Mein-Haustier.de deckt die größten Irrtümer
zwischen Hund und Halter auf
Holzwickede. Es ist nicht so einfach zu erkennen, was der Hund gerade benötigt oder was ihm guttut. Denn bekannterweise kommuniziert er nur über seine Körpersprache, die richtig interpretiert werden muss. Über ihre Bedeutung kursieren viele Mythen. Doch was ist dran an den Erzählungen? Zeit, um über die größten Irrtümer zwischen Hund und Halter zu sprechen.
1. Schwanzwedeln signalisiert Freude

2. Hunde haben ein schlechtes Gewissen
Nur Menschen können moralisch handeln und ein schlechtes Gewissen empfinden. Die Bindung zu ihrem tierischen Begleiter ist aber meistens so vertraut, dass Besitzer das Hundeverhalten mit menschlichem Verhalten gleichsetzen. „Hunde unterscheiden nicht in Gut und Böse, sondern lernen Verhaltensstrategien. Dabei haben sie einen guten Riecher für die Stimmung ihres Herrchens. Bereits im Vorfeld wissen sie, ob ihr Verhalten einen Tadel hervorrufen wird. Wittern sie Ärger, zeigen sie den typischen Hundeblick“, weiß Nielsen. Diese natürliche Reaktion des Hundes wird von Menschen häufig mit einem schlechten Gewissen verwechselt.
3. Gähnende Hunde sind müde
Ganz so einfach lässt sich das Gähnen von Hunden nicht deuten, denn sie gähnen in den unterschiedlichsten Situationen und drücken damit verschiedene Emotionen aus. Häufig gähnt der Vierbeiner, wenn er merkt, dass er zu aufgeregt ist oder etwas verkehrt gemacht hat. „Das Gähnen in solchen Situationen baut seinen inneren Spannungszustand ab. Eine typische Situation ist die Vorfreude aufs Gassi gehen“, so Nielsen weiter. Hunde gähnen aber auch, um ihren Körper wieder aufzufrischen. Vor allem, wenn sie lange nicht aktiv oder andauernder Anstrengung ausgesetzt waren und ihre Energiereserven aufgebraucht sind.
4. Hunde, die bellen, beißen nicht
Eine bekannte Redensart, die nicht nur unter Tierfreunden bekannt sein dürfte. Aber ob ein Hund tatsächlich zubeißen würde, erkennt man wieder nur an seiner Körpersprache. Ein Hund in einer entspannten Haltung, zum Beispiel mit nach vorne gerichteten Ohren, möchte eher freundlichen Kontakt aufnehmen. Bei einer versteiften Haltung, mit vergrößerten Augen und Einfrieren des gesamten Gesichts, sollte man eher auf Abstand gehen. Bevor ein Hund zubeißt, signalisiert er dies anhand unterschiedlicher Warnzeichen. Diese sollten unbedingt beachtet werden!
Um das Verhalten der geliebten Vierbeiner richtig deuten zu können, müssen Herrchen und Frauchen den treuen Gefährten genau beobachten. Man sollte sich aber nie zu sicher sein, denn es gibt immer wieder Situationen, bei denen nicht eindeutig ist, was im Hund gerade vorgeht.
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Susanne Reinke - Online-Hundeschule Jagdfieber





