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Schlagwort-Archiv: Juckreiz

Die Herbstgrasmilbe

Der Stich der Grasmilbe ist für das Tier nicht zu spüren. Dieser löst jedoch in der Haut eine allergische Reaktion aus, die mit einem starken Juckreiz einhergeht.

Tipps zum Schutz vor der juckenden Plage Köln. Sie sind winzig klein, orange-rot gefärbt und lauern im Sommer und Herbst im Gras und auf anderen, vorzugsweise niedrigwachsenden Pflanzen: Die Larven der Herbstgrasmilbe (Neotrombicula autumnalis). Herbstgrasmilben kommen fast in ganz Mitteleuropa vor und treten wie der Name bereits andeutet gehäuft gegen Ende des Sommers sowie im Herbst auf. Diese sehr kleinen (< 1 mm), rötlichen und sechsbeinigen Milben finden sich auf Weiden und Wiesen, in Gärten und Parks sowie an Waldrändern an feuchten, warmen, von Sonne beschienenen Stellen. Die Herbstmilbe wird auch oft als Herbstgrasmilbe, Heumilbe oder Grasmilbe bezeichnet, sie hat aber nichts mit den Grasmilben zu tun. Läuft ein passender Wirt vorbei, wie beispielsweise ein Hund, eine Katze oder auch ein Mensch, lassen sich die kleinen Plagegeister einfach von den Pflanzen abstreifen. Auf Tier oder Mensch angekommen, setzen sie sich nahezu unmittelbar mit einem Stich in der Haut fest. Das …

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Hund und Katze: Mit der Allergie leben

Futtermittelallergien können einen starken Juckreiz verursachen. Besonders betroffen sind empfindliche Hautpartien wie beispielsweise an den Pfoten (Foto: © BfT/Willee Cole/adobe stock)

Wenn Hund und Katze unter einer Futtermittelallergie leiden, hilft nur eine strikte Diät. Bonn. Bei Hunden und Katzen sind Allergien keine Seltenheit. Genauso vielfältig wie die Symptome sind die Ursachen für allergische Reaktionen. Das macht die Diagnose schwierig. Im schlimmsten Fall steckt eine entzündliche Hauterkrankung, die atopische Dermatitis, dahinter. Auch Flohspeichel kann Allergien hervorrufen, andere Hunde reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse aller Art. An dritter Stelle steht bei Hunden die Futtermittelallergie, bei Katzen ist sie sogar die zweithäufigste Allergie. Futtermittelallergien beeinträchtigen den Magen-Darm-Trakt der Tiere. Sie leiden unter Appetitlosigkeit, Durchfällen oder Erbrechen, nehmen ab, werden möglicherweise reizbar oder auch hyperaktiv. Starker Juckreiz mit Hautentzündungen sind weitere typische Symptome. Heilbar ist eine Futtermittelallergie nicht, das Krankheitsbild lässt sich jedoch kontrollieren. Hilfreich ist ein Ernährungstagebuch, in dem der Tierhalter akribisch festhält, was alles im Futternapf landet. In der Regel wird der Tierarzt dann eine Eliminationsdiät vorschlagen. Sie ist nach wie vor das Mittel …

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Was ist eine Allergie?

Das Leitsymptom der Flohspeichelallergie beim Hund ist intensiver Juckreiz.

Flohspeichel-Allergie Atopische Dermatitis Futtermittelallergie Allergie erkennen und therapieren Bonn. Unter einer Allergie versteht man eine chronisch verlaufende Erkrankung mit vermuteter oder nachgewiesener genetischer Prädisposition, die durch normalerweise unschädliche Substanzen in der Umgebung des Patienten ausgelöst bzw. unterhalten wird. Prädisposition ist der medizinische Fachausdruck für die ererbte, genetisch bedingte Anlage oder Empfänglichkeit für bestimmte Krankheiten oder Symptome. Bei den Stoffen, die eine Allergie auslösen, kann es sich um pflanzliche, tierische und chemische Substanzen handeln. Typisch für eine Allergie ist, dass sie erst bei wiederholtem Kontakt mit dem Allergieauslöser – dem Allergen – auftritt. Grund dafür ist, dass das Immunsystem in dem Allergen einen vermeintlichen „Feind“ erkennt, sich an ihn erinnert, um dann bei erneutem Kontakt entsprechend stark auf ihn zu reagieren. Die Folge ist eine Überempfindlichkeit – die Allergie. Prinzipiell können Hund und Katze also auf fast alles allergisch reagieren. Häufige Allergieauslöser sind Milben, Pollen, Flohspeichel, Schimmelpilze, Hautschuppen und Futtermittel. Auch …

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Die Futtermittelallergie

Wenn es beim Hund juckt und kratzt, steckt häufig eine Futtermittelallergie dahinter.

Wenn es juckt und kratzt, steckt häufig eine Futtermittelallergie dahinter Bonn. Die Auslöser für allergische Reaktionen sind vielfältig. Das macht die Diagnose schwierig. Im schlimmsten Fall steckt eine entzündliche Hauterkrankung, die atopische Dermatitis (AD), dahinter. Auch Flohspeichel kann Allergien hervorrufen, andere Hunde reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse aller Art. Die unterschiedlichen Allergien sind ausführlich im BfT-Artikel „Was ist eine Allergie?“ beschrieben. Unter den Allergien ist die Futtermittelallergie eine häufig auftretende Erkrankung. Bei Hunden steht sie an dritter Stelle, bei Katzen ist sie sogar die zweithäufigste Allergie. Auslöser der Futtermittelallergie sind pflanzlichen und tierischen Ursprungs. In der Regel treten allergische Reaktionen auf Proteine und ihre Abbauprodukte auf. Zu den hauptauslösenden Allergenen gehören Rindfleisch und Milchprodukte, es zählen aber auch Huhn, Lamm, Getreide, Fisch oder Reis dazu. Viele Tiere reagieren auch auf mehrere Allergene gleichzeitig. Etwa 20 bis 30 Prozent der Hunde und Katzen haben neben der Futtermittelallergie weitere allergische Erkrankungen. Dabei ist …

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Neurodermitis beim Hund

Neurodermitis: Mit dem Symptom Juckreiz beginnt der Teufelskreis

Neue biologische Therapie hilft natürlich gegen atopische Dermatitis Berlin. Juckreiz ist bekanntermaßen einer der häufigsten Gründe, warum ein Hund zum Tierarzt muss. Neben einer Futter- und Umweltallergie oder Parasiten, steht die atopische Dermatitis (auch bekannt als Neurodermitis) ganz oben auf der Liste der möglichen Ursachen. Auslöser der Erkrankung sind eigentlich völlig harmlose Substanzen, die dem Hund täglich unausweichlich begegnen, wie zum Beispiel Pollen, Staub oder Milben. Das Immunsystem reagiert hierauf aber mit einer übersteigerten Abwehrreaktion. Hauptursache kann eine genetische Veranlagung sein. Mit dem Symptom Juckreiz beginnt der Teufelskreis Die Haut reagiert auf die Substanzen mit geröteten, ekzemartigen und vor allem stark juckenden Spots auf der Haut und der Hund fängt an, sich unaufhörlich zu kratzen. Dabei kann sich die Haut entzünden und das Fell an den betroffenen Stellen ausbleiben, wenn es ausgekratzt wird. Der Juckreiz quält den Hund nicht nur, er verändert auch auf gewisse Art sein Wesen, was sich …

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Diese Würmer gehen unter die Haut

Bayer, Juckender Hund (Foto: © Mila-fotolia-com)

Die Verbreitung von Hundehautwürmern gezielt begrenzen Nicht nur in Südeuropa, auch in Deutschland gibt es regional Hundehautwürmer. Eine effektive Prophylaxe gegen Mücken und Würmer ist daher sinnvoll.   Leverkusen. Würmer im Unterhautgewebe des eigenen Hundes? Klingt erschreckend, gibt es aber. Der Hundehautwurm Dirofilaria repens gilt bisher vor allem als klassische Reisekrankheit, denn er ist in mediterranen Urlaubsregionen weit verbreitet. Doch auch in Deutschland haben Forscher ihn in den letzten Jahren wiederholt nachweisen können, etwa in der Region Berlin-Brandenburg. Als Tierhalter ist es sehr schwierig, eine Infektion mit dem Hautwurm beim eigenen Vierbeiner zu erkennen. Mögliche Symptome können Juckreiz, Hautirritationen oder Hautknoten sein. Denn die Larven von Dirofilaria repens gelangen über den Stich einer infizierten Mücke von der Stichstelle aus in das Unterhautgewebe des Tieres und entwickeln sich dort zu erwachsenen Würmern weiter. Zum Glück ist das für den Hund nicht lebensbedrohlich und kann gut behandelt werden. Problematisch am Hautwurm ist …

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Juckreiz- was nun? Hunden und Katzen schnell Linderung verschaffen

Virbac - Juckreiz bei Hund und Katze

Bad Oldesloe. Wenn sich der Hund oder die Katze ständig kratzt, an den Pfoten leckt oder sich am Schwanz knabbert, ist es allerhöchste Zeit zu handeln. Das Tier leidet unter starkem Juckreiz und sollte davon so schnell wie möglich befreit werden. Doch die Erforschung der Ursache gleicht oft der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. So können zum Beispiel Parasiten, Infektionen, Allergien, Umwelteinflüsse, Hormonstörungen oder Stress Juckreiz auslösen. Eine Diagnose braucht Zeit. „Gerade deshalb sollten Tierhalter so schnell wie möglich den Tierarzt aufsuchen. Aus dem Juckreiz können sonst Folgeerkrankungen resultieren. Weiterhin sollte man sich auf den Tierarztbesuch umfassend vorbereiten“, rät Martina Reher, Tierärztin bei Virbac Tierarzneimittel. Wichtig ist, dem Tierarzt zunächst einen guten Überblick über die Lebensumstände des Tieres zu geben: Wie alt ist das Tier? Gibt es ähnliche Krankheitsbilder bei seinen Eltern, Geschwistern oder Nachkommen? Wo am Körper fingen die Probleme an? War zuerst der Juckreiz oder die Hautveränderung …

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Juckreiz, Haut- und Fellprobleme beim Hund

RC Hund, Allergie

Liegt es an der Ernährung? Werden Hunde von Juckreiz, Haut- oder Fellproblemen geplagt, wird häufig das Futter dafür verantwortlich gemacht. Es sei von schlechter Qualität oder enthalte allergieauslösende Farb- und Konservierungsstoffe. Doch meist ist dies ein Trugschluss. Denn: Echte Futtermittelallergien sind sehr selten. Um herauszufinden, ob Juckreiz, Haut- und Fellprobleme tatsächlich durch das Futter verursacht werden, muss ein diagnostischer Fütterungstest, eine so genannte Eliminationsdiät durchgeführt werden. Hierbei bekommen betroffene Tiere über einen bestimmten Zeitraum ausschließlich eine ausgewählte Nahrung aus der Tierarztpraxis (z. B. HYPOALLERGENIC von Royal Canin), in der mögliche Allergie auslösenden Eiweißbestandteile in einem speziellen Verfahren so fein zerkleinert werden, dass sie vom Körper nicht mehr als „problematisch“ erkannt werden und damit keine allergische Reaktion mehr hervorrufen können. Bessern sich die Symptome, wird zur Überprüfung der Diagnose idealerweise das vorherige Futter noch einmal gegeben. Erst wenn es dann wieder zu Juckreiz und Hautproblemen kommt, hat sich der Verdacht bestätigt und …

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