Hanföl, Chiasamen & Co. im Hundefutter auf dem Prüfstand
Superfoods gelten beim Menschen längst als Booster für Gesundheit und Wohlbefinden. Auch in der Tiernahrungsbranche häufen sich Produkte, die mit gesunden Zutaten wie Hanföl, Chiasamen und Spirulina werben. Welche Superfoods bringen tatsächlich Vorteile für die Vierbeiner und wann handelt es sich eher um Marketing als um echten Mehrwert?

Ein Blick auf die Zutatenlisten des Futters lohnt sich immer, denn nicht alle sogenannten funktionalen Zusätze halten, was sie versprechen.
Sinnvolle funktionale Zusätze
- Grünlippmuschelpulver ist ein Extrakt aus Muschelfleisch und unterstützt Gelenke, Fell und Haut der Vierbeiner durch Glykosaminoglykane (GAGs).
- Hanföl liefert essenzielle Fettsäuren im optimalen Verhältnis und ist damit gut für das Fell, die Haut und das Immunsystem.
- Spirulina kann die Immunabwehr und Darmflora stärken. Die Wirkung wurde in Einzelfallstudien nachgewiesen. Die Qualität ist entscheidend.
- Bierhefe ist reich an B‑Vitaminen, unterstützt die Haut, das Fell und die Verdauung.
- Leinsamen und Seealgen unterstützen die Verdauung und den Mineralstoffhaushalt.
Weniger sinnvoll oder umstritten
- Kokosöl kann bei Überdosierung zu Verdauungsproblemen führen. Der Nutzen ist ernährungsphysiologisch nicht belegt.
- Zu Acai-Beeren und Chiasamen gibt es kaum fundierte Erkenntnisse zur Wirksamkeit bei Hunden, meist sind diese Inhaltsstoffe marketinggetrieben.
- Aktivkohle und Tonerden werden oft als „entgiftend“ beworben, können aber wichtige Nährstoffe binden und sind nicht zur Dauerfütterung empfohlen.
Das junge Unternehmen Tales & Tails geht hier bewusst einen transparenten Weg: Es setzt gezielt auf natürliche Zutaten mit nachgewiesener Funktion, etwa auf Flohsamenschalen für die Verdauung oder Seealgen zur Mineralstoffversorgung. Mitgründerin Kaja Ringert erklärt: „Wir wollen keine leeren Werbeversprechen, sondern verständliche Rezepturen mit echtem Nutzen für Tier und Mensch.“
Tipps für Hundehalter
- Zutatenliste prüfen: Je klarer und kürzer die Deklaration, desto besser. Marketingbegriffe sind kein Wirkungsnachweis.
- Weniger ist mehr: Zusatzstoffe nur gezielt einsetzen, idealerweise in Absprache mit Tierärzten.
- Qualität geht vor: Auf Herkunft, Verarbeitung und Dosierung achten. Gerade bei Spirulina oder Seealgen ist die Reinheit entscheidend.
Über Tales & Tails
2018 wurde Tales & Tails von Kaja Ringert, Cathrin Wellens und Stella Mohr gegründet. Das Team aus engagierten Tierfreunden verfolgt eine klare Mission: gesundes, hochwertiges und transparent hergestelltes Futter für Hunde und Katzen. Nachhaltigkeit steht im Zentrum des Geschäftsmodells – produziert wird mit erneuerbaren Energien, und pro verkauftem Produkt wird an Tiere in Not gespendet. Mehr Infos unter wwww.talesandtails.de.
Werbung, unbeauftragt! Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der eine werbende Wirkung haben könnte, ohne dass wir von einem Unternehmen dafür beauftragt wurden. Wir stellen Produkte und Dienstleistungen vor, die wir für unsere Leser interessant halten. HundeNachrichten erhält durch die jeweilige Veröffentlichung keine finanzielle Unterstützung oder Leistung von den Unternehmen.






































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