Monatsarchiv: Mai 2018

Mai, 2018

  • 30 Mai

    Etappensieg gegen Tollwut

    VIER PFOTEN impft über 58.000 Hunde und Katzen in Myanmar (© FOUR PAWS, Mahdi Quatrameez)

    VIER PFOTEN impft über 58.000 Hunde und Katzen in Myanmar Hamburg. In nur zwei Monaten hat die Stiftung VIER PFOTEN in Myanmar 58.386 Streuner gegen Tollwut geimpft. Während des Pilotprojekts behandelte ein Team von 40 Tierschützern Streunerhunde und Katzen in 275 Dörfern rund um die Hauptstadt Naypyidaw sowie in der historischen Königsstadt Bagan. VIER PFOTEN hat sich dazu verpflichtet, in Myanmar in den nächsten fünf Jahren jeweils 50.000 Tiere pro Jahr zu impfen. Denn um Tollwut nachhaltig und effizient zu bekämpfen, ist eine mehrfache Auffrischung des Impfschutzes innerhalb der Streunerpopulationen notwendig. Veterinärmedizinerin Dr. Marina Ivanova: „Wir haben unermüdlich gearbeitet und freuen uns sehr, dass wir nun einen entscheidenden Teilsieg gegen eine der tödlichsten Krankheiten in Myanmar errungen haben. Wir werden jetzt die Ergebnisse auswerten und mit der Vorbereitung für das nächste Jahr beginnen.“ Ziel: Tollwut bis 2030 ausrotten Mit über 58.000 geimpften Tieren legt VIER PFOTEN den Grundstein für eine …

  • 23 Mai

    Chronische Nierenerkrankung – ernstzunehmende Gefahr für Hund und Katze

    Bei Tieren mit CNE ist die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit besonders wichtig. Daher sollte man ihnen an mehreren Stellen im Haushalt Trinknäpfe mit frischem Wasser anbieten.

    Bonn. In erster Linie produzieren Nieren Urin, mit dem Abbauprodukte des Körpers ausgeschieden werden. Gleichzeitig haben sie aber noch viele weitere Aufgaben im Stoffwechsel. Damit nehmen sie eine zentrale Stellung im Gesamtkreislaufgeschehen des Körpers ein. Nieren sind sehr stark durchblutet: Ein Viertel der Gesamtmenge des Blutes, das bei jedem Herzschlag das Herz verlässt, wird direkt zur Niere geleitet. Nieren regulieren den Wasserhaushalt, das Gleichgewicht von Säuren und Basen sowie den Elektrolyt- und Mineralhaushalt im gesamten Körper. Darüber hinaus steuern sie die Abgabe von Hormonen, die Einfluss haben auf den Blutdruck, die Bildung roter Blutkörperchen und den Knochenstoffwechsel. Krankheiten der Nieren Nieren werden bei älteren Hunden und Katzen schwächer und damit anfälliger für Krankheiten, die ihrerseits weitreichende und lebensbedrohliche Folgen haben können. Grob unterteilt man Nierenerkrankungen in akute (=unmittelbare) und chronische (=stetig verlaufende) Formen. Anstatt von „Erkrankung“ spricht man bei der Niere auch von „Insuffizienz“, weil sie ihre Aufgaben nicht mehr …

  • 23 Mai

    Wenn die Nieren nicht mehr „mitspielen“

    Bei CNE immer frisches Trinkwasser an möglichst vielen Stellen bereitzustellen

    An der chronischen Nierenerkrankung (CNE) leiden vor allem ältere Hunde und Katzen. Bonn. Schwere Erkrankungen kommen nicht immer mit eindeutigen Symptomen daher. Manche verlaufen zunächst unauffällig und schreiten langsam, aber kontinuierlich fort. Sie werden dann häufig nicht erkannt oder falsch zugeordnet. Besonders problematisch ist dies bei älteren Tieren. Wer hat es nicht schon einmal selber gesagt: „Unser Liebling wird eben alt.“ Die chronische Nierenerkrankung bei Hund und Katze (CNE) – auch unter der Bezeichnung chronische Niereninsuffizienz (CNI) bekannt, ist solch eine schleichend auftretende und vom Tierhalter oftmals unterschätzte Krankheit. Woran kann man sie erkennen? Betroffene Tiere trinken mehr als üblich, setzen mehr Harn ab oder verlieren ihren Appetit. Sie leiden unter Übelkeit, nehmen ab und sind häufig müde. Das Fell wird stumpf. Diese Veränderungen treten jedoch nicht zwingend bei allen erkrankten Tieren und auch nicht immer gleichzeitig auf. Das erklärt, warum beim Halter nicht sofort alle Alarmglocken läuten – mit …

  • 23 Mai

    Was Radler mit Hunden beachten müssen

    Fahrradtour: Kleine Hunde können ins Körbchen

    Berlin. Des Menschen bester Freund darf für viele Hundebesitzer auch beim Fahrradfahren nicht fehlen. Ganz ungefährlich ist die Mitnahme des Vierbeiners jedoch nicht. Hunde, die nicht auf ihre Halter hören und nicht gut erzogen sind, sollten besser nicht mit dem Rad mitgenommen werden. Tierische Fahreignung Laut Paragraf 28 der Straßenverkehrsordnung dürfen Radfahrer nur Hunde mitführen, keine anderen Tiere. Diese dürfen den Verkehr nicht gefährden und müssen die Kommandos von Frauchen oder Herrchen befolgen, ein ängstliches und schreckhaftes Tier ist ungeeignet. Weiterhin muss der Besitzer die körperliche Leistungsfähigkeit seines Hundes und auch das Wetter beachten. Da Hunde nicht schwitzen, ist eine gemeinsame Ausfahrt an einem heißen Sommertag nicht zu empfehlen. Gute Verbindung haben Der Hund sollte rechts neben dem Rad laufen, da er dort nur indirekt dem fließenden Verkehr begegnet. Geführt wird das Tier am besten an einem speziellen Fahrradhalter. Dabei handelt es sich um ein Gestänge für den Rahmen, an …

  • 19 Mai

    Locker an der Leine: entspannt spazieren mit dem Hund

    Düsseldorf. Es sollte ein schöner Spaziergang werden – eigentlich. Doch der Hund an der Leine zieht mal nach rechts, dann nach links, sprintet in jede Richtung, nur nicht in die, in die er laufen soll, und verzweifelt rennen Frauchen oder Herrchen dem Tier hinterher. „Es gibt viele verschiedene Gründe, warum ein Hund an der Leine zieht“, sagt Hundetrainerin Verena Helfrich von der Hundeschule PudelsKern. „Meiner Erfahrung nach ist das Hauptproblem oft, dass viele Hunde nie gelernt haben, entspannt an der Leine zu laufen und sich nach ihrem Menschen zu richten.“ Daher ist für einen lockeren Spaziergang an der Leine wichtig, dass Hunde vorab trainieren, ihren Impuls zu kontrollieren, Frustration auszuhalten und nicht nach Gutdünken loszurennen. „Eine gute Möglichkeit das zu trainieren ist, dem Hund beizubringen, ruhig neben seinem Menschen sitzen zu bleiben“, sagt Helfrich. Für das Training können Halter auch einen Ball ins Spiel bringen. Sie legen ihn vor die …

  • 18 Mai

    VIER PFOTEN: Lassen Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt vor Geschäften

    Lassen Sie Ihren Hund nicht unbeaufsichtigt vor Geschäften (Foto: © VIER PFOTEN, Tibor Rauch)

    Hamburg. In vielen Läden und öffentlichen Einrichtungen ist Hunden aus Hygienegründen der Zutritt verboten. Überall lassen sich Hunde beobachten, die alleine auf die Rückkehr ihres Menschen warten – leider wird dies manchen Vierbeinern zum Verhängnis. VIER PFOTEN Heimtierexpertin Sarah Ross gibt Rat, damit Ihr Hund nicht Opfer von Diebstahl wird. Nur einmal schnell ins Geschäft eine kleine Besorgung machen – schon dies kann ausreichen, um Opfer von Hunde-Diebstahl zu werden. Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN warnt: „Oft reichen ein paar Sekunden, in denen der Hund nicht beaufsichtigt ist. Gerade kleine und zutrauliche Hunde können schnell entwendet werden. Besonders Rassehunde sind gefährdet; sie werden gestohlen und oft für die illegale Zucht missbraucht.“ Training hilft Liegen Besorgungen an, sollten Sie dies vorausschauend planen. Wann immer es möglich ist, sollten die Vierbeiner in dieser Zeit zuhause bleiben. „Dazu muss der Hund natürlich das Alleine sein kennen. Am besten, Sie trainieren dies schon …

  • 10 Mai

    Kein Welpe aus Kamerun – Fiese Abzocke findet noch immer neue Opfer

    Kamerun-Welpen sind eine reine Erfindung und eine Betrugsmasche

    Kamerun-Welpen sind eine reine Erfindung und eine Betrugsmasche Sulzbach/Ts. Es ist eine Betrugsmasche, die kein Ende nimmt und seit Jahren erfolgreich funktioniert: Die sogenannten Kamerun-Welpen verhelfen nach wie vor Betrügern zu ihren Einnahmen. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, warnt vor ominösen Inseraten und rät zur verantwortlichen Adoption von Haustieren. Die Masche ist so einfach wie erfolgreich: Betrüger bieten über verschiedene Internetplattformen Welpen zum Verschenken an. Die Tiere suchen angeblich eine liebevolle Familie. Geld gezahlt werden muss nicht, schließlich geht es um das Wohl der Tiere. Der Adoptant soll lediglich die Transportkosten übernehmen, aber auch die sind mit einigen Hundert Euro überschaubar. Vor allem im Vergleich dazu, dass ein Welpe vom Züchter in der Regel ab 1.000 Euro aufwärts kostet. Zu den Transportkosten kommen dann aber plötzlich immer mehr weitere Kosten hinzu: Zum Beispiel für den Zoll, vermeintliche Tiergesundheitsnachweise oder für spezielle Transportboxen. Das Geld wird über …