26. März 2013

Hunde in der Osterzeit: Ei oder nicht Ei, das ist hier die Frage

Bunte Eier, Schokohasen oder Kekse – rund um Ostern ist die Versuchung besonders groß, dem geliebten Vierbeiner etwas scheinbar Gutes zukommen zu lassen. Doch einige Naschereien können für den Hund ernsthafte gesundheitliche Schäden zur Folge haben.

Leipzig. Sollte bei der Osterbäckerei mal ein Ei übrig bleiben, darf es der Hund in gekochter Form gern verspeisen. Hühnereier enthalten wichtige Nährstoffe, vor allem essentielle Aminosäuren. Das bunt eingefärbte Osterei – ohne Schale versteht sich – stellt demnach keine Gefahr dar, ganz im Gegenteil. „Die Eiweißbausteine sorgen dafür, dass der Stoffwechsel des Hundes reibungslos funktioniert und sich Körperzellen sowie Muskelgewebe nachbilden. In hochwertigem Hundefutter ist daher häufig eine Ergänzung mit Ei zu finden“, erklärt die auf Ernährung spezialisierte Tierärztin und futalis-Gründerin Stefanie Schmidt aus Leipzig. „Außerdem sind gekochte Hühnereier gut verdaulich – ganz im Gegensatz zu rohen Eiern. Die haben im Napf nichts verloren. Denn einige im Eiklar enthaltenen Bestandteile können die Verdauung beeinträchtigen und so zu Mangelerscheinungen führen“, warnt Schmidt.

Schokoeier für Hunde gefährlich
Viele Osterleckereien sind für Hunde pures Gift. Besonders heikel ist Schokolade. Hunde reagieren empfindlich auf den Kakao-Bestandteil Theobromin, der bereits in kleinen Mengen problematisch sein kann: „Der Wirkstoff führt zu einer Erhöhung des Blutdrucks und der Pulsfrequenz und kann unter anderem eine Verengung der Blutgefäße im Gehirn verursachen“, so die Tierärztin. Mögliche Folgen: Unruhe, Zittern bis hin zu Krampfanfällen sowie Erbrechen oder Durchfall. Für einen 10 Kilo schweren Hund kann bereits eine 200 Gramm-Tafel Zartbitterschokolade tödlich sein. Die Ernährungsexpertin warnt deshalb eindringlich: „Auch wenn der Hund bisher keine Reaktionen gezeigt hat, rate ich dringend von einer Schokoladenfütterung ab. Auch kleine Mengen können laut aktuellen Studien zu chronischen Schäden wie zum Beispiel Herzerkrankungen führen.“

Das gleiche gilt übrigens auch für Kekse: Der hohe Zuckeranteil ist nichts für den Hundemagen. Wer seinen Hund an Ostern dennoch verwöhnen möchte, sollte es einmal mit dem individuell angepassten Futter von futalis probieren. Denn um Fehlversorgungen und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken zu vermeiden, ist der tatsächliche Nährstoffbedarf des Hundes entscheidend: Nur so wird Ernährung zur Gesundheitsprophylaxe und der geliebte Hund kann Feiertage und Urlaubszeit noch lange unbeschwert gemeinsam mit seinem Zweibeiner genießen.

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