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Monatsarchiv: September 2013

September, 2013

  • 30 September

    Hunde stärken unseren Blick für Gefühle

    Hunde stärken Gefühle. Foto: ivh

    Studie an der Uni Wien Düsseldorf/Wien. Soziale Fähigkeiten sind in unserer Gesellschaft mehr denn je gefragt. Ein wesentlicher Teil unserer sozialen Kompetenzen ist die zwischenmenschliche Kommunikation. Dazu gehört, Gefühle des Gegenübers zu interpretieren oder zumindest wahrzunehmen. Wissenschaftler der Universität für Veterinärmedizin in Wien haben jetzt herausgefunden, dass der Umgang mit Hunden die Fähigkeiten von Menschen, Emotionen zu lesen, verbessern kann. Ein Team unter Leitung der Psychologin Birgit U. Stetina führte mit 66 Studienteilnehmern, rund die Hälfte waren Kinder, einen Test durch, bei dem die Gefühle von anderen Menschen erkannt und benannt werden mussten. Aufgabe bei diesem Gefühlserkennungstest war es, Gesichtern, die unterschiedliche Ausdrücke wie Wut, Angst, Freude etc. zeigten, die entsprechenden Gefühle zuzuordnen. Anschließend erhielten die Testpersonen zwölf Wochen lang sogenannte Multiprofessionelle Tiergestützte Interventionen (MTI), um die sozialen und emotionalen Fähigkeiten der Teilnehmer zu stärken. Durchgeführt wurden die Maßnahmen wöchentlich von mindestens zwei geschulten Trainern mit einem eigens dafür ausgebildeten …

  • 10 September

    Transponder und chippen: Die 8 größten Irrtümer

    Hattersheim. Um den Transponder, umgangssprachlich auch Mikrochip genannt, ranken sich immer noch viele Halbwahrheiten und Fehlinformationen. TASSO liefert die Fakten zu dem knapp zwölf Millimeter großen Gegenstand, der unter Umständen das Leben Ihres Tieres retten und es schnell wieder zu Ihnen zurück bringen kann. Behauptung Nummer 1: Der Mikrochip strahlt Das ist schon aus technischen Gründen nicht möglich. Der Transponder besteht aus einer Biopolymer- oder Glaskapsel, die eine Kupferspule und einen Mikrochip enthält. Die Kupferspule wird für Sekundenbruchteile durch harmlose Radiowellen aktiviert, wenn ein Lesegerät in die Nähe kommt, und wirkt als Antenne. Auf dem Mikrochip ist die individuelle Nummer des Transponders gespeichert. Eine Batterie, ein Akku oder eine andere eigene Energiequelle, wie zum Beispiel in einem Mobiltelefon, ist nicht vorhanden. Und ohne Energie kann keine dauerhafte Strahlung entsendet werden – der Transponder verhält sich also absolut passiv. Behauptung 2: Der Transponder wandert Bald nach dem subkutanen (unter die Haut) …