Egal, ob Wald, Meer oder die Berge: Urlaub mit Hund liegt im Trend

Egal ob Wald, Meer oder die Berge: Urlaub mit Hund liegt im TrendHolzwickede. Ferien und Feiertage sor­gen dafür, dass Zeit mit den Vierbeinern ver­bracht wer­den kann – und das am bes­ten drau­ßen. Da zu Hause aber schon jeder Busch und Strauch mit Namen begrüßt wer­den kann, ist es Zeit, neue Gebiete zu ent­de­cken. Urlaub mit Hund tut Tier und Herrchen gut und sorgt für den per­fek­ten Ausgleich zum Alltag. Egal, ob am Strand, im Wald oder auf den Bergen – „gera­de in der Nebensaison haben Hundebesitzer eine gro­ße Auswahl an Ausflugs- und Reisezielen, oft zu einem sehr attrak­ti­ven Preis“, sagt Christina Nielsen von mein​-haus​tier​.de.

„Bei der Wahl des Reiseziels soll­te man auf jeden Fall auf die Vorlieben und Bedürfnisse des Hundes ach­ten. Wie viel bewegt er sich? Schwimmt er ger­ne? Wie sieht es mit sei­nem Alter und sei­ner Größe aus? Mit die­sen Fakten im Hinterkopf kann man schnell ent­schei­den, ob ich mir ein paar Tage am Strand oder in den Bergen gön­ne“, meint die Haustier-Expertin von Deutschlands gro­ßer Tierseite.

Die Nebensaison nutzen
Wer zu Hause eine klei­ne Wasserratte hat, die ger­ne auch mal bud­delt und sich aus­tobt, der soll­te ein paar Tage am Meer genie­ßen. „Im Sommer ste­hen an vie­len Stränden Verbotsschilder für Hunde. Zur Nebensaison sieht das anders aus. An vie­len Stränden kann in die­ser Zeit auch ohne Leine aus­gie­big gespielt und her­um­ge­rannt wer­den“, so die Bloggerin. In Deutschland bie­tet sich die Nord- und Ostsee an. 8500 Quadratmeter Hundestrand gibt es im ost­frie­si­schen Dornum. Auch Norddeich bie­tet an einem sepa­ra­ten Hundestrand viel Platz zum Toben. Wer lie­ber Inselurlaub haben möch­te, der ist auf Juist rich­tig. Als kleins­te Insel der Nordsee ver­fügt sie aber doch über zwei Hundestrände. An der Ostsee locken Grömitz und Trassenheide mit gro­ßen Sandstränden, die teil­wei­se mit Strandkörben aus­ge­stat­tet sind. Hier kön­nen Herrchen und Frauchen ihren treu­en Begleitern beim Spielen und Planschen ent­spannt zusehen.

Wer lie­ber mit Stock und Hut ver­schie­de­ne Wanderrouten unsi­cher machen möch­te, für den hat Nielsen fünf Wanderweg-Tipps: „Ein schö­nes Ziel zum Wandern ist der Tegelberg im Allgäu. Am bes­ten fährt man mit der Tegelbergbahn auf 1.700 Meter Höhe und wan­dert dann hin­un­ter. Der Blick fällt auf das Schloss Neuschwanstein – wirk­lich ein­ma­lig. Hunde sind in der Tegelbergbahn kein Problem.“

Weiterempfiehlt sie das Monbachtal im Schwarzwald: „Über den Bach füh­ren nicht immer Brücken, des­we­gen muss manch­mal über die Steine im Bach gehüpft wer­den. Schlendert man den Bach ent­lang, kann man das hüb­sche Tal für sich ent­de­cken.“ Für Wasserliebhaber emp­fiehlt sich das Fehltal auf der schwä­bi­schen Alb mit angren­zen­dem Fluss. „Wer Zuhause einen geschick­ten Abenteurer als Haustier hat, für den bie­tet sich das Elbsandsteingebirge an. Entlang des Malerwegs, vor­bei an der Barbarine, der Festung Königstein und der gro­ßen Diebeshöhle, müs­sen Brücken und Leitern über­wun­den wer­den. Es gibt aber auch eine ein­fa­che­re, hun­de­freund­li­che­re Alternative.“ Als Letztes gibt sie den Mühlenbecker See in Brandenburg als Tipp. Viele Seen und Waldgebiete laden dort zum Wandern und Baden ein.

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