Schlagwort-Archiv: Hund

Tierrettungsdienst, Taxi, Hausbesuch – viele Wege führen im Notfall zum Tierarzt

Düsseldorf. „Hilfe, meinem Tier geht es plötzlich schlecht!“ Wer dies bemerkt, stellt sich die bange Frage: Wie kommen Hund, Katze, Kleintier oder Vogel schnell und stressfrei zum Tierarzt? Ein eigenes Auto ist vielleicht nicht vorhanden und Freunde oder hilfsbereite Nachbarn sind nicht erreichbar. Busse und Straßenbahnen sind im Notfall sicherlich keine Option. Tierrettungsdienste, Taxis und Hausbesuche vom Tierarzt sind es sehr wohl. Tierrettungsdienste sichern schnelle Erstversorgung Ambulante Tierrettungsdienste haben sich in zahlreichen Großstädten und Regionen organisiert. Sie gewährleisten im Notfall eine schnelle Erstversorgung erkrankter Tiere und bringen sie in die Klinik oder zum nächsten Tierarzt. Die Deutsche Tierrettung (www.deutschetierrettung.de) und der Verein UNA Tierrettung (www.tierrettungsdienst.eu) haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Tierrettungsdienste bundesweit zu koordinieren. Die beiden Organisationen verstehen sich als zentrale Tierrettungsleitstellen, die rund um die Uhr Notfallmeldungen aufnehmen, an den nächstgelegenen Tierrettungsdienst weiterleiten sowie Kliniken und Tierärzte vorab über das Eintreffen des erkrankten Tieres verständigen. Achtung: Trotz …

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Wenn die Nieren nicht mehr „mitspielen“

Bei CNE immer frisches Trinkwasser an möglichst vielen Stellen bereitzustellen

An der chronischen Nierenerkrankung (CNE) leiden vor allem ältere Hunde und Katzen. Bonn. Schwere Erkrankungen kommen nicht immer mit eindeutigen Symptomen daher. Manche verlaufen zunächst unauffällig und schreiten langsam, aber kontinuierlich fort. Sie werden dann häufig nicht erkannt oder falsch zugeordnet. Besonders problematisch ist dies bei älteren Tieren. Wer hat es nicht schon einmal selber gesagt: „Unser Liebling wird eben alt.“ Die chronische Nierenerkrankung bei Hund und Katze (CNE) – auch unter der Bezeichnung chronische Niereninsuffizienz (CNI) bekannt, ist solch eine schleichend auftretende und vom Tierhalter oftmals unterschätzte Krankheit. Woran kann man sie erkennen? Betroffene Tiere trinken mehr als üblich, setzen mehr Harn ab oder verlieren ihren Appetit. Sie leiden unter Übelkeit, nehmen ab und sind häufig müde. Das Fell wird stumpf. Diese Veränderungen treten jedoch nicht zwingend bei allen erkrankten Tieren und auch nicht immer gleichzeitig auf. Das erklärt, warum beim Halter nicht sofort alle Alarmglocken läuten – mit …

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Heiße Tipps für kalte Schnauzen

Animal - Hund im Winter

Winterspaziergang mit Hund (animal) Nicht nur Zweibeiner, auch Vierbeiner erwischt es im Winter oft eiskalt. Gut vorbereitet sind Eis und Schnee jedoch kein Problem für Struppi und Co. Gassigehen ist bei jedem Wetter möglich. Außerdem stärkt die Bewegung an der frischen Luft die Abwehr von Erkältungskrankheiten. Hundepfoten passen sich erstaunlich gut den unterschiedlichsten Wetter- und Bodenbedingungen an, ihre Krallen wirken wie Spikes. Auf Streusalz oder Splitt sind sie jedoch nicht von der Natur vorbereitet. Zudem können scharfkantige Steinchen oder spitze Eisbrocken die Ballen verletzen. Wenn dann noch Streusalz in die Wunden eindringt, leidet der Hund unter brennenden Schmerzen. Salz macht die Sohlen spröde und rissig und kann zu Entzündungen führen. Daher sollte man die Ballen schon vor dem Spaziergang mit einer fetthaltigen Creme, Vaseline oder Melkfett eincremen. Pfotenbalsam und Schutzsprays, erhältlich im Fachhandel, beugen ebenfalls Verletzungen vor. Bei langhaarigen Hunden empfiehlt sich ein kleiner ‚Friseurbesuch’: Haare zwischen den Zehen ausscheren und falls die …

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Wurmkur beim Hund: Regelmäßig vierteljährig

Wichtig auch für Ihre eigene Gesundheit und die Ihrer Familie animal. Schon bei den Kleinsten ist der Wurm drin: Hundewelpen stecken sich oft über die Muttermilch mit Larven von Spul- und Hakenwürmern an. Aber auch im Mutterleib ist eine Übertragung möglich. Bereits vor ihrer Geburt sind Hunde daher häufig mit Endoparasiten, vor allem Spulwürmern, infiziert. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihr Hund über kurz oder lang befallen wird, ist sehr hoch und u. U. ist es nur eine Frage der Zeit. Experten empfehlen daher eine regelmäßige Entwurmung, am besten vier Mal jährlich. Der Wurm ist klein, der Weg ist lang: Die in der Muskulatur des Muttertieres ruhenden Larven werden in der Trächtigkeit aktiviert und wandern über die Plazenta bis in die Leber der ungeborenen Welpen. Von dort geht es nach der Geburt weiter in Lunge und Darm, wo sie sich letztlich zu geschlechtsreifen Würmern entwickeln. Die oft wochenlangen Wanderungen der frühen …

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Ansteckender Krebs bei Hunden

Ursprünge über Jahrhunderte bis zum Wolf zurückverfolgt animal. Ein internationales Forscherteam ist einer ansteckenden Form von Krebs bei Hun­den auf die Spur gekommen. Die Tumorzellen beim so genannten Canine Transmissible Venereal Tumor (CTVT), auch als Sticker-Sarkom oder Sticker-Tumor bekannt, stammen nicht von den eigenen Körperzellen der erkrankten Tiere ab, sondern von einem Wolf oder einer eng artverwandten alten Hunderasse, der vor mindestens 200 Jahren lebte. Krebsge­webe aus diesem Tier wurde seither wie ein Parasit von Opfer zu Opfer – durch geschlecht­lichen Kontakt vom Rüden auf die Hündin und von der Hündin auf den Rüden – übertragen und hat sich so über die ganze Welt verbreitet. Er kann sich aber auch durch Lecken, Beißen und Beschnüffeln der vom Tumor befallenen Stellen ausbreiten. Beim Sticker-Sarkom bilden sich an den Geschlechtsorganen der Hunde Tumoren. Befallen sind vor allen streunende Hunde, männliche und weibliche Tier gleichermaßen. Bisher waren nur Krebsarten bekannt, deren Tumorzellen sich …

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Milben – Angriff auf die Haut

Die Infektion mit Demodex-Milben erfolgt meist unmittelbar nach der Geburt und zwar fast ausschließlich von der säugenden Hündin auf die Welpen (Foto: BfT/Shutterstock)

Milben können auf oder in der Haut von Hund und Katze großen Schaden anrichten. Bonn. Oft sind es die ganz kleinen Lebewesen, die den großen Tieren massives Unbehagen bereiten. Zu diesen Quälgeistern zählen auch die Milben. Grasmilben oder auch Ohrmilben gehören noch zu den vergleichsweise harmloseren Vertretern dieser Spinnentiere. Äußerst unangenehm kann jedoch die Milbe Demodex canis beim Hund werden. Die durch ihren Befall verursachte Demodikose zählt zu den zehn häufigsten Hauterkrankungen beim Hund. Die zigarrenförmigen Milben sitzen tief in der Haut in den Haarbälgen. Man nennt sie deshalb auch Haarbalgmilben. Die Infektion erfolgt dabei meist unmittelbar nach der Geburt und zwar fast ausschließlich von der säugenden Hündin auf die Welpen. Die ersten Krankheitssymptome sind Haarausfall und Hautveränderungen im Bereich der Oberlippe, der Augenlider, Nasenrücken, Stirn und Ohren, also an Stellen, die beim Säugen im engen Körperkontakt zur Mutter stehen. Besonders typisch ist der Haarausfall im Augenbereich, dort kommt es …

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Hunde haben Anspruch auf Schutzhütte

Düsseldorf. ARAG Experten weisen Hundehalter darauf hin, dass auch Vierbeinern, die vorwiegend im Freien gehalten werden, ganzjährig eine Schutzhütte und ein witterungsgeschützter Liegeplatz mit wärmegedämmtem Boden zur Verfügung gestellt werden muss. In einem konkreten Fall lebte ein Hundehalter seit Jahren in einem Pkw auf einer Raststätte. Seine beiden Tiere waren in der so genannten Punktanbindung den überwiegenden Teil des Tages am Fahrzeug angebunden. Sowohl das Veterinäramt als auch die Richter sahen hierin ein Vergehen gegen das Tierschutzgesetz. Zudem war auch die Anbindung alles andere als artgerecht. Diese sieht nach Auskunft der ARAG Experten eine mindestens sechs Meter lange Leine vor, die eine Sicherung gegen das Aufdrehen hat. So kann sich die Leine durch die Bewegung der Tiere nicht so sehr verkürzen, dass sie sich verletzen oder gar strangulieren (Verwaltungsgericht Aachen, Az.: 6 L 23/13). ARAG SE

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Vegane Hunde – ein Erfahrungsbericht

Viele Veganer wollen auch ihre tierischen Begleiter nicht mit Tierkadavern aus der Massentierhaltung ernähren. Grund hierfür ist sicherlich die Tatsache, dass durch den Kauf des konventionellen Tierfutters die Fleischindustrie unterstützt wird, die jährlich ca. 570 Millionen leidensfähige Kühe, Kälber, Schafe, Schweine und Hühner allein in Deutschland grausam schlachtet und zerlegt. Einer der vermeintlichen Gegenargumente ist wahrscheinlich das „Fremdeinwirken” des Menschen in den Ernährungsplan des Hundes und die Unnatürlichkeit der veganen Hundeernährung. Was aber ist natürlich daran, seinen tierischen Mitbewohner Tierfutter aus der Dose vom Supermarkt nebenan zu kaufen, wo doch dieser viel lieber auf die Jagd gehen würde? Der persönlicher Erfahrungsbericht einer veganen Hundefreundin gibt Denkanstöße für den Tierschutz, der nicht vor dem Fressnapf halt macht … PETADeutschland

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Hund als Pfand? Das kann doch nicht sein – oder doch?!

Mancher Tierhalter kommt in die missliche Lage und kann nach der Behandlung seines Tieres die Rechnung nicht bezahlen. Immer wieder verweigern Tierärzte und Tierkliniken dann die Herausgabe des Tieres so lange, bis die Rechnung vollständig beglichen ist. Da Tiere gemäß § 90a BGB keine Sachen sind, stellt sich die Frage, ob der Tierarzt das darf. Die Gerichte haben in der Vergangenheit unterschiedlich entschieden. Während z. B. das Amtsgericht Duisburg ein Zurückbehaltungsrecht an einem Hund generell verneint hat, da mittlerweile anerkannt sei, dass Hunde stark auf eine Person fixiert seien und eine Trennung seelische und körperliche Schmerzen hervorrufen könne, sah das Landgericht Mainz die Sache differenzierter und bejaht grundsätzlich ein Zurückbehaltungsrecht an einem Tier. Aber auch das Landgericht Mainz kommt zu dem Ergebnis, dass der Tierarzt im Einzelfall einen Hund dann nicht zurückhalten dürfe, wenn er durch die Trennung von seinem Herrchen oder Frauchen gequält würde. Selbst wenn man als Tierhalter …

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