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Schlagwort-Archiv: Leishmaniose

Für welche Hunde ist ein Mückenschutz empfehlenswert?

Mücken können mit ihrem Stich gefährliche Krankheitserreger auf Hunde übertragen

Mücken können mit ihrem Stich gefährliche Krankheitserreger auf Hunde übertragen. Spezielle Floh- und Zeckenschutzpräparate vom Tierarzt können auch vor Mückenstichen schützen. Leverkusen. Mücken kommen rund um den Globus vor und sind zum Teil berühmt berüchtigt. Je nach Art können sie beim Blutsaugen unterschiedliche Erreger auf Hunde übertragen: Stechmücken etwa die Larven von Haut- und Herzwürmern, Sandmücken den Erreger der Leishmaniose. Ein Schutz vor ihnen ist vor allem für Hunde wichtig, die mit ihrer Familie in den Süden reisen, denn dort sind die von Mücken auf Hunde übertragenen Erkrankungen schon jetzt weit verbreitet. Aber auch Hunde aus Spanien, Italien oder Griechenland, die in Deutschland ein neues Zuhause gefunden haben, können unbemerkt Parasiten wie Herz- und Hautwürmer in sich tragen. Grundsätzlich ist es daher ratsam, Hunde aus dem Ausland bereits vor ihrer Einreise nach Deutschland auf bestimmte Erkrankungen zu testen, um das Risiko einer Verbreitung von gefährlichen Parasiten zu verringern. Da es …

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Urlaub mit Hund am Mittelmeer

Hunde, die ihre Halter bei Urlaubsreisen nach Süd- und Südosteuropa begleiten, sollten unbedingt vor Leishmaniose geschützt werden.

Fünf Fakten zur Reisekrankheit Leishmaniose Leishmaniose-Infektionen sind in vielen Urlaubsregionen Süd- und Südosteuropas ein Gesundheitsrisiko für Hunde Leverkusen. Leishmaniose ist eine gefährliche Infektionskrankheit, die für Hunde tödlich enden kann. Daher sollten Tiere, die mit in den Urlaub nach Süd- oder Südosteuropa reisen, unbedingt vor einer Übertragung des Erregers durch Sandmücken geschützt werden. Wir haben fünf wissenswerte Fakten zu dieser im Mittelmeerraum weit verbreiteten Erkrankung zusammengestellt: 1. Die Sandmücke als Überträger Hunde infizieren sich über den Stich der Sandmücke mit dem Erreger der Leishmaniose. Sandmücken tragen den Namen wegen ihrer gelbbraunen Färbung – nicht, weil sie sich im Sand aufhalten. Dort sind sie sogar eher selten zu finden. 2. Ferienwohnung statt Campingplatz Sandmücken sind dämmerungs- und nachtaktiv und fliegen in der Zeit von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. Da sie sehr windanfällig sind, trifft man sie kaum oberhalb des ersten Stockwerks an. In Risikogebieten sind deshalb oberhalb gelegene Ferienwohnungen als Urlaubsdomizil für Hundehalter …

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Leishmaniose – eine tückische Import-Parasitose

Leishmanien, winzige Einzeller, die von Sandmücken der Gattung Phlebotomus mit dem Stich übertragen werden

Leishmaniose, ein gefährliches Souvenir aus dem Süden Bundestierärztekammer (BTK) warnt vor einer tückischen Import-Parasitose Berlin. Schöne Erinnerungen bringt man aus den Ferien mit und das eine oder andere Reisesouvenir hat man im Gepäck – leider oft eines der unangenehmen Art: Parasiten, die der mitreisende Hund sich am Urlaubsort „eingefangen“ hat. So beispielsweise Leishmanien, winzige Einzeller, die von Sandmücken der Gattung Phlebotomus mit dem Stich übertragen werden. „Bei der Leishmaniose handelt es sich um eine der wichtigsten aus dem Ausland importierten Parasitosen. Für den Hund ist es eine schwere Erkrankung, die häufig tödlich verläuft. Das tückische ist, dass zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit vier Wochen bis mehrere Jahre liegen können und man daher häufig keinen direkten Zusammenhang herstellen kann“, erklärt Dr. Thomas Steidl vom Ausschuss für Kleintiere der Bundestierärztekammer. Die Leishmaniose ist an das Verbreitungsgebiet der Sandmücken gebunden, das im südlichen Europa liegt. Daher ist neben der Gefahr für mitreisende …

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Urlaub mit dem Hund

Mit dem Hund auf Reisen (Foto: Andrea Klostermann/BfT)

Hintergrundinformationen zu Reisekrankheiten Bonn. Urlaub ist die schönste Zeit im Jahr, in der man auf den vierbeinigen Hausgenossen nicht verzichten möchte. Doch Vorsicht ist geboten vor allem bei Reisen in den Süden. Dort können Erkrankungen, die bislang in unseren Regionen unbekannt waren, die Gesundheit des Reisegefährten ernsthaft bedrohen. Zu den wichtigen Krankheiten zählen die Babesiose (Hundemalaria), die Ehrlichiose sowie die seltenere Hepatozoonose, die alle durch Zecken übertragen werden. Die Herzwurm-Erkrankung und die Leishmaniose sind zwei weitere, gefährliche, durch Mücken übertragene Krankheiten. Diese Krankheiten spielen auch eine Rolle, wenn beispielsweise Hunde aus den gefährdeten Regionen mit nach Deutschland genommen werden. Herzwurmkrankheit Der Erreger der Herzwurmkrankheit ist ein fadenartiger Wurm (Herzwurm oder Dirofilaria immitis), dessen Weibchen bis zu 30 Zentimeter und die Männchen bis zu 18 Zentimeter lang werden. Die Larven des Herzwurms, auch Mikrofilarien genannt, zirkulieren im Blut des betroffenen Tieres. Überträger der Nematoden ist eine, auch in Deutschland vorkommende Stechmücke …

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Reisewarnung für alle Hundebesitzer

Sandmuecke - Reisewarnung für alle Hundebesitzer

Leishmaniosegefahr in Südeuropa nicht unterschätzen Bad Oldesloe. An unsere eigenen Reiseimpfungen denken wir meist. Doch was ist mit dem Impfschutz für den Hund? Hat man hier an alles gedacht? Wer als Urlaubsziel die Mittelmeerregion ins Auge fasst, sollte über eine Leishmaniose-Impfung nachdenken. Insbesondere Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Südfrankreich, Italien, einschließlich Norditalien, die Balearen und Gebiete des ehemaligen Jugoslawiens sind betroffen. Dr. Stephan Kiessling, Tierarzt bei Virbac Tierarzneimittel, klärt über Leishmaniose, seine Erreger und Prophylaxemaßnahmen auf. Der Überträger Die Sandmücke überträgt die Leishmanien auf den Hund. Ihren Namen verdankt sie aber ihrer Farbe und nicht ihrem Faible für den Sand. Im Gegenteil. Direkt am Strand ist sie nicht zu finden, da sie bei Wind nicht fliegen kann. Sie sticht vielmehr im küstennahen Bereich und im Hinterland zu. Diese Gefahr für ihren Hund ist vielen Urlauber gar nicht bewusst. Der Erreger Leishmanien sind Parasiten, die bestimmte Immunzellen infizieren und dann durch die …

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Wie testet man seinen Hund richtig auf Leishmaniose?

Hat sich mein Hund mit dem Leishmaniose-Erreger angesteckt? Diese Frage stellt sich Tierhaltern, die mit ihrem Hund in bestimmten südlichen Ländern im Urlaub waren oder einen Hund von dort aus dem Tierschutz aufgenommen haben. Denn die Leishmaniose, ausgelöst durch den Erreger Leishmania infantum, wird über Stiche bestimmter Mücken übertragen, die in südeuropäischen Ländern verbreitet sind (betroffene Länder siehe unter www.esccap.de). Trotz vorbeugender Maßnahmen, wie beispielsweise einem Insektenschutz, kann es in diesen Regionen zu einer Übertragung kommen. Wie aber kann man feststellen, ob ein Hund angesteckt wurde und den Leishmaniose-Erreger in sich trägt? Hierfür stehen grundsätzlich folgende Untersuchungen zur Verfügung: Bluttest auf Antikörper gegen den Leishmaniose-Erreger (frühestens 6 bis 8 Wochen nach Reise/Import), Untersuchung von Gewebeproben (z. B. Lymphknoten, Knochenmark) unter dem Mikroskop zum direkten Nachweis des Erregers in den Zellen, molekularbiologische Untersuchung (PCR) von Gewebeproben (z. B. Knochenmark) zum „genetischen“ Nachweis des Erregers. Welche Methoden geeignet sind, hängt davon ab, ob ein …

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