
Die Hunde von heute haben zwar eine erstklassige medizinische Versorgung und möglicherweise auch ihren eigenen Trainer, Physiotherapeuten und Ernährungsberater, dafür aber leiden sie zunehmend seelisch, wie die horrende Zahl der Angststörungen und Verhaltensprobleme bei Haushunden zeigt.
Artspezifische Verhaltensweisen wie Graben, Markieren, Jagen oder Umherstreifen werden unterdrückt, künstliche wie Skateboardfahren oder das Zeigen von Tricks gefördert. Daneben werden Hunde zunehmend von uns angeheuert, um emotionale Arbeit zu leisten: Sie sollen als Antidepressivum wirken, uns aufheitern, Dienst als Therapie- und Assistenzhunde bei Belastungsstörungen tun – oft zu einem hohen Preis.
Hunde haben es also schwer mit Menschen und in der Folge die Menschen mit den Hunden.
Was können wir dagegen tun?
Bioethikerin Jessica Pierce legt den Finger in diese Wunden und nimmt die Beziehungen zwischen Mensch und Hund unter die Lupe, um herauszufinden, wo etwas schiefläuft und wie wir unsere Erwartungen und Annahmen ändern können, damit wir es künftig besser machen können. Ein manchmal unbequemes Buch, das jeden echten Hundefreund sehr nachdenklich machen wird!
Über die Autorin

Hundsein heute – Plädoyer für ein gutes Leben
Jessica Pierce
304 Seiten
Paperback
Kynos Verlag
ISBN 978−3−95464−334−9
Preis: 18 Euro








































