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Monatsarchiv: Juli 2014

Juli, 2014

  • 30 Juli

    “Bio” für Haustiere – mehr als ein Trend?

    Gesundes Tierfutter und Spielzeug für Hund, Katze & Co. Erlangen. Ihre rund 23 Millionen Hunde, Katzen, Vögel und Nager sind vielen Deutschen so wichtig wie nichts anderes. Wie Tierfreunde ihre treuen Begleiter gesund und umweltbewusst füttern, worauf sie achten sollten und welche Stolperfallen beim Einkauf von Fressen, Spielzeug und sonstigem Haustierbedarf lauern, haben die Haustierexperten vom Bio-Nachhaltig-Fair Portal COSS-MOSS zusammengefasst. Der allgemeine Trend geht bereits seit einiger Zeit auch beim Haustierbedarf immer stärker Richtung “Bio” und “Öko”. Kein Wunder, denn wer für sich selbst nur vollwertige, ökologisch nachhaltige Produkte kauft, will natürlich auch seinem Vierbeiner kein industrielles Discounter-Futter vorsetzen. Bei falscher und zu schlechter Ernährung drohen schließlich auch Tieren die üblichen “Zivilisationskrankheiten” wie Überfettung, Diabetes, Arthrose und sogar Krebs. Das richtige, gesunde Tierfutter Den Vierbeinern ist meist auf den ersten Blick anzusehen, wie gut es ihnen geht: Ein seidiges Fell oder ein volles Federkleid, saubere und gesunde Zähne, wache Augen, …

  • 28 Juli

    Was passiert mit Hunden bei einer Scheidung?

    Düsseldorf. Wenn Eheleute sich scheiden lassen, kommt es oft zum Streit darüber, wer was am Ende behalten darf. Das Problem mag bei Geschirr, Möbeln und Bankkonten noch lösbar sein. Aber wie steht es um im Haushalt lebende Tiere? Einfach teilen? Es liegt auf der Hand, dass dies wenig praktikabel ist, wenn nur ein Tier vorhanden ist. In diesem Fall bekommt es laut ARAG Experten die Hauptbezugsperson, die das Tier täglich versorgt, zugesprochen. Wenn es allerdings um mehrere Tiere geht, auf die beide Ex-Partner Anspruch erheben, wird aufgeteilt. Dabei verweisen die ARAG Experten auf einen konkreten Fall, in dem drei Hunde die juristische Hauptrolle spielten. Jeder der geschiedenen Partner wollte alle Vierbeiner, vor allem aber eine Basset Hündin, behalten. Gekauft wurde sie als Welpe von der Ehefrau, gefüttert ausschließlich vom Ehemann, der auch die Steuer bezahlte, Gassi gingen beide. Ein schwieriger Fall also. Ausschlaggebend für die Richter waren daher die anderen …

  • 27 Juli

    Tiere töten im Namen der Kunst erlaubt?

    Düsseldorf. Natürlich sehen auch Juristen in der Kunst- oder Religionsfreiheit ein schützenswertes Gut. Aber rechtfertigt eine Kunstperformance das Strangulieren oder Erdrosseln von Hundewelpen? Natürlich nicht! Und glücklicherweise waren auch die Richter in einem konkreten Fall der Ansicht, dass die grausame Tötung von Hundewelpen weder unter die Kunstfreiheit falle, noch als Protest gegen die Tötung von Hundewelpen zulässig sei. Den Antrag auf das Strangulieren von jungen Vierbeinern mit Kabelbindern stellte eine Frau, die im Rahmen einer Theatervorführung darauf hinweisen wollte, dass ausgediente Schlittenhunde in Alaska und leistungsschwache Jagdhunde in Spanien auf gleiche Weise zu Tode kämen. Sie pochte auf die im Grundgesetz vorbehaltlos garantierte Kunstfreiheit, die ihrer Meinung nach in diesem Fall den Verstoß gegen das Tierschutzgesetz rechtfertige. Doch die Richter sahen das anders und verwiesen auf eben dieses Gesetz, nach dem niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen dürfe, und untersagten der Künstlerin den geschmacklosen Auftritt …

  • 24 Juli

    Änderung Tierschutzgesetz: Merkblätter informieren über Bedürfnisse der Heimtiere

    Händler sind ab 1. August 2014 verpflichtet, Tierfreunden beim Erstkauf eines Wirbeltieres schriftliche Informationen mitzugeben Düsseldorf. Wer in Deutschland gewerbsmäßig mit Tieren handelt, ist ab dem 1. August 2014 laut dem geänderten Tierschutzgesetz (§ 21 Abs. 5 Ziffer 2 TschG) dazu verpflichtet, jedem Tierfreund beim Erstkauf eines Wirbeltieres eine schriftliche Information über die Bedürfnisse des Tieres mitzugeben. Darauf weist der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) hin. Zoofachhändler händigen ihren Kunden deshalb ein entsprechendes Infoblatt oder einen Steckbrief zu der jeweiligen Art aus: “Darin finden Tierfreunde grundlegende Informationen über Herkunft, Pflege und Haltung des neuen Heimtieres”, erklärt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Der Berufsverband der Heimtierbranche hält zudem eine umfassende Beratung der Tierhalter vor dem Tierkauf für erforderlich: “Angehende Heimtierbesitzer sollten sich vor der Anschaffung über die Bedürfnisse ihres Tieres informieren und prüfen, welches Tier zu ihrem Lebensstil passt”, sagt Norbert Holthenrich. “Denn nur eine artgerechte Heimtierhaltung ermöglicht eine gute und lebenslange Mensch-Tier-Beziehung.” …

  • 15 Juli

    Gesund und munter auf Reisen: Die Urlaubsapotheke für den Hund

    Düsseldorf. Wenn das Familienrudel verreist, ist der Hund am liebsten mit von der Partie – egal ob im Aktiv-Urlaub oder bei einer eher gemächlichen Auszeit am Strand: „Um für alle Eventualitäten der Reise gut gerüstet zu sein, sollten Hundefreunde beim Kofferpacken auch an eine Reiseapotheke für den Vierbeiner denken“, sagt Dr. Klaus Kutschmann, Fachtierarzt für Kleintiere aus Magdeburg. An diese Dinge sollte jeder Hundefreund denken: Medikamente: Alle Medikamente, die der Hund regelmäßig einnehmen muss. Zusätzlich sollte man Mittel gegen Durchfall, Schmerzen, Fieber und Reisekrankheit mitnehmen. Der Tierarzt stellt die geeigneten Präparate zusammen. „Auf keinen Fall Medikamente, die für den Gebrauch durch den Menschen bestimmt sind, einfach so dem Hund verabreichen! Diese können beim Tier ganz anders wirken als beim Menschen“, betont der Fachtierarzt. Wundversorgung: Verbandsmaterial, sterile Einmalhandschuhe, Verbandschere, sterile Kochsalzlösung zur Wundreinigung, Desinfektionsspray und entzündungshemmende Wund- und Heilsalbe. Pinzette: zum Entfernen von Fremdkörpern. Digitales Fieberthermometer Maulkorb als Beißschutz: Hunde können, …

  • 3 Juli

    Experten-Tipp zur Rohfleischfütterung

    Sachgerechter Parasitenschutz Osnabrück. Viele Hundehalter ernähren ihre Vierbeiner auf Basis von rohem Fleisch. Welche Risiken dabei aus Sicht eines Parasitologen bestehen – und wie man diesen vorbeugen kann – erklärt Prof. Dr. Georg von Samson‐Himmelstjerna, Vorsitzender der Expertenorganisation ESCCAP und Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der Freien Universität Berlin: Über rohes Fleisch und Innereien (z.B. Lunge oder Leber) können verschiedene Parasiten auf Hunde übertragen werden. Dazu zählen unter anderem Toxocara canis, der häufigste Spulwurm in Deutschland, der kleine Hundebandwurm Echinococcus granulosus und die Einzeller Neospora caninum. Wie hoch das Risiko ist, dass sich Hunde über rohes Fleisch mit diesen und anderen Erregern anstecken, ist bisher unbekannt. Sicher ist nur, dass es möglich ist und immer wieder vorkommt. Dies heißt jedoch nicht, dass Hunde aus parasitologischer Sicht grundsätzlich nicht roh ernährt werden dürfen. Wichtig ist nur, dass das Fleisch vor dem Verfüttern ausreichend tief und lange eingefroren wird, um …

  • 2 Juli

    Dänemark ändert sein restriktives Hundegesetz, jedoch keine Entwarnung

    VIER PFOTEN, TASSO und VDH raten weiterhin vom Urlaub mit dem Hund in Dänemark ab Hamburg. Der öffentliche Druck und die jahrelangen Proteste von Tierschützern sowie die damit einhergehenden massiven Urlaubsstornierungen haben dazu geführt, dass Dänemark nun endlich Änderungen am landeseigenen Hundegesetz vorgenommen hat. Diese gelten ab dem 1. Juli 2014. Darauf weisen die Tierschutzorganisationen VIER PFOTEN, TASSO e.V. sowie der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) hin. Ab dem 1. Juli 2014 treten in der dänischen Hundegesetzgebung die folgenden Neuerungen in Kraft: Grundbesitzer dürfen ab diesem Zeitpunkt keine Hunde mehr abschießen, die auf ihrem Eigentum herumstreunen. Hundehalter, deren Hunde zum wiederholten Mal auf fremden Grundstücken frei umher laufen, werden künftig mit einem Bußgeld von bis zu 270 Euro belangt. „Wir begrüßen es außerordentlich, dass mit dieser Regelung das antiquierte „Feld- und Weggesetz“ von 1872 nun endlich überholt ist“ sagt Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO. „Wir fragen uns allerdings, …