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Camping mit Hund – Tipps für einen entspannten Outdoor-Urlaub

Foto: Karin VolkmerDüsseldorf. Klare Sternennächte, Nudeln vom Gaskocher und Lagerfeuerromantik mit dem geliebten Vierbeiner: Ob an der Nord- oder Ostsee, im Bayerischen Wald oder an der Mecklenburgischen Seenplatte – auf fast 950 deutsche Campingplätze dürfen Hundehalter ihre Vierbeiner mitbringen. Für einen entspannten Outdoor-Urlaub mit ihrem Hund sollten sie allerdings ein paar Punkte beachten.

„Bei der Auswahl des Campingplatzes ist es gerade an sehr sonnigen Tagen wichtig, dass ausreichend Schattenplätze für den Hund vorhanden sind“, erklärt Katharina Queißer von der Hundeschule Pepino in Niederneisen. Und: „Damit sich die Fellnase wohlfühlt, ist es wichtig, ein paar vertraute Gegenstände wie Körbchen oder Spielzeug von Zuhause mitzunehmen“, so Queißer weiter.

Voraussetzungen für das Campen mit Hund sollten außerdem sein:

  • Gute Erziehung: Der Hund muss bestimmte Regeln kennen und darf nicht den Zeltnachbarn die Wurst vom Grill holen, beim Fußballspiel der Kinder den Ball jagen oder sich mit anderen Hunden anlegen. In der Regel herrscht auf Campingplätzen Leinenpflicht.
  • Reiseapotheke: Ein Mittel gegen Durchfall, ein Flohhalsband, Wundspray und ähnliches gehören auf jeden Fall mit ins Gepäck. Ebenso eine Zeckenzange. Der Hund muss außerdem, den Bedingungen der Urlaubsregion entsprechend, geimpft sein.
  • Vorheriges Schlaf-Training: Damit der Hund auf das Schlafen in Wohnwagen oder Zelt vorbereitet ist, sollten Herrchen und Frauchen dies am besten schon vor Antritt der Reise mit ihm üben. Zum Beispiel, indem sie eine Nacht zusammen mit dem Vierbeiner darin verbringen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es am Zielort einen geeigneten Campingplatz für Mensch und Vierbeiner gibt, ist übrigens hoch: „Auf rund tausend vom ADAC beschriebenen und klassifizierten Campingplätze in Deutschland sind Hunde ohne Einschränkung erlaubt“, weiß Stefan Thurn, Leiter Redaktion Freizeit-Führer vom ADAC Verlag. „Immer mehr Betreiber stellen sich auf die vierbeinigen Gäste ein und bieten zum Beispiel eine ‚Gassimeile’ oder Hundeduschen an.“

Wer einen hundefreundlichen Campingplatz sucht, findet ausführliche Hinweise und Beschreibungen zum Beispiel im Internet beim ADAC unter campingfuehrer.adac.de.

IVH
Foto: Karin Volkmer/pixelio.de

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