Mitgliedsstaaten einzeln gelöst werden kann. VIER PFOTEN fordert daher ein europaweit kompatibles System zur Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Heimtiere, um eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Tiere und Halter zu gewährleisten. „Die jüngsten der beschlagnahmten Welpen sind erst vier Wochen alt und damit viel zu jung, um überhaupt von der Mutter getrennt zu werden. Sie sind nicht geimpft und müssen vorerst in Quarantäne bleiben. Wie so viele …

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