Reinigungsrituale helfen beim Zusammenleben mit Hund und Katze
Düsseldorf. Hunde und Katzen sind in Millionen Haushalten wertvolle Familienmitglieder: Sie geben Liebe und Nähe sorgen für Spiel und Bewegung im Alltag. Was manche Menschen davon abhält, sich einen Sozialpartner auf vier Pfoten anzuschaffen, ist oftmals die Angst vor losen Haaren, Schmutz und Gerüchen. Einfache Tricks können diese „Nebenwirkungen“ aber abmildern.
Ja, manche Tiere verlieren Haare und bringen je nach Jahreszeit Schmutz mit ins Haus. Das ist aber kein Grund, auf ein eigenes Heimtier zu verzichten: Es gibt viele Maßnahmen, die den Hausputz mit Tier erleichtern und nicht allzu aufwendig machen.
Schutz der Böden

Schutz für Möbel
Wer seine Katze auf dem Sofa oder den Hund im Bett duldet, kennt es: Die Haare finden sich schnell überall. Mit einfachen Tricks ist dem abzuhelfen:
- Decken und Überwürfe: Waschbare Decken auf dem Lieblingsplatz des Heimtiers schützen die Möbel und lassen sich leicht reinigen.
- Fusselrollen und Gummihandschuhe: Sammeln sich doch Haare auf der Couch oder auf anderen Textilien, lassen sich diese einfach mit einer Fusselrolle oder einem feuchten Gummihandschuh entfernen.
- Spezialaufsätze für Staubsauger: Viele Staubsaugerhersteller bieten Aufsätze und Polsterdüsen an, die dafür entwickelt wurden, unter anderem Tierhaare besser zu entfernen.
„Ein wirksamer Schutz ist aber auch, den Hund oder die Katze direkt bei der Fellpflege zu unterstützen“, rät die Expertin. „Beim regelmäßigen Bürsten werden lose Haare schon entfernt, bevor sie sich in der Wohnung verteilen können. Das gilt das ganze Jahr – vor allem aber, wenn im Frühjahr oder Herbst ein Fellwechsel ansteht.“
Schutz vor Gerüchen
Zu einem gewissen Maß gehören Tiergerüche zum Heimtierhaushalt natürlich dazu. Regelmäßiges Reinigen der Näpfe (täglich), Katzenklos (täglich und beim Streuwechsel gründlich) und Schlafplätze (alle zwei bis vier Wochen) können sie aber im Rahmen halten. „Man kann dem auch mit Raumerfrischern entgegenwirken – diese sollten aber ohne reizende Inhaltsstoffe auskommen. Duftsprays können außerdem schnell auf Abneigung bei den empfindlichen Tiernasen stoßen, sollten also immer vorsichtig getestet werden“, rät Kopp.
Schutz für das Spielzeug des Tieres
Bei der Hygiene sollte nicht zuletzt auch die Säuberung des Heimtier-Zubehörs berücksichtigt werden. Spielzeuge und Kuscheltiere werden häufig im Maul getragen oder im Freien genutzt. Stofftiere sollten etwa alle vier Wochen mit in der Waschmaschine landen, bei starker Verschmutzung häufiger. Spielzeug aus Gummi oder Kunststoff lässt sich in der Regel schnell mit warmem Wasser und mildem Spülmittel reinigen. Wer sich auf diese Art regelmäßig um die Hygiene im Heimtierhaushalt kümmert, schafft damit eine angenehme Umgebung für alle Zwei- und Vierbeiner.
Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e. V.



































Susanne Reinke - Online-Hundeschule Jagdfieber





