Tier-/Naturschutz

Blinder, alter Hund im Wald zurückgelassen

Hamburger Tierschutzverein bittet um Hinweise

Ein etwa etwa 15-jähriger, blinder Mischlingshund wurde am Sonntag, 10. November 2019, in einem Wald im Salemer Moor nahe Ratzeburg gefunden. Der Rüde irrte alleine durch den Wald und kam durch eine aufmerksame HTV-Mitarbeiterin in das Tierheim Süderstraße. Da er alleine im Wald unterwegs war und sich auch nach längerem Warten kein Halter auffinden ließ, besteht der Verdacht, dass „Ferdinand“, so nennen die Tierschützer den Hundesenior, ausgesetzt wurde – der HTV erstattet Anzeige.

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Ein aufregender Tag für Dackeldame „Emma“

Dackeldame Emma

Der aufregendste Geburtstag aller Zeiten Mit Hilfe von TASSO konnte Dackeldame „Emma“’ nach einem ereignisreichen Tag zu ihrer Familie zurückkehren Petershagen/Sulzbach. Für das größte Abenteuer ihres Lebens hat sich Dackeldame „Emma“ einen ganz besonderen Tag ausgesucht. Ausgerechnet am Geburtstag ihrer Halterin Christina Wilkening entwischte die elfjährige Hündin am Morgen durch eine bislang unbekannte Lücke im heimischen Garten. Zunächst blieb Emmas Verschwinden unbemerkt, da es nicht ungewöhnlich ist, dass die beiden Hunde der Familie morgens erst einmal gründlich im Garten patrouillieren, um zu überprüfen, was über Nacht passiert ist. Christina Wilkening war bereits außer Haus, als Emmas Verschwinden auffiel: Bevor ihr Mann sich auf den Weg zur Arbeit machen wollte, rief er wie üblich beide Hunde ins Haus zurück. Doch nur Mischlingshündin Mimi tauchte auf. Von „Emma“ war keine Spur zu sehen. Andreas Robl durchsuchte also den Garten und entdeckte schließlich das kleine Loch, durch das „Emma“ sich, vermutlich getrieben vom …

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Hündin und Welpe beinahe totgeschlagen

Corbita und Welpe Ben sind wiedervereint und auf dem Weg der Besserung (Foto: © PETA Deutschland e.V.)

Daniela Chrita aus Corbi (Landkreis Argeș) rettet Vierbeinern das Leben – PETA Deutschland ernennt sie zur „Hundemutter“ Rumänien/Stuttgart. Ende Juni erreichte das Team von EDUXANIMA und PETA Deutschland ein Hilferuf aus einem ländlichen Dorf in Rumänien. Eine Frau berichtete den Mitarbeitern vor Ort, dass ihr Nachbar mit einer Axt auf seine Hündin einschlug, diese blutend im Hinterhof liege und er auch deren Welpen töten wolle. Seine grausame Tat begründete der Mann damit, dass er die Hundemutter dafür bestrafen wollte, dass sie Babys zur Welt gebracht hatte. Dafür solle sie büßen. Daniela Chrita, die Nachbarin des Täters, schritt jedoch mutig ein und konnte damit das Vorhaben des Mannes unterbrechen. Als das Team, das ebenfalls die Polizei eingeschaltet hatte, vor Ort ankam, war die Hündin bereits geflohen. Die Welpen fanden sie in einer Plastiktüte. Drei von ihnen waren bereits tot. Nur ein Welpe hatte überlebt. Der kleine Vierbeiner wurde sofort notversorgt und …

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Ministerin Klöckner will Qualzuchten auf Hundeausstellungen verbieten

Tierschutzwidrige Zuchten müssen endlich für alle Tierarten verboten werden (Foto von rawpixel.com/Pexels)

PETA begrüßt geplante Maßnahme und fordert Zuchtverbot für Mops, Französische Bulldogge und Co. Berlin/Stuttgart. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) möchte die Teilnahme von Tieren, die zuchtbedingte gesundheitliche Probleme aufweisen, bei Rassehundeausstellungen verbieten. Kurzköpfige, sogenannte brachycephale „Rassen“ wie Möpse oder Französische Bulldoggen leiden ihr Leben lang unter Einschränkungen wie Atemnot und Schädeldeformationen. PETA begrüßt die Ankündigung der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft als wichtigen Schritt, weist jedoch gleichzeitig darauf hin, dass nicht nur die Teilnahme an Rasseausstellungen verboten werden muss, sondern bereits die Qualzucht selbst – und das auch bei anderen Tierarten, wie beispielsweise Nacktkatzen oder schuppenlose Reptilien. „Julia Klöckners Ankündigung ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Die Qual beginnt jedoch schon beim Züchter. Tierschutzwidrige Zuchten müssen endlich für alle Tierarten verboten werden“, so Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA „Es ist nicht länger hinnehmbar, dass einige Züchter ganz offen gegen geltendes Gesetz verstoßen und kaum Konsequenzen zu …

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Starke Allianz gegen den grausamen Online-Tierhandel

Landestierschutzbeauftragte unterstützen VIER PFOTEN Modelllösung zur Beendigung des unseriösen Welpenhandels

Landestierschutzbeauftragte unterstützen VIER PFOTEN Modelllösung zur Beendigung des unseriösen Welpenhandels Hamburg. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat in Kooperation mit internationalen Experten eine Modelllösung entwickelt, die den grausamen Online-Handel mit Tieren beenden kann. Nun sprechen sich auch alle Tierschutzbeauftragten der Bundesländer für diese Lösung aus und setzen sich damit für ein Ende des unseriösen Welpenhandels ein. Seit Jahren nutzen dubiose Händler den wachsenden Heimtiermarkt und profitieren vom Leid der jungen Tiere und ihrer Mütter. Welpen werden in sogenannten Vermehrerstationen vor allem in Osteuropa produziert und anschließend ungeimpft, krank und kaum sozialisiert nach Deutschland transportiert. Viele dieser Tiere sterben nach nur wenigen Tagen bei ihren neuen Besitzern oder leiden ihr Leben lang an den traumatischen Erfahrungen in ihren ersten Lebenswochen. Die gewählte Sprecherin der Tierschutzbeauftragten der Länder und Landestierschutzbeauftragte von Berlin Diana Plange erläutert in der gemeinsamen Stellungnahme: „Die Tierschutzbeauftragten der Länder unterstützen die von VIER PFOTEN vorgestellte Modelllösung als wichtigen Schritt …

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Tollwut-Gefahr durch unsersiöse Welpentransporte

Tollwut ist nicht die einzige ansteckende Erkrankung, welche die importierten Welpen mitbringen können. (Foto: © VIER PFOTEN, Uschi Lang)

VIER PFOTEN warnt vor lebensbedrohlichen Krankheiten durch importierte Tiere Hamburg. Mitte Juni wurden von der Polizei in Oberhausen, Nordrhein-Westfalen, drei verängstigte Welpen aus einem verdreckten Transporter befreit. Die erst acht Wochen alten Junghunde waren ohne geeignete Papiere und ohne gültige Tollwutimpfung nach Deutschland gebracht worden. Inzwischen befinden sich die Hundebabys in Quarantäne. VIER PFOTEN warnt davor, dass importierte Tiere Träger von lebensbedrohlichen Krankheiten sein können, die nicht nur für andere Hunde, sondern auch für den Menschen gefährlich sein können. „Das skrupellose Geschäft mit importierten Welpen ist natürlich vor allem für die meist viel zu jungen Hunde tragisch. Die Kleinen sind oft unterernährt, traumatisiert und krank. Beispielsweise können Hunde aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr, der auch für den Menschen gefährlichen Tollwut, erst ab einem Alter von 15 Wochen nach Deutschland eingeführt werden, da erst dann die Impfung wirksam ist. Obwohl Deutschland seit 2008 als tollwutfrei gilt, gab es in der Vergangenheit immer …

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