Wer seinen Hund nicht mit Chemie schützen möchte, sollte sich gut informieren
(DJD). Zecken sind der Schrecken aller Hundebesitzer. Denn überall, wo ihre vierbeinigen Lieblinge gerne herumstöbern und toben – auf Wiesen, am Wegesrand, im Gebüsch oder am Ufer von Gewässern und sogar im heimischen Garten – lauern auch die kleinen Blutsauger. Und sie sind nicht nur eklig, sondern können Hunde mit gefährlichen Krankheiten wie Borreliose, Babesiose (Hundemalaria), Anaplasmose oder FSME infizieren. Bei Streifzügen durch Parks, Wälder und auch im eigenen Garten sollten die Tiere deshalb unbedingt wirksam vor Zecken geschützt werden.
Bernstein und Kokosöl in Studie wirkungslos
Besonders bei Welpen und wenn der Hund Kontakt mit Kindern hat, möchten viele Hundefreunde aber für den Zeckenschutz nicht auf chemische Mittel zurückgreifen. Teils werden dann Alternativen wie Bernstein- oder Keramikketten, Kokosöl oder Energiewasser ausprobiert. Aber können diese Zecken tatsächlich abschrecken? Neue wissenschaftliche Ergebnisse wurden dazu auf dem YouTube-Channel „Der Tierarzt“ veröffentlicht. Das Fazit: Weder Bernstein- und Keramikhalsbänder noch Kokosöl zeigten in den Versuchen eine abtötende oder abschreckende Wirkung auf die Parasiten. Auch das Energiewasser versagte bei Vergleichsversuchen.
Zeckenschutz das ganze Jahr anwenden

Parasiten schnell entfernen
Findet sich beim prophylaktischen Absuchen nach dem Spaziergang doch einmal eine Zecke, gilt es, sie möglichst schnell zu entfernen, um das Risiko der Übertragung von Krankheiten zu senken. Am zuverlässigsten funktioniert das mit einer speziellen Zeckenzange oder ‑karte. Damit greift man die Zecke so nah wie möglich an der Haut des Hundes und zieht sie vorsichtig geradeheraus. Wichtig: Den Parasiten dann mit Alkohol töten oder mit einem harten Gegenstand zerquetschen, Zecken sind zäh! Zum Abschluss die Bissstelle desinfizieren und noch einige Wochen beobachten.





































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