Ein aufregender Tag für Dackeldame „Emma“

Der aufregendste Geburtstag aller Zeiten

Mit Hilfe von TASSO konnte Dackeldame „Emma“’
nach einem ereignisreichen Tag zu ihrer Familie zurückkehren

Dackeldame EmmaPetershagen/Sulzbach. Für das größte Abenteuer ihres Lebens hat sich Dackeldame „Emma“ einen ganz besonderen Tag ausgesucht. Ausgerechnet am Geburtstag ihrer Halterin Christina Wilkening entwischte die elfjährige Hündin am Morgen durch eine bislang unbekannte Lücke im heimischen Garten.

Zunächst blieb Emmas Verschwinden unbemerkt, da es nicht ungewöhnlich ist, dass die beiden Hunde der Familie morgens erst einmal gründlich im Garten patrouillieren, um zu überprüfen, was über Nacht passiert ist. Christina Wilkening war bereits außer Haus, als Emmas Verschwinden auffiel: Bevor ihr Mann sich auf den Weg zur Arbeit machen wollte, rief er wie üblich beide Hunde ins Haus zurück. Doch nur Mischlingshündin Mimi tauchte auf. Von „Emma“ war keine Spur zu sehen.

Andreas Robl durchsuchte also den Garten und entdeckte schließlich das kleine Loch, durch das „Emma“ sich, vermutlich getrieben vom Jagdfieber, gequetscht haben musste. Der Plan zur Arbeit zu fahren, wurde umgehend aufgegeben und auch Christina Wilkening verkürzte ihren Arbeitstag, um die Suche nach dem geliebten Familienhund zu unterstützen. „Natürlich haben wir dann auch erst mal mit TASSO telefoniert“, erzählt Christina Wilkening. „Wir haben verschiedene Tipps erhalten, unter anderem wurde uns erklärt, wie man eine Heimwärtsschleppe, also eine Geruchsspur, die den Hund nach Hause zurückführt, legt. Auf jeden Fall war es total beruhigend zu wissen, dass wir unterstützt werden und man uns sofort informiert, wenn „Emma“ gefunden werden sollte.“ Statt der ersehnten Fundmeldung erreichten Christina Wilkening jedoch zunächst nur Meldungen über Sichtungen. Die Fahrerin eines Schulbusses hatte sie beispielsweise in der Nähe der Bundesstraße gesehen und TASSO informiert. Entsprechend der Hinweise suchten Emmas Menschen in den umliegenden Feldern und Wiesen nach ihrer Hündin. Parallel verteilten Freunde die Suchmeldungen von „Emma“ – auch digital über soziale Netzwerke. „So wussten sehr viele Menschen von unserer Suche.“

Erst viele Stunden nachdem Emmas Ausflug begonnen hatte, klingelte schließlich das Telefon und die erleichternde Botschaft ging ein: Ein Autofahrer hatte die erschöpfte „Emma“ auf der Bundesstraße gesehen und es geschafft, sie in sein Auto zu locken. Kurzerhand brachte er sie zu einem nahegelegenen Bauernhof, wo die Menschen bereits von der Suche nach „Emma“ gehört hatten und den Fund gleich meldeten.

So konnte die erschöpfte und ziemlich müde „Emma“noch am selben Abend von ihrer Familie und einigen Freunden, die die Suche unterstützt hatten, abgeholt werden. „Sie hat sich tierisch gefreut und wollte am liebsten alle gleichzeitig begrüßen. Trotzdem hat man ihr schon angemerkt, dass es ein sehr anstrengender Tag war. Ich denke nicht, dass sie mal Pause gemacht hat. Sie wird wohl den ganzen Tag umhergeirrt sein“, sagt Christina Wilkening. Und Emmas Ausflug hatte auch Folgen: „Am nächsten Tag lief sie ganz komisch. Ich nehme an, dass sie ziemlichen Muskelkater hatte“, berichtet Christina Wilkening lachend und erleichtert, dass dieser besondere Tag – auch dank der Hilfe von TASSO – noch ein gutes Ende gefunden hat.

© TASSO e.V.

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