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Leishmaniose – eine tückische Import-Parasitose

Leishmanien, winzige Einzeller, die von Sandmücken der Gattung Phlebotomus mit dem Stich übertragen werden

Leishmaniose, ein gefährliches Souvenir aus dem Süden Bundestierärztekammer (BTK) warnt vor einer tückischen Import-Parasitose Berlin. Schöne Erinnerungen bringt man aus den Ferien mit und das eine oder andere Reisesouvenir hat man im Gepäck – leider oft eines der unangenehmen Art: Parasiten, die der mitreisende Hund sich am Urlaubsort „eingefangen“ hat. So beispielsweise Leishmanien, winzige Einzeller, die von Sandmücken der Gattung Phlebotomus mit dem Stich übertragen werden. „Bei der Leishmaniose handelt es sich um eine der wichtigsten aus dem Ausland importierten Parasitosen. Für den Hund ist es eine schwere Erkrankung, die häufig tödlich verläuft. Das tückische ist, dass zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit vier Wochen bis mehrere Jahre liegen können und man daher häufig keinen direkten Zusammenhang herstellen kann“, erklärt Dr. Thomas Steidl vom Ausschuss für Kleintiere der Bundestierärztekammer. Die Leishmaniose ist an das Verbreitungsgebiet der Sandmücken gebunden, das im südlichen Europa liegt. Daher ist neben der Gefahr für mitreisende …

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Urlaub mit dem Hund

Mit dem Hund auf Reisen (Foto: Andrea Klostermann/BfT)

Hintergrundinformationen zu Reisekrankheiten Bonn. Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr, in der man auf den vierbeinigen Hausgenossen nicht verzichten möchte. Doch Vorsicht ist geboten vor allem bei Reisen in den Süden. Dort können Erkrankungen, die bislang in unseren Regionen unbekannt waren, die Gesundheit des Reisegefährten ernsthaft bedrohen. Zu den wichtigen Krankheiten zählen die Babesiose (Hundemalaria), die Ehrlichiose sowie die seltenere Hepatozoonose, die alle durch Zecken übertragen werden. Die Herzwurm-Erkrankung und die Leishmaniose sind zwei weitere, gefährliche, durch Mücken übertragene Krankheiten. Diese Krankheiten spielen auch eine Rolle, wenn beispielsweise Hunde aus den gefährdeten Regionen mit nach Deutschland genommen werden. Herzwurmkrankheit Der Erreger der Herzwurmkrankheit ist ein fadenartiger Wurm (Herzwurm oder Dirofilaria immitis), dessen Weibchen bis zu 30 Zentimeter und die Männchen bis zu 18 Zentimeter lang werden. Die Larven des Herzwurms, auch Mikrofilarien genannt, zirkulieren im Blut des betroffenen Tieres. Überträger der Nematoden ist eine, auch in Deutschland vorkommende Stechmücke …

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