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Schlagwort-Archiv: Fundtier

Sommer der Aussetzungen – eine bittere Ferien-Bilanz

„Pina“ war gerade einmal einen Monat alt, als sie an einer Bushaltestelle in Wilhelmsburg aufgefunden wurde

Hamburg. Die Sommerferien in Hamburg sind zu Ende – und der Hamburger Tierschutzverein (HTV) zieht eine bittere Bilanz für die vergangenen Wochen. Zwischen dem Ferienbeginn am 27. Juni und Ferienende am 7. August mussten insgesamt 190 mutmaßlich ausgesetzte Tiere im Tierheim Süderstraße aufgenommen werden. Hinzu kommen 111 abgegebene Tiere. „Wir sind erschüttert und empört über die hohe Anzahl von ausgesetzten Tieren, die wir seit dem 27. Juni bei uns aufnehmen mussten“, sagt Sandra Gulla, erste. Vorsitzende vom HTV. „Wer sein Tier aussetzt, beweist damit eine besonders große Empathie- und Charakterlosigkeit. Den Mut, das Tier bei uns im Tierheim Süderstraße abzugeben, muss man zumindest aufbringen.“ Schon vor Beginn der Sommerferien berichtete der HTV über besonders erschütternde Tieraussetzungen. Seit dem 27. Juni wurden 9 Hunde, 83 Katzen, 22 Kleinsäuger (darunter 16 Kaninchen und 2 Mongolische Rennmäuse), 28 exotische Ziervögel (darunter 1 Mohrenkopfpapagei und 2 Unzertrennliche), 1 Huhn, 36 Tauben (darunter 1 Diamanttäubchen), …

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Ein Tier gefunden? Was jetzt zu tun ist

Wer Fundtiere behält, macht sich unter Umständen sogar des Diebstahls schuldig

ARAG-Experten informieren über das richtige Verhalten, wenn man Streuner findet Düsseldorf. So genannte Freigänger gibt es vor allem bei Katzen. Sie lieben es, nach Lust und Laune zu kommen und zu gehen. Dabei kann es schon mal vorkommen, dass die Samtpfote sich für einige Zeit ein neues Zuhause sucht. ARAG-Experten warnen davor, die Streuner allzuschnell als Familienzuwachs zu betrachten. Wer Fundtiere behält, macht sich unter Umständen sogar des Diebstahls schuldig. Wie man mit vermeintlich herrenlosen Tieren umgeht, erklären die ARAG-Experten im Folgenden. Die Rechtslage So lobenswert es auch ist, sich um herumstreunende Katzen und Hunde zu kümmern – bleibt der Eigentümer des Tieres unauffindbar, gilt das Tier – so paradox es klingt – als Fundsache. Und ob lebendiger Vierbeiner oder Schlüsselbund, für Fundsachen ist die Gemeinde beziehungsweise Stadt zuständig. Daher raten die ARAG-Experten, das Findeltier beim örtlichen Tierheim, der Polizei oder dem Fundbüro zu melden – und zwar (auch) schriftlich …

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