Hanföl, Chiasamen & Co. im Hundefutter auf dem Prüfstand

Superfoods gel­ten beim Menschen längst als Booster für Gesundheit und Wohlbefinden. Auch in der Tiernahrungsbranche häu­fen sich Produkte, die mit gesun­den Zutaten wie Hanföl, Chiasamen und Spirulina wer­ben. Welche Superfoods brin­gen tat­säch­lich Vorteile für die Vierbeiner und wann han­delt es sich eher um Marketing als um ech­ten Mehrwert?

Hund mit SnackSt. Michaelisdonn. Futter mit funk­tio­na­len Inhaltsstoffen oder auch Nahrungsergänzungsmittel für Hunde sol­len Verdauung, Fell, Gelenke oder das Immunsystem von Hunden unter­stüt­zen. Einige die­ser Zutaten kön­nen tat­säch­lich nütz­lich sein: So lie­fert Hanföl etwa Omega-3-Fettsäuren, Grünlippmuschelpulver kann die Gelenkgesundheit för­dern und Bierhefe kann für glän­zen­des Fell und eine gesun­de Haut hilf­reich sein. Kaja Ringert, Mitgründerin von Tales & Tails und Expertin für Futterentwicklung, betont: „Nicht jedes Nahrungsergänzungsmittel ist sinn­voll für Hunde, ent­schei­dend sind die Dosierung, Verträglichkeit und wis­sen­schaft­li­che Grundlage.“

Ein Blick auf die Zutatenlisten des Futters lohnt sich immer, denn nicht alle soge­nann­ten funk­tio­na­len Zusätze hal­ten, was sie versprechen.

Sinnvolle funk­tio­na­le Zusätze

  • Grünlippmuschelpulver ist ein Extrakt aus Muschelfleisch und unter­stützt Gelenke, Fell und Haut der Vierbeiner durch Glykosaminoglykane (GAGs).
  • Hanföl lie­fert essen­zi­el­le Fettsäuren im opti­ma­len Verhältnis und ist damit gut für das Fell, die Haut und das Immunsystem.
  • Spirulina kann die Immunabwehr und Darmflora stär­ken. Die Wirkung wur­de in Einzelfallstudien nach­ge­wie­sen. Die Qualität ist entscheidend.
  • Bierhefe ist reich an B‑Vitaminen, unter­stützt die Haut, das Fell und die Verdauung.
  • Leinsamen und Seealgen unter­stüt­zen die Verdauung und den Mineralstoffhaushalt.

Weniger sinn­voll oder umstritten

  • Kokosöl kann bei Überdosierung zu Verdauungsproblemen füh­ren. Der Nutzen ist ernäh­rungs­phy­sio­lo­gisch nicht belegt.
  • Zu Acai-Beeren und Chiasamen gibt es kaum fun­dier­te Erkenntnisse zur Wirksamkeit bei Hunden, meist sind die­se Inhaltsstoffe marketinggetrieben.
  • Aktivkohle und Tonerden wer­den oft als „ent­gif­tend“ bewor­ben, kön­nen aber wich­ti­ge Nährstoffe bin­den und sind nicht zur Dauerfütterung empfohlen.

Das jun­ge Unternehmen Tales & Tails geht hier bewusst einen trans­pa­ren­ten Weg: Es setzt gezielt auf natür­li­che Zutaten mit nach­ge­wie­se­ner Funktion, etwa auf Flohsamenschalen für die Verdauung oder Seealgen zur Mineralstoffversorgung. Mitgründerin Kaja Ringert erklärt: „Wir wol­len kei­ne lee­ren Werbeversprechen, son­dern ver­ständ­li­che Rezepturen mit ech­tem Nutzen für Tier und Mensch.“

Tipps für Hundehalter

  • Zutatenliste prü­fen: Je kla­rer und kür­zer die Deklaration, des­to bes­ser. Marketingbegriffe sind kein Wirkungsnachweis.
  • Weniger ist mehr: Zusatzstoffe nur gezielt ein­set­zen, idea­ler­wei­se in Absprache mit Tierärzten.
  • Qualität geht vor: Auf Herkunft, Verarbeitung und Dosierung ach­ten. Gerade bei Spirulina oder Seealgen ist die Reinheit entscheidend.

Über Tales & Tails
2018 wur­de Tales & Tails von Kaja Ringert, Cathrin Wellens und Stella Mohr gegrün­det. Das Team aus enga­gier­ten Tierfreunden ver­folgt eine kla­re Mission: gesun­des, hoch­wer­ti­ges und trans­pa­rent her­ge­stell­tes Futter für Hunde und Katzen. Nachhaltigkeit steht im Zentrum des Geschäftsmodells – pro­du­ziert wird mit erneu­er­ba­ren Energien, und pro ver­kauf­tem Produkt wird an Tiere in Not gespen­det. Mehr Infos unter wwww​.tale​sand​tails​.de.

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