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Monatsarchiv: April 2014

April, 2014

  • 24 April

    Der Therapiehund. Vor, während und nach der Ausbildung

    Fachbuch von Anja Carmen Müller/Gabriele Lehari Bremen/Reutlingen. Wer mit einem Therapiehund arbeiten möchte, hat es nicht ganz leicht: Weder Zugangsvoraussetzungen noch Ausbildung und Einsatz sind gesetzlich geregelt. Den Autorinnen, der Fachkrankenschwester Anja Carmen Müller und der Biologin Dr. Gabriele Lehari, gelingt es dennoch, Wege aufzuzeigen. Ihr ansprechend bebilderter Ratgeber deckt alle Facetten ab, die es vor dem Einstieg in das Feld der tiergestützten Interventionen zu bedenken gilt. Das beginnt bei der Frage, wo, wann und wie Ausbildungen absolviert werden können, welche Voraussetzungen Mensch und Hund mitbringen sollten und was es in Sachen Versicherung und Steuern zu regeln gibt. Praktische Tipps und Zehn-Punkte-Listen zu Erziehung, Sozialisation und Eignungstests ermöglichen es Hundehaltern, sich und ihr Tier auf den Alltag als Therapiebegleithund-Team vorzubereiten. Dabei verharmlosen die Autorinnen die Herausforderungen nicht. Immer wieder fordern sie auf, Tierschutzaspekte zu berücksichtigen, die Bedürfnisse des Tieres in den Vordergrund zu stellen und die eigene Motivation zu hinterfragen. Oertel+Spörer …

  • 23 April

    Studie – Ein Hund im Haus senkt den Blutdruck

    Ein Hund im Haus senkt den Blutdruck (Foto: Ingo E.)

    Bremen. Weltweit steigt die Zahl der Senioren mit erhöhtem Blutdruck dramatisch. Einer Studie zufolge kann die Anwesenheit eines Hundes Abhilfe schaffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt: Bluthochdruck erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen. Weltweit sei bereits etwa jeder dritte Erwachsene betroffen – und der Anteil der Bluthochdruck-Patienten nimmt mit wachsendem Alter deutlich zu (vgl. Wolf-Maier K, Cooper RS, Banegas JR et al. 2003). Umso relevanter könnten Forschungsergebnisse der US-Universität Maryland und des britischen Waltham Centre for Pet Nutrition sein, die in der Fachzeitschrift „Anthrozoös“ veröffentlicht wurden. „Unsere Studie deutet darauf hin, dass Heimtiere, vor allem Hunde, eine effektive zusätzliche Behandlungsmöglichkeit sein können, um das Fortschreiten von Hypertonie bei Senioren zu verlangsamen“, sagt Erika Friedmann, Professorin an der Universität von Maryland. In ihrer Langzeitstudie beobachtete sie 63 Personen zwischen 50 und 85 Jahren, die Medikamente zur Blutdrucksenkung einnahmen. Darunter waren 32 Tierhalter und 31 Personen ohne eigenes Heimtier. An drei …

  • 17 April

    Verletztes Haustier gefunden – das sollten Sie beachten

    Verletztes Haustier gefunden – das sollten S

    Tasso-Tipp Hattersheim. Wenn ein verletztes Fundtier nachts vom Finder zum Tierarzt zur Notfallversorgung gebracht wird, kommt es oftmals zu Diskussionen um die anfallenden Behandlungskosten. Denn generell gilt: Die rechtzeitige Meldung entscheidet darüber, wer die Kosten trägt. Prinzipiell sind die Behörden für die Versorgung, Unterbringung und die notwendige tierärztliche Behandlung von Fundtieren zuständig. In der tagtäglichen Praxis für Tierärzte ergibt sich jedoch häufig das Problem, dass die Behörden eine Übernahme ablehnen, wenn nicht vor der medizinischen Versorgung eine Fundmeldung durch den Finder erfolgte. Diese Situation bringt die Tierärzte in eine Zwickmühle. Entweder ziehen sie den Finder für die Kostenübernahme heran, der sich bei Auffinden des Halters diese dann von ihm erstatten lassen müsste. Die Alternative ist, dass sie die Behandlung kostenlos durchführen. Beide Möglichkeiten stellen im Ergebnis keine gerechte Lösung dar. Zuständige Behörde informieren Das Gesetz sieht vor, dass der Finder vor dem Gang zum Tierarzt die zuständige Behörde, also das …

  • 9 April

    Liebe macht blind – objektiver Gewichts-Check leicht gemacht

    Idealgewicht-Hund, Royal Canin

    Royal Canin informiert Köln. Liebe macht blind. Nur so lässt es sich erklären, dass die meisten Tierhalter nicht wahrnehmen, wenn ihr Vierbeiner zu pummelig oder gar dick geworden ist. Dabei ist es ganz einfach, dies zu überprüfen. Erster Anhaltspunkt ist ein aufmerksamer Blick. Ist die Taille von der Seite und von oben deutlich zu erkennen, ist dies schon mal ein gutes Zeichen. Im zweiten Schritt muss dann Hand angelegt werden. Handlungsbedarf besteht immer dann, wenn beim Streicheln über den Brustkorb die Rippen des Tieres ohne Druck nicht mehr gefühlt werden können. In diesen Fällen sollten weitere Kriterien wie zum Beispiel die Fettschicht am Bauch oder am Schwanzansatz überprüft und das Tier gewogen werden. Eine praktische Anleitung und Abbildungen zur Überprüfung von Körperform und Gewicht des eigenen Vierbeiners finden Tierhalter auf www.royal-canin.de. Ist man sich nicht wirklich sicher, ob man mit seiner Einschätzung richtig liegt, ist es sinnvoll, seinen Vierbeiner kurz …

  • 2 April

    Besserer Borreliose-Schutz für den Hund

    Hallbergmoos. Eine gute Nachricht für Hundehalter vorneweg: Sie können Ihren besten Freund mit einer Impfung vor Borreliose schützen. Eine sinnvolle Maßnahme, denn: streift der Vierbeiner durch hohes Gras und Gebüsch, fängt er sich schnell Zecken ein. Die Gefahr, dadurch mit Borreliose infiziert zu werden, ist hoch. Und: auch beim Hund kann die Krankheit chronisch und schwer verlaufen. Ein Schicksal, das nun weitgehend vermieden werden kann, da neueste Entwicklungen einen breiten Borreliose-Schutz ermöglichen. Borreliose – eine ernst zu nehmende Krankheit Um die Borreliose rankt sich viel falsches Wissen. Deshalb wird die Gefahr für den Hund häufig unterschätzt. Tatsächlich ist nahezu jede dritte Zecke in Deutschland Träger von Borreliose-Erregern. In einigen Regionen liegt das Risiko, dass ein Hund sich bei einem Zeckenstich infiziert, sogar bei 60 Prozent. Eine Erkrankung verläuft in zwei Phasen: zunächst wirkt das Tier müde, ist fiebrig und zeigt wenig Appetit. Diese unspezifischen Symptome treten erst Tage, Wochen oder …