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Entwurmung bei Hund und Katze – so wurmt Sie bestimmt nichts mehr!

Novartis - So wurmt Sie bestimmt nichts mehr!Nürnberg. Würmer bei Hunden und Katzen sind kein angenehmes Thema. Dabei wäre es schnell aus der Welt geschafft, würden Frauchen und Herrchen ihre Vierbeiner regelmäßig entwurmen. Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden: mindestens vier Behandlungen pro Jahr, so empfehlen es unabhängige Experten (1). Doch die Praxis sieht anders aus: Deutsche Hunde- und Katzenbesitzer entwurmen nur halb so oft, wie es Tierärzte empfehlen (2). Eine einfache Eselsbrücke kann helfen, den Quartalsrhythmus beizubehalten: Setzen Sie das Entwurmen auf den Start einer neuen Jahreszeit!

7,4 Millionen Hunde und 12,3 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten (3) – für ihre Besitzer sind sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Natürlich liegt ihnen die Gesundheit ihrer tierischen Freunde am Herzen. Und doch zeigen sich hier deutliche Mängel: Im Schnitt entwurmen deutsche Hunde- und Katzenbesitzer nur halb so oft, wie es die Experten empfehlen, das zeigen Befragungen von Tierärzten. Dabei ist längst erwiesen, dass eine ein- bis zweimalige Behandlung pro Jahr keinen ausreichenden Schutz bietet (4.).

Um das regelmäßige Entwurmen nicht zu vergessen, kann eine einfache Eselsbrücke helfen: Tierhalter sollten es sich angewöhnen, immer zum Beginn einer neuen Jahreszeit die Entwurmung durchzuführen – also Frühling – Sommer – Herbst – Winter!

Wie hoch das individuelle Infektionsrisiko eines Tieres tatsächlich ist, hängt von Haltung und Fütterung ab. Am besten weiß ein Tierarzt Bescheid und kann das geeignete und gegen verschiedene Wurmarten wirkende Mittel verschreiben. Bei manchen Vierbeinern kann sogar monatliches Entwurmen angezeigt sein, wenn zum Beispiel ein enger Kontakt mit Kindern oder älteren Menschen besteht, die Tiere oft und unbeaufsichtigt Freigang haben oder Fleischfutter erhalten, das nicht ausreichend erhitzt oder zuvor gefroren war. Besonders wichtig ist der Schutz vor Würmern im Welpenalter, da Jungtiere generell anfälliger für Infektionen sind.

Weiterführende Informationen unter www.esccap.de und www.hund-katze-entwurmen.de.

Quellen
(1) ESCCAP (European Scientific Counsel Companion Animal Parasites)
(2) Studie zum Entwurmungsverhalten in Deutschland (durchgeführt für Novartis Animal Health), 2012
(3) Industrieverband Heimtierbedarf (IHV) e.V., 2012
(4) Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

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