Hannover. Hundewelpen kommen genau wie Menschenbabys zahnlos auf die Welt. Doch schon in den ersten zwei bis vier Lebenswochen brechen die Milchzähne durch, und mit etwa sechs Wochen sollten die kleinen Vierbeiner ein komplettes Milchgebiss mit 28 Zähnen haben. Allerdings bleibt ihnen dieses nicht lange erhalten: Ab dem dritten Lebensmonat setzt der Zahnwechsel ein. Bis zum sechsten Monat haben die meisten Hunde schließlich ihr bleibendes Gebiss mit 42 Zähnen. „Der Zahnwechsel ist ein normaler Entwicklungsschritt – er verläuft aber bei jedem Hund etwas unterschiedlich. Größere Rassen sind in der Regel schneller durch, kleinere brauchen oft länger“, erklärt Franziska Obert von der AGILA Haustierversicherung.
Typische Anzeichen erkennen

Weitere Anzeichen für den Zahnwechsel sind kleinere Mengen Blut beim Kauen und natürlich Zahnlücken. Nicht immer findet man die ausgefallenen Milchzähne: Einige Hunde verschlucken sie einfach.
Unterstützung im Alltag: Praktische Tipps
Auch wenn der Zahnwechsel ein natürlicher Prozess ist, gibt es Möglichkeiten, den Welpen gezielt dabei zu unterstützen:
- Zerrspiele vermeiden, da sie die lockeren Zähnchen zusätzlich belasten können.
- Kauspielzeug anbieten, das für Welpen geeignet ist. Besonders angenehm ist es, wenn dieses vorher im Kühlschrank oder Eisfach gekühlt wurde.
- Gefahrenquellen beseitigen: Weil zahnende Welpen besonders viel kauen und dabei nicht unbedingt wählerisch sind, sollten sie nicht unbeaufsichtigt in die Nähe von Gefahrenquellen wie Stromkabeln gelassen werden.
Mögliche Probleme beim Zahnwechsel
In den meisten Fällen läuft der Zahnwechsel unkompliziert ab. Manchmal treten jedoch Schwierigkeiten auf, die tierärztlich abgeklärt werden sollten:
- Persistierende Milchzähne: Bleiben sie nach dem sechsten Monat bestehen, können sie den Durchbruch der Dauerzähne behindern.
- Zahnretention: Ein Milchzahn fällt aus, doch der bleibende Zahn bricht nicht durch – dadurch können sich Entzündungen oder Zysten am Zahnfleisch bilden.
- Fehlstellungen: Besonders bei kleinen Rassen kann es vorkommen, dass die bleibenden Zähne nicht genug Platz im Kiefer haben und deshalb schief wachsen.
- Zahnfrakturen: Durch intensives Kauen kann ein Milchzahn splittern oder abbrechen. Im schlimmsten Fall wird dadurch der bleibende Zahn geschädigt.
„Gerade weil diese Probleme langfristige Folgen haben können, sollten Hundehalter die Mundhöhle während des Zahnwechsels gut im Blick behalten und im Zweifel eine Tierärztin oder einen Tierarzt hinzuziehen“, rät Obert. Gut zu wissen: Wird gleich nach dem Einzug des Welpen eine Tierkrankenversicherung abgeschlossen, übernimmt diese in aller Regel die Kosten für derartige Behandlungen. Aber auch, wenn der Zahnwechsel schon durch ist, lohnt sich der Abschluss einer passenden Versicherung. Aktuell schenkt Agila allen jungen Hunden und Katzen, die noch nicht älter als sechs Monate sind und die über die Aktionsseite www.agila.de/welcome neu versichert werden, ein liebevoll zusammengestelltes Willkommenspaket.
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